Zwei fixe Zugänge! Union Neukirchen/Enknach erweitert Kader

"In den letzten Jahren waren wir im Abstiegskampf präsent und konnten den Klassenerhalt zumeist erst ganz am Schluss fixieren. Darum ist die aktuelle Situation für uns überaus erfreulich und hätten im Sommer eine derart starke Hinrunde nicht erwartet. Wir wollten im Herbst rund 15 Punkte sammeln, haben dann aber stolze 21 Zähler eingefahren und sind mit dem Abschneiden restlos zufrieden", erklärt Peter Richter, Trainer der Union Raiffeisen Neukirchen/Enknach. Nach einem zehnten Rang in der vergangenen Saison der 1. Klasse Süd-West sind die Innviertler in der aktuellen Spielzeit bislang ausgezeichnet unterwegs und klopfen als Sechster am oberen Drittel der Tabelle an.

 

Nach Fehlstart mit erfolgreicher Serie

Mit zwei Pleiten in den ersten beiden Runden verzeichnete die Union einen Fehlstart und gingen auch im letzten Match in Burgkirchen leer aus. In den zehn Spielen dazwischen feierte die Richter-Elf aber stolze sieben Siege und ist zudem das einzige Team der Liga, das in keiner einzigen Partie mit dem Gegner die Punkte teilen musste. "Der schlechte Start war einer durchwachsenen Vorbereitung geschuldet und waren zudem erst nach fünf, sechs Rudnen komplett. Dann ist es aber ausgezeichnet gelaufen und haben eine gute Serie hingelegt", so Richter, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhren die Neukirchener sogar vier "Dreier" ein. "Die starke Auswärts-Bilanz freut uns ganz besonders, aber auch daheim haben wir uns in Summe ordentlich präsentiert, allerdings waren vor heimischer Kulisse mit Palting, Weng oder Jeging durchwegs starke Mannschaften unsere Gegner."

Satte 37 Gegentore

Obwohl die Kicker aus dem Bezirk Braunau satte 37 Gegentore kassierten und es nur bei zwei Mannschaften hinten noch öfter eingeschlagen hat, macht es sich die Union in der oberen Tabellenhälfte gemütlich und kennt in dieser Saison das Abstiegsgespenst nur vom Hörensagen. "Bei unseren Spielen ist viel los und hätten natürlich gerne wesentlich weniger Gegentore erhalten. Das ändert aber nichts daran, dass wir eine starke Hinrunde absolviert haben, die Trainingsbeteilung hoch und die Stimmung in der Mannschaft exzellent ist", weiß Peter Richter.

Zwei fixe Zugänge, zwei weitere Neuerwerbungen im Anflug

Aktuell kicken die Akteure einmal wöchentlich in der Halle und müssen ab 1. Jänner ein Heim-Programm absolvieren, ehe am 1. Februar der offizelle Teil der Vorbereitung, der ein Trainingslager beinhaltet, das in den Semsterferien in Pilsen abgehalten wird, angepfiffen wird. Die Reise nach Tschechien werden neben den üblichen Verdächtigen auch einige neue Spieler antreten. So stehen mit Meriton Bajraktari (Handenberg) und Andrei-Julian Zavate (St. Peter/Hart) zwei Zugänge bereits fest. "Zwei weitere junge Spieler, die gut ausgebildet und universell einsetzbar sind, sind im Anflug, die Transfers aber noch nicht in trockenen Tüchern. Zudem rücken einige Talente aus dem eigenen Nachwuichs in den Kader nach. Wir wollten das Personal etwas breiter aufstellen und das ist uns im Winter gelungen", so Richter.

Entspannt ins neue Jahr

Aufgrund der Präsenz im oberen Bereich der Tabelle, sieht man im Innviertel der zweiten Meisterschaftshälfte gelassen entgegen. "Wir kennen die Tabelle und wissen, dass der aktuelle Dritte aus Lochen nur vier Punkte mehr am Konto hat. Letztendlich spielt es aber keine entscheidende Rolle, ob wir im Sommer zwei Plätze weiter oben oder unten stehen. Nach dem beinharten Abstiegskampf in den vergangenen Jahren tut es gut, nicht kramphaft nach unten blicken zu müssen. Wir sind um die nötige Stabilität bemüht und werden versuchen, den Aufwärtstrend fortzusetzen", gibt der Trainer kein klares Saisonziel in Form eine dezidierten Platzierung aus.

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