Individuelle Fehler verhindern bessere Herbstplatzierung - Gablitz legt Fokus auf eigene junge Spieler

"Gut war in der Hinrunde, dass wir in keinem Match chancenlos waren. Es hätte aber noch besser laufen können, wir haben es uns durch individuelle Fehler im Spielaufbau selbst schwergemacht und auch die Abschlussschwäche verhinderte eine bessere Platzierung. Positiv ist, dass die Mannschaft immer mitgegangen ist, den Willen kann man ihr sicher nicht absprechen. Zu Beginn der Saison gab es noch Konzentrationsschwächen und wir gerieten teils rasch in Rückstand, dies haben wir relativ bald in den Griff bekommen", blickt SV Gablitz Coach Thomas Skaloud noch einmal auf die vergangene Herbstrunde zurück. Sein Team sammelte insgesamt 15 Punkte ein, damit überwintert der Verein auf Rang 9 der Gebietsliga Nord/Nordwest.

Neuzugang schließt Lücke links hinten

Im Kader für das Frühjahr gab es bei Gablitz in der Winterpause die ersten Veränderungen, Agron Bekirovski wird aus beruflichen Gründen den Verein verlassen, Michael Kures nach einem halben Jahr ebenfalls nicht mehr für Gablitz auflaufen. Auf der anderen Seite wurde von Pressbaum Lukas Krickl verpflichtet, er soll laut Skaloud die Lücke links hinten füllen und ist ein sehr guter junger Spieler mit Ambitionen. "Wenn sich noch etwas ergibt, werden wir zuschlagen, es muss aber passen und der Spieler muss uns weiterhelfen. Vielleicht kommen noch ein, zwei junge Akteure zum Kader dazu", ergänzt der Coach von Gablitz.

Am 13. Jänner startet Gablitz in die Vorbereitung, die erste Woche wird dabei noch relativ ruhig gestaltet und dann startet man so richtig ins Training. Neben den Einheiten am Platz ist auch ein Skitag und ein Orientierungslauf geplant, es wird in den kommenden Wochen auch auf das Teambuilding wert gelegt. Sieben bis acht Testspiele stehen zudem am Programm, man will aber vor allem im Training einige Dinge festigen und Thomas Skaloud ist kein Freund von der Meisterschaft vor der Meisterschaft. "Unser Hauptfokus liegt darin, die eigenen jungen Spieler zu festigen und ihnen mehr Einsatzzeiten zu geben", erläutert er.

Angesprochen auf die Ausgeglichenheit der Liga meint Skaloud zum Abschluss des Gesprächs: "Es wird definitiv wieder eng werden und ich glaube, dass es erneut bis zur letzten Runde spannend bleibt. Es kann auch in diesem Jahr einige Vereine treffen, ich hoffe, dass wir schon früh das Thema Klassenerhalt positiv klären können und unser Ziel ist, die Liga zu halten."