Exklusiv! 2. Klasse Kompakt: Runde 10

Am  letzten Wochenende der Sommerzeit zeigte sich der Wettergott von seiner besten Seite. Bei zumeist strahlendem Sonnenschein ging es auf Oberösterreichs Sportplätzen wieder ordentlich zur Sache. Wie gewohnt fasst unterhaus.at nur wenige Stunden nach dem Schlusspfiff die zehnte Runde von sämtlichen 2. Klassen ausführlich zusammen und berichtet neben einem Punkteabzug, einem Schlitzohr oder hitzigen Auseinandersetzungen wieder aktuell und umfangreich über alles Wissenswerte dieses Spieltages.

2. Klasse Mitte:  Nach Punkteabzug leuchtet "Rote Laterne" bei Zöhrdorf Linz

ASKÖ Neue Heimat Linz - ASKÖ Zöhrdorf Linz   6:1

Vor einem Jahr hatte Zöhrdorf zwei Mannschaften aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen. In dieser Saison nehmen die Linzer an der Nachwuchsmeisterschaft erst gar nicht teil. "Aufgrund des Umbruchs im Verein können wir heuer keine Nachwuchsmannschaften stellen. Wenn alles klappt, nehmen wir in der kommenden Saison wieder am Nachwuchs-Meisterschaftsbetrieb teil", erklärt Sektionsleiter Ernst Hubich, der aufgrund des Verstoßes gegen die Nachwuchsbestimmungen einen Abzug von neun Punkten zur Kenntnis nehmen musste, weshalb Zöhrdorf hinter Ebelsberg auf den letzten Platz zurückrutschte. Die Linzer warten nun bereits seit acht Runden vergeblich auf einen Sieg und mussten auch im Derby gegen Neue Heimat den Platz als Verlierer verlassen. "Wir haben aber ganz gut begonnen und hatten auch zwei Chancen, in Führung zu gehen, sind dann aber 0:2 in Rückstand geraten", spricht Hubich den Doppelpack von Manuel Kienbacher an, der für die 2:0-Pausenführung der Pöcksteiner-Elf sorgte. Nach dem Wechsel ließ Neue Heimat nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung binnen 20 Minuten durch zwei weitere Kienbacher-Tore, sowie Treffer von Andreas Kaiser und Manuel Edelmayr auf 6:0 aus. Dem Tabellenschlusslicht blieb durch Veysel Dogru lediglich der Ehrentreffer. Zöhrdorfs Sektionsleiter bleibt trotz der klaren Derby-Niederlage gelassen: "Der Sieg von Neue Heimat geht in Ordnung, ist aber zu hoch ausgefallen, wenngleich wir am Schluss noch einige Tore hätten kassieren können. Aber die Tabelle ist in diesem Jahr für uns ohnehin zweitrangig. Nach dem Neuaufbau  ziehen wir unsere Linie durch und können frühestens in zwei, drei Jahren wieder höhe Ziele anstreben. Derzeit agieren wir vorwiegend mit jungen und unerfahrenen Spielern, wie zum Beispiel Nachwuchskicker Sandro Ambardnischwili, der eigentlich Torwart ist, aber als Feldspieler agieren muss. In absehbarer Zeit werden wir aber mit Sicherheit keine Transfers tätigen, sondern den eingeschlagenen Weg weitergehen", so Hubich.

Union Mühlbach - ESV Schauer Bau Westbahn Linz   2:0
Zwei Wochen nach der 0:1-Heimniederlage gegen Edelweiß 1b wollte sich der Tabellenführer in der Gössnparkarena keine Blöße geben und gegen die "Eisenbahner" einen Pflichtsieg einfahren. Der Liga-Neuling startete auch ideal in die Partie und ging nach nur zwei Minuten in Führung: Nach einem Freistoß von Pero Bartulovic konnte Gästegoalie Marco Lambauer den Ball nicht festhalten und Slavko Cacic staubte zum 1:0 ab. In den folgenden Minuten hätte der Favorit den Sack auch schon zu machen können, bei zwei Großchancen der Sipura-Elf konnte der Linzer Schlussmann seinen Fehler beim Gegentor aber wieder gutmachen und seine Mannschaft im Spiel halten. "Danach haben meine Burschen den Schongang eingelegt, da der Gegner zwar bemüht, aber harmlos war. Wir haben zwar die eine oder andere Möglichkeit vorgefunden, konnten die Partie aber nicht entscheiden", ist Mühlbachs Trainer Mario Sipura mit der Performance seiner Mannschaft nicht zufrieden. Erst zu Beginn der Schlussviertelstunde konnten die Punkte ins Trockene gebracht werden, als der eingewechselte Joachim Lehner im Strafraum von Andreas Bindreiter zu Fall gebracht wurde - der Westbahn-Spieler sah wegen Torraub Rot und Bartulovic verwandelte den Strafstoß zum 2:0 Endstand. "Selbst in Überzahl ist es uns nicht gelungen das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Aber Hauptsache, wir haben gewonnen. Derzeit ist es nicht einfach, da wir verletzungsbedingt einige Spieler vorgeben müssen und die Mannschaft mit jener zu Beginn der Saison nicht mehr zu vergleichen ist. In den restlichen Spielen sollten wir aber noch einige Punkte sammeln, um uns eine gute Basis für die Rückrunde zu schaffen", hofft Sipura auf Punktezuwachs auf der Zielgeraden der Herbstsaison.

