Mannschaft im Sommer gut zusammengestellt - Herbstmeister Hohenau schenkt Kader das Vertrauen

"Der Beginn in die Meisterschaft schien nicht rosig, da zwei Spieler zu Beginn ausfielen. Dennoch sind wir gut in den Herbst gestartet und gewannen die ersten Partien. Im Laufe der Hinrunde mussten wir wieder Ausfälle hinnehmen, wir konnten diese aber besser verkraften als andere Teams. Ich möchte unserem Obmann Roman Hallas ein Lob aussprechen, die Mannschaft wurde gut zusammengestellt und wir haben jetzt junge Spieler im Background, die in der Zukunft noch mehr aufzeigen können. Manche Siege waren auch glücklich, dafür mussten wir in machen Partien in letzter Minute den Ausgleich hinnehmen, dies hielt sich die Waage. Wir haben einen sehr guten Tormann, der kaum Fehler macht, zudem individuell gute Akteure und junge Spieler, die unbekümmert auftreten", zeigt sich ASV Hohenaus Trainer Sedat Sahin mit dem Herbst ohne Niederlage zufrieden.

Konditionell einen Schub machen

Der Kader der Gebietsliga Nord/Nordwest sammelte in der ersten Saisonhälfte 31 Punkte ein und liegt damit sechs Zähler vor dem ersten Verfolger Wullersdorf. "Es liegt in der Natur jedes Trainers, dass er eine Steigerung seines Teams anstrebt. Wir haben jetzt eine längere Vorbereitung und werden konditionell einen Schub machen. Auch im Kombinationsspiel und im Spielaufbau können wir noch einen Tick zulegen. Im Frühjahr werden wir gegen Gegner spielen, die munter drauf los spielen, es wird sicher keine leichte Rückrunde werden", ergänzt Hohenaus Übungsleiter.

Nachdem die Hinrunde früh beendet wurde, absolvierten die Spieler von Hohenau Ende November und Anfang Dezember ein dreiwöchiges Programm, auch Anfang Jänner breiten sich die Akteure individuell auf die Vorbereitung vor. In der dritten Jännerwoche startet der Leader ins Mannschaftstraining, acht Testspiele sind anberaumt und der Kader soll gegenüber dem Herbst unverändert bleiben.

Angesprochen auf die Ausgangslage seines Vereins für das Frühjahr meint Sedat Sahin: "Obwohl wir momentan Erster sind, können wir auch gegen jede Mannschaft verlieren, es kommt oft auf die Tagesverfassung an. Die Qualität in der Liga ist eher zusammengewachsen, keine Mannschaft fällt ab und man muss sich auf jeden Gegner gut einstellen. Ich denke, dass es auch in der Rückrunde so ausgeglichen bleiben wird, unser Ziel ist es, am Ende der Meisterschaft ganz oben zu stehen. Unsere Mannschaft hat es sich verdient, nach dem guten Herbst ohne Veränderungen auch die Rückrunde zu spielen, uns ist allen bewusst, dass es eine schwierige zweite Saisonhälfte wird."

 

 

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