SC St. Valentin: "Ein derart starker Herbst war nicht zu erwarten"

Im Vorjahr war der SC St. Valentin in der Gruppe Ost aktiv und kam dort als Achter ins Ziel. Nach dem Wechsel in die 1. Klasse Nord-Ost mischten die Niederösterreicher die neue Liga auf, führten über weite Strecken die Tabelle an und überwintern als Dritter nur drei Punkte hinter Herbstmeister Bad Zell. "Wir haben uns im Sommer gut verstärkt und gewusst, dass wir über eine entsprechende Qualität verfügen. Wir wollten eine gute Rolle spielen und vorne mitmischen, ein derart starker Herbst war aber nicht zu erwarten", freut sich Sektionsleiter Harald Leitner über die Präsenz im Aufstiegskampf.

 

Tolle Hinrunde, aber Probleme auf der Zielgeraden - Torfabrik der Liga

Die Mannen von Trainer Michael Raindl kamen in der neuen Liga gut an und mit drei Siegen exzellent aus den Startblöcken. Der SC steckte die Heimpleite gegen Saxen weg, sammelte aus den nächsten sieben Spielen 19 Punkte und führte nach elf Runden die Tabelle an. Auf der Zielgeraden der Hinrunde mussten die Niederösterreicher jedoch Federn lassen, ergatterten in den letzten beiden Partien nur einen Zähler und rutschten auf den dritten Platz zurück. "Wir haben unglaubliche 29 Punkte geholt und blicken auf einen tollen Herbst zurück. Die Mannschaft hat eine ausgezeichnete Performance abgeliefert und sich eine ideale Ausgangsposition verschafft. In den letzten Spielen hatten wir leider mit Verletzungen bzw. Ausfällen zu kämpfen und konnten das Fehlen von Leistungsträgern wie Michael Bräuer, Kevin Fabien oder Torwart Niklas Rimser nicht kompensieren", so Leitner, der sich über nur drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde sind die Niederösterreicher noch ungeschlagen und sammelten in sieben Auswärtsspielen bärenstarke 19 Punkte. "Daheim müssen wir das Spiel machen und laufen des Öfteren in Konter, in der Fremde tun wir uns wesentlich leichter und freuen uns über die tolle Auswärts-Bilanz", meint der Sektionsleiter. Während vier Mannschaften weniger Gegentore kassierten, traf der Drittplatzierte 38 Mal ins Schwarze und avancierte zur Torfabrik der Liga - Can Öncel und Kevin Fabian zeichneten für 20 SC-Tore verantwortlich. "Wir haben jede Menge Tore erzielt, aber auch die Defenisve hat anständige Leistungen abgeliefert. Demzufolge ist die Freide über die tadellose Hinrunde riesengroß", sagt Harald Leitner.

 

Trainingslager in Bayern

Der Liga-Neuling genießt aktuell die Winterpause. Am 26. Dezember veranstalten die Niederösterreicher das traditionelle Michael Muhr-Gedenkturnier und nehmen am 6. Januar am Hallenturnier von OÖ-Ligist ASK St. Valentin teil. Am 15. Januar startet der Tabellendritte in die Vorbereitung, die unter anderem ein Trainingslager in Bayern (Mitte Februar) beinhaltet. Die Reise ins Nachbarland werden die "üblichen Verdächtigen" antreten. "Nach dem tollen Herbst schenken wir dem bewährten Kader weiterhin unser Vertrauen und bleiben unserer Philosophie, weitgehend mit eigenen Spielern zu arbeiten, treu. Unter Umständen wird im Winter aber ein Allrounder zu uns stoßen", schließt der Sektionsleiter Transfers nicht grundsätzlich aus.

 

Spannender Aufstiegskampf

Da die Top-Drei der Tabelle nur drei Punktre trennen, ist im Frühjahr ein packender Aufstiegskampf zu erwarten - und die Kicker aus St. Valentin sind mittendrin und voll dabei. "Wenn man 29 Punkte am Konto hat und knapp hinter dem Herbstmeister überwintert, liebäugelt man natürlich mit einem möglichen Aufstieg. Wir wehren uns dagegen nicht, der Aufstieg ist aber kein Muss. Mit der starken Hinrunde haben wir uns die Latte aber selbst ein Stück weit höher gelegt und den Druck erhöht", weiß Leitner. "Herbstmeister Bad Zell und St. Oswald sind bärenstarke Konkurrenten, aber auch Lasberg muss man auf der Rechnung haben. Demzufolge erwartet uns ein spannender Aufstiegskampf und freuen uns darauf. Wir wollen auch im neuen Jahr ganz vorne mitmischen, wenn möglich bis zum Schluss".

 

Günter Schlenkrich

 

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