Umkämpfte Partie - Amaliendorf gleicht spät gegen Langenlois aus

USV Langenlois
Amaliendorf-Aalf.

In der 15. Runde der 2. Landesliga West duellierten sich der Tabellendreizehnte USV Langenlois und der Tabellenzweite SC Amaliendorf-Aalfang. In der letzten Runde gewann Langenlois mit 2:1 gegen Seitenstetten und erwischte damit einen perfekten Start ins Frühjahr. Amaliendorf spielte trotz langer Unterzahl gegen Würmla 1:1, der Tabellenzweite hat derzeit mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Im letzten direkten Duell trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2.


Je einmal gelb/rot

Vor 220 Fans entwickelt sich ein von Beginn weg ein kampfbetontes Match, die Hausherren versuchen dem Favoriten die Schneid abzukaufen und sind nah am Mann. Amaliendorf pfeift derzeit personell aus dem letzten Loch und findet nicht wirklich ins Spiel. Die Gäste erarbeiten sich in Durchgang 1 eine gute Tormöglichkeit, auf der anderen Seite versucht Langenlois ebenfalls nach vorne Akzente zu setzen

Die Heimelf hält gut dagegen, es entwickelt sich ein hartes Match und Amaliendorf ist Mitte der Halbzeit nur mehr zu zehnt. Der Schiedsrichter zeigt in der 33. Minute die gelb-rot: Bernhard Ziegler muss bereits vorzeitig den Platz verlassen. Der numerische Vorteil dauert für Langenlois aber nur kurz an, bereits in der 39. Minute sieht auch Alexander Grünwald die Ampelkarte. 

Blitzstart von Langenlois - Ausgleich in der Schlussphase

Nach der Pause wird das Match besser, die Gastgeber schaffen rasch den ersten Treffer. Nach einem weiten Pass fühlt sich niemand für Istvan Varga zuständig, er zieht aufs Tor und in Minute 52 erfolgreich zum 1:0 ab. Die Gäste werden nach dem Gegentor besser und versuchen es im Laufe des Durchganges mit der Brechstange.

Amaliendorf macht auch in der Schlussphase Druck, Langenlois verlegt sein Spiel auf guter, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Den Gästen gelingt schließlich der Ausgleich, nach Flanke aus dem Halbfeld köpfelt Ondrej Svoboda in Minute 80 zum 1:1 ein. Kurz vor dem Ende ist Langenlois nach roter Karte gegen den eingewechselten Thomas Köfinger nur mehr zu neunt, es bleibt aber beim 1:1.

Stimme zum Spiel:

Christian Hersch (Trainer Amaliendorf): "Wir hatten mit vielen Ausfällen zu kämpfen, traten mit dem letzten Aufgebot an und mussten in der 20. Minute zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln. Wir sind auch durch die harte Gangart des Gegners nicht ins Spiel gekommen, konnten kein Tempo machen und spielten viele Fehlpässe. In der zweiten Halbzeit wurde es ein wenig besser, nach dem Gegentor haben wir die Brechstange ausgepackt und glichen noch aus. Wir haben nicht gut gespielt, das 1:1 war gerecht."

Die Besten bei Amaliendorf: Patrick Grawatsch (TW), Philipp Millner (ZM).

 

 

 

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