Zick-Zack-Wendung bei 5-Tore-Spektakel in Herzogenburg

In der 2. Landesliga West trafen am Samstag in der Sparkassenarena der SC Herzogenburg und der SC Rabenstein auf einander. Die knapp 140 Zuschauer sahen ein Fünf-Tore-Spektakel, bei dem die Gäste mit einem 2:3-Sieg das bessere Ende für sich hatten. Rabenstein macht damit den schwachen Saisonstart vergessen und rangiert nun mit neun Punkten auf Tabellenrang sieben, währen Herzogenburg auf den vorletzten Rang abrutscht.

Andreas Gutlederer, Trainer des SC Rabenstein, war nach dem Abpfiff erleichtert: „Wir hätten es uns heute definitiv leichter machen können. Zwar sind wir früh in Führung gegangen, als Patrik Chrenko einen Angriff über die rechte Seite souverän abzuschließen wusste. Allerdings haben wir uns vor dem Pausenpfiff im wahrsten Sinne des Wortes ein Eigentor geschossen und obendrein noch einige Hochkaräter vorm Herzogenburger Kasten liegengelassen.“ In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es nämlich Tobias Habertheuer, der den Abpraller eines Mitspielers aufs Knie bekam und so unglücklich des Ausgleichstreffer für die Hausherren bescherte.

Spiel gedreht – Ausgleich – Spiel gedreht

„Die zweite Hälfte hat dann zerfahren begonnen. In der 52. Minute konnten wir eine Situation nicht bereinigen, obwohl wir den Ball bereits unter Kontrolle hatten, und als der Ball ins zurück ins Zentrum kam, wurden wir von Branislav Vitek eiskalt bestraft. Glücklicherweise gelang uns nur zehn Minuten später aber schon der Ausgleich durch Filip Turlik mit einem Schuss ins lange Eck“, meinte Gutlederer nach der Partie. In der 76. Minute drehte Chrenko schließlich das Spiel erneut und besorgte nach einem Zuspiel von Florian Katzengruber das 2:3. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg und wichtig für uns, wieder drei Punkte geholt zu haben. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich heute sehr zufrieden.“

Die Besten: Florian Katzengruber (MF), Patrik Chrenko (ST)