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Würmla mit deutlichem Sieg bei Tabellenschlusslicht Melk

Für den SC Melk verheißt die letzte Runde in der 2. Landesliga West vor der Winterpause gegen den SV Würmla nichts Gutes. Nach dem überraschenden Sieg von Würmla über Ybbs in der Vorwoche schnappen sich die Gäste auch die drei Punkte in Melk und lassen dabei insbesondere in Durchgang zwei keine Zweifel aufkommen. Lediglich mit dem Pausenpfiff hat Melk die Großchance, um das Spiel wieder eng zu gestalten, doch es sollte nicht sein und die zehnte Niederlage im dreizehnten Spiel ist nicht mehr zu verhindern gewesen.

 

Beflügelt nach dem Spieltagssieg in der Vorwoche gegen Ybbs starten die Gäste aus Würmla in diese Partie. Direkt in Minute zwei wird es brandgefährlich, nachdem Clemens Lippert vor dem Tor die Kugel an Schlussmann Jasmin Nuhanovic vorbei legt, doch die Anspielstation in dieser Situation wird vermisst. Nur fünf Minuten später eröffnet Würmla dann den Torreigen. Nach dem Ballgewinn wird Christoph Weyermayr steil geschickt, ist auf und davon, umkurvt Jasmin Nuhanovic und schiebt zur Führung für die Gäste ein. Melk kann im weiteren Verlauf zwar immer wieder kleine Nadelstiche setzen, die Kontrolle über das Spiel liegt allerdings bei Würmla. In Minute 38 fängt sich Melk demnach den zweiten Gegentreffer. Dabei zieht Clemens Lippert nach dem Zuspiel von der rechten Seite aus an und zirkelt das Leder mit links genau ins Eck. Die Großchance schlechthin für die Heimelf ereignet sich wenige Augenblicke vor der Pause. Dabei verräumt Keeper Marco Heigl seinen Gegenspieler im Strafraum doch der Elfmeterpfiff bleibt aus, da die Chance für die Melker weiterläuft. Das Tor steht leer, aus kurzer Distanz kann die Kugel allerdings nicht im Tor untergebracht werden.

Zur Pause stellt Würmla vom 4-4-2 auf ein 4-2-3-1-System um, womit in den zweiten 45 Minuten nichts mehr anbrennt. In der 53. Minute schraubt sich Christoph Peyer bei einem Corner in die Höhe und wuchtet die Kugel per Kopf zum vorentscheidenden 3:0 über die Linie. Wenig später wird Markus Schnopp mit dem Laufpass gesucht, der ordentlich Meter machen kann und den Abschluss perfekt ins lange Eck platziert. Von Melk kommt kaum noch eine Gegenwehr und den Schlusspunkt setzt Jürgen Sprengnagel, der mit seinem ersten Ballkontakt nach der Einwechslung für den 5:0-Endstand sorgt. Dabei gelangt der Joker in der Box an den Ball und jagt das Leder mit links ins Kreuzeck.

 

Melk – Würmla 0:5 (0:2)

Torfolge: 0:1 (7. Christoph Weyermayr), 0:2 (38. Clemens Lippert), 0:3 (53. Christoph Peyer), 0:4 (57. Markus Schnopp), 0:5 (67. Jürgen Sprengnagel)

 

Melk: Jasmin Nuhanovic, Nico Gerak, Stefan Plavotic, Rene Miklautz, Stefan Prinz, Mahmut Harmanci (K), Fabian Pöggsteiner, Leonhard Widrich, Patrik Langthaler, Viktor Vondryska, Alvi Bazaliev

Ersatzspieler: Maximilian Stumpfer, Dominik Gulas, Manuel Mayer, Kilian Glitzner, Nenad Gavrovic, Giorgi Ajamovi

Trainer: Genadi Petrov

 

Würmla: Marco Heigl (K) - Phillip Nussbaumer, Thomas Zheden, Markus Marschall, Dominik Moissl, Fabian Schreier, Christoph Peyer, Reinhard Schlossinger - Clemens Lippert, Florian Schauer - Christoph Weyermayr

Ersatzspieler: Markus Andrä, Nicolas Wandl, Lukas Klingenbrunner, Markus Schnopp, Jürgen Sprengnagel, Felix Pöchacker

Trainer: Dominic Rauscher

 

Die Auffälligsten: Christoph Weyermayr (Würmla), Clemens Lippert (Würmla)

 

Dominic Rauscher (Würmla)

„Wir haben versucht den Schwung und die positive Energie aus der letzten Woche mitzunehmen und uns vorgenommen, von Beginn weg Druck zu machen. Wir haben die Hinrunde heute mit einem positiven Aufwind beenden können und ich bin mit dem Ausgang sehr zufrieden. Die Einstellung und der Charakter der Mannschaft passt. Mit einer solch jungen Truppe ist dies nicht immer selbstverständlich. Wir haben es in der Rückrunde zu Beginn mit Amaliendorf und Schweiggers zu tun, dabei wollen wir direkt wieder Punkte sammeln.“

 

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