ATSV St. Martin/Traun - SV Chemie Linz   4:1
Nach einigen mageren Jahren ist St. Martin in dieser Saison bislang ausgezeichnet unterwegs. Das Team von Trainer Werner Schmid avancierte zur Überraschungs-Mannschaft der Liga, ist seit acht Runden ungeschlagen und musste als einziges Team bisher lediglich eine Niederlage einstecken. Auch gegen die "Chemiker" konnte der erhoffte Pflichtsieg eingefahren werden. Armin Dedic brachte nach bereits sieben Minuten seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Bis zum nächsten Treffer mussten sich die Zuschauer dann bis zur 55. Minute gedulden, ehe Aldin Dizdarevic scheinbar zur Vorentscheidung traf. Zehn Minuten später machte die Gäste-Elf von Trainer Robert Wöss die Partie wieder spannend, gelang Christian Neunteufel der Anschlusstreffer. Die Hoffnung der Linzer auf eine mögliche Überraschung währte aber nur kurz, sorgten Murat Odabas und der eingewechselte Armin Busatlic binnen drei Minuten für die endgültige Entscheidung und fixierten den letztendlich klaren 4:1-Erfolg des Favoriten. Nach dem sechsten Saisonsieg ist St. Martin weiterhin nur durch drei Punkte von Tabellenführer Mühlbach getrennt.

Weitere Ergebnisse:
ASKÖ Ebelsberg Linz - ASKÖ Oedt  0:1
DSG Union Haid - SV Foli-Pack Traun 1b  1:0
Union Leonding - Union Edelweiß Linz  2:1
Union Babenberg Linz - ASKÖ Dionysen/Traun  0:0


2. Klasse Mitte-Ost:  Torloses Gipfeltreffen

Union Michaelnbach – SV Kematen/Innbach   7:2
Nicht weniger als neun Tore sollten heute Nachmittag im Kampf gegen die "Rote Laterne" fallen. Dabei waren es aber die Mannen aus Michaelnbach, die ganz klar den Ton angaben und so für ein ziemlich einseitiges Ergebnis sorgten. Satte sieben Treffer ins Schwarze konnten verbucht werden. Lediglich zwei Mal musste Bernd Haderer, der Torhüter der Heim-Mannschaft, hinter sich greifen. Somit konnte Michaelnbach den vorletzten Platz verlassen und diesen an die Schlüßlberger abtreten. Schlusslicht der Liga bleibt der SV Kematen mit nur einem Sieg aus neun Partien. Das heutige Spiel ging gleich mit einem Paukenschlag los – in Minute sechs erzielte Kurt Brunnmair das 1:0. Bereits nach 21 Spielminuten lag die Heimelf mit drei Toren in Front und die Partie war praktisch entschieden. Die Torschützen waren Dominik Wagner und Michael Wenzlhuemer. Minute 24 – Elfmeter für Kematen! Was war passiert? Torhüter Haderer holte den gegnerischen Stürmer im Strafraum von den Beinen und sah folglich dafür den gelben Karton. Stefan Bieringer Stefan ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte ganz sicher zum 3:1. Aber die Heimelf ließ sich durch diese kurze Unachtsamkeit nicht durcheinander bringen, bis zur Pause sollte jedoch nichts mehr passieren. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nämlich mit einem schnellen Tor der Michaelnbacher. Drei Minuten waren gespielt und da zappelte der Ball schon wieder im Netz – Torschütze abermals Wenzlhuemer. In der 58. Minute fiel dann wieder ein Tor, aber diesmal durften die Gäste aus Kematen jubeln, der Torschütze war derselbe, nämlich Bieringer. Nun stand es 4:2 und vielleicht ging da noch mal etwas für die Gäste-Mannschaft? Diese Frage konnte man aber nur drei Minuten später mit einem klaren Nein beantworten. Abermals Elfmeter, nur diesmal für Michaelnbach und der Torschütze vom Dienst, Wenzlhuemer, trat an und verwandelte staubtrocken. In der Folge konnte dann Kematen nur noch wenig entgegensetzen und musste sogar noch Gegentreffer sechs und sieben hinnehmen, Michael Diermaier und Johannes Meindl waren die Torschützen. Michaelnbach-Sektionsleiter Josef Wipplinger: „Heute bot meine Mannschaft eine tolle Leistung. Ich bin natürlich rundum zufrieden und das Resultat ist auch sehr erfreulich. Jetzt müssen wir den Schwung in die nächsten Spiele mitnehmen, um noch einige Punkte zu sammeln.“ Kematen-Trainer Walter Altmüller: „ Leider war die Partie durch die frühen Tore bereits mehr oder weniger in Halbzeit eins entschieden. Meine Mannschaft versuchte alles, aber es wollte heute einfach nicht sein.“

UFC Gemüseregion Eferding 1b – SV Sparkasse Alkoven   4:3
Bereits am Samstag trafen Eferding 1b und Alkoven gegeneinander. Gespielt wurde vor der OÖ-Liga Begegnung zwischen Eferding und Gmunden. Besser als die „erste Garnitur“ von Eferding machte es die 1b. Sie gewann nämlich