UFC Lochen nach Abstieg mit überraschend starker Performance

Im Vorjahr war der UFC Lasco Lochen in der Bezirksliga West aktiv, kam dort aber nur als Vorletzter ins Ziel und musste den Gang in die 1. Klasse Süd-West antreten. Nach dem Abstieg hängten etliche Akteure die Schuhe in den Nagel, dennoch präsentierten sich die Mannen von Coach Stefan Bischof, der am Mattsee seit nunmehr bereits zwölf Jahren als Spieler und Trainer aktiv ist, einen Stock tiefer über weite Strecken von ihrer besten Seite und blieben in den ersten elf Runden ungeschlagen, ehe sich die Lochener mit zwei Niederlagen in die Winterpause verabschiedeten. "Auch wenn wir die Hinrunde als Dritter beendet haben, waren wir bis fast zum Schluss mit dem Top-Teams aus Weng unmd Palting auf Tuchfühling und hätten einen derart starken Herbst eigentlich nicht erwartet. Wir haben stolze 25 Punkte gesammelt und sind mit der Ausbeute überaus zufrieden," erklärt Sportchef  Johannes Plainer.

 

Nach elf Spielen ohne Niederlage, mit zwei Pleiten in die Winterpause

Nach sieben Siegen und vier Unentschieden strauchelte die Bischof-Elf zum Herbstausklang. "Auch wenn wir in Weng 2:0 geführt haben, war der Sieg des Herbstmeisters am Ende hochverdient. Die Derbypleite gegen Mattighofen hat aber weh getan. Die erste Saisonniederlage in Weng hat Spuren hinterlassen und im letzten Match des Jahres die nötige Spannung gefehlt. Nichtsdestotrotz haben wir eine starke Hinrunde absolviert und sind mit dem Abschneiden überaus zufrieden", meint der Sportchef und freut sich, dass das Reserve-Team punktegleich hinter Herbstmeister Ranshofen als Zweiter überwintert. Die Kicker aus dem Bezirk Braunau feierten vier Heimsiege und behielten in der Fremde drei Mal die Oberhand. "Die Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle ist ebnenso erfreulich wie bemerkenswert. Denn nach den Abgängen im Sommer hatten wir im Herbst mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen und mussten etliche Leistungsträger über einen längeren Zeitraum vorgeben", spricht Plainer die unfreiwilligen Verletzungspausen von Thomas Geier, Michael Reitsamer sowie den Schubert -Brüdern, Dominik und Matthias, an. Zudem fehlte mit Christian Heinrich eine weitere Stammkraft aus privaten Gründen.

Stärkste Defensive der Liga

Während fünf Teams mehr Treffer bejubeln durften, kassierte der Drittplatzierte nur 15 Gegentore und stellt die stärkste Defensive der Liga. "In der Defensive sind wir gut aufgestellt, hätte vorne aber gerne ein paar Tore mehr gemacht. Sieht man vom letzten Spiel ab, hat im Herbst fast alles gepasst und konnten unser Vorhaben, nach dem Abstieg zur nötigen Stabilität zu finden, voll und ganz realisieren. Da eine Präsenz im Aufstiegskampf kein Saisonziel war und ist, können wir mit dem dritten Rang gut leben und freuen uns darüber", meint der Sportchef.

Keine Transfers in Planung, aber ein Fragezeichen

In der Winterpause steht im Innviertel eine freiwillige wöchentliche Einheit in der Halle auf dem Programm, ehe am 15. Jänner die Vorbereitung in Angriff genommen wird. "Da wir vor Ort ausgezeichnete Bedingungen vorfinden, auf verschiedenen Kunstrasen sowie in zwei Hallen trainieren können, verzichten wir auf ein Trainingslager in der Ferne", sagt Johannes Plainer, der in der bevorstehenden Übertrittszeit keine Veränderungen erwartet. "Wenn sämtliche Akteure zur Verfügung stehen, verfügen wir über einen ordentlichen Kader und sehen uns demzufolge nicht um Verstärkungen um. Da Manuel Klinger sich schwer an der Schulter verletzt hat und unsere Nummer eins möglicherweise operiert werden muss, werden wir uns - sollte unserem Goalie eine längere Pause drohen - um adäquaten Ersatz umsehen müssen".

"Möchten in der nächsten Saison wieder angreifen"

Der Absteiger hat im Herbst eindrucksvoll wieder in die Spur gefunden und möchte sich auch in der zweiten Meisterschaftshälfte von seiner besten Seite präsentieren. "Sollten wir auch im Frühjahr 25 Punkte sammeln können, wären wir rundum zufrieden. Wie erwähnt, ist eine Präsenz im Aufstiegskampf in dieser Saison kein Thema, wollen den eroberten Platz im Vorderfeld der Tabelle aber behaupten. Wenn die Rückründe den gewünschten Verlauf nehmen sollte, könnten wir in der nächsten Spielzeit wieder angreifen und ganz vorne mitmischen", so Plainer.

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