Vereinsbetreuer werden

SC Wieselburg zumindest für eine Nacht Tabellenführer

Der SC Wieselburg hat sich am Freitagabend zum Auftakt der 21. Runde der 2. Landesliga West zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze gesetzt. Die Wieselburger feierten auswärts gegen Schlusslicht SC Melk einen glatten 3:0-Erfolg und dürfen damit vorerst den Sprung auf Platz eins genießen. Der neue Spitzenreiter liegt mit 50 Punkten aus 21 Spielen nun vorübergehend vor Winterkönig Haitzendorf, der bei 48 Zählern aus 20 Partien hält. Die Haitzendorfer stehen nun am Samstag um 16:30 Uhr im Gastspiel beim SC Herzogenburg unter Zugzwang, um wieder den Platz an der Sonne zu übernehmen.

Ein Treffer von Spielmacher Filip Faletar (27. Minute/Elfmeter) ließ die Gäste aus Wieselburg vor rund 300 Zuschauern im Schuberth Stadion von Melk über die Führung jubeln. Nach dem Wechsel sah bei den Hausherren dann Stefan Prinz die Rote Karte (61.) und mit einem Mann mehr brachte ein Doppelpack des eingewechselten Florian Mathias Heigl (65. und 68.) zum 3:0 die endgültige Entscheidung.

Nun kann man in Wieselburg in Ruhe warten, wie Haitzendorf am Samstag nach zwei Niederlagen in Folge mit der Drucksituation umgeht.

Wieselburg-Coach: "Das war bis zur 1:0-Führung kein einfaches Spiel"

Wieselburg-Coach Rudi Vogel zeigte sich nach dem Schlusspfiff natürlich zufrieden: "Das war heute bis zur 1:0-Führung wirklich kein einfaches Spiel für uns. Mit dem Elfmeter sind wir dann aber in Front gegangen und das war ganz wichtig für uns. Vorher war es sehr schwer durchzukommen. Die Rote Karte nach der Pause war ein weiterer Rückschlag für Melk und mit den zwei Toren innerhalb von kurzer Zeit haben wir dann die Partie endgültig für uns entschieden." Zur Lage in der Meisterschaft meinte der Wieselburg-Trainer: "Wir sind jetzt zwei Punkte vorne! Haitzendorf spielt genauso eine tolle Saison wie wir. Natürlich schaut man mit einem Auge immer darauf, was der Gegner macht."

Beim SC Melk sagte Co-Trainer Vahid Kapidzic: "Die Rote Karte hat uns sehr weh getan. Schon mit elf gegen elf mussten wir alles geben, aber mit einem Mann weniger war es dann sehr schwer. Wieselburg ist eine sehr starke Mannschaft und erkennt, wo es dann Räume gibt. Sie sind zwei Mal über unsere linke Seite mit Direktspiel durchgebrochen und haben so noch zwei Treffer erzielt. Aber unter dem Strich war es eine gute Leistung von uns, bei der wir alles gegeben haben."