Taktisch sehr diszipliniert - Rabenstein siegt gegen Herzogenburg

SC Herzogenburg
SC Rabenstein

SC Herzogenburg empfing am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellenneunten SC Rabenstein und wollte unbedingt drei Punkte einfahren, nachdem man zum Auftakt der Rückrunde gegen Weißenkirchen ein klare Niederlage einstecken musste. Rabenstein verlor nach guter erster Hälfte gegen Melk noch 1:5 und stellte für das zweite Match taktisch um. Das letzte Aufeinandertreffen entschied Herzogenburg mit 2:0 für sich.


Keine Tore in Halbzeit 1

Herzogenburg findet vor 200 Fans von Beginn weg nur schwer ins Match, auf der anderen Seite agiert Rabenstein im 5-3-2 System und lauert auf Konterchancen. Die Gäste bekommen das Match auch in den Griff und lassen hinten fast nichts zu.

Rabenstein wird im ersten Abschnitt vor allem durch das Umschaltspiel gefährlich und erarbeitet sich zwei Möglichkeiten, die Gäste spielen ihre Angriffe aber zunächst nicht richtig fertig. Von den Hausherren kommt dagegen wenig, so bleibt es bis zur Pause beim torlosen Remis.

Doppelschlag nach der Pause

In der zweiten Hälfte ändert sich wenig am Charakter des Matches, Rabenstein bekommt das Geschehen unter Kontrolle und biegt mit einem Doppelschlag in die Siegerstraße ein. Andreas Veitinger geht in Minute 51 gut nach, zeigt vor dem Gehäuse des Gegners keine Nerven und verwertet zum 0:1. Kurz darauf klingelt es wieder im Kasten der Gastgeber, nach gutem Umschaltspiel macht Patrik Bachtrögler nach 55 Minuten noch einen Haken und stellt auf 0:2.

Die Gäste kreieren danach weitere Möglichkeiten und verabsäumen es, vorzeitig den Sack zu zumachen, bei Herzogenburg keimt dafür in der Schlussphase nach dem Anschlusstreffer noch einmal Hoffnung auf. Tobias Eggenfellner setzt sich gut durch und nach seinem Abschluss kommt der Ball zu Ivan Pikulik, der in Minute 80 zum 1:2 einnetzt. Rabenstein lässt in den letzten Minuten nichts mehr zu, steht hinten kompakt und feiert einen verdienten Auswärtssieg.  

Stimme zum Spiel:

Andreas Gutlederer (Trainer Rabenstein): "Es war nach der bitteren Niederlage gegen Melk ein schwieriges Unterfangen, wir haben taktisch umgestellt, dies hat funktioniert und wir hatten das Match im Griff. Nach der Pause haben wir so weitergemacht und gingen 2:0 in Führung, hatten danach Chancen auf weitere Tore. Nach dem Anschlusstreffer waren wir nicht in Gefahr, wir hätten das Match schon früher entscheiden können, es war auf jeden Fall ein verdienter Sieg."

Die Besten bei Rabenstein: Andreas Veitinger MF), Patrik Chrenko (ST), Patrik Bachtrögler (MF).

 

 

 

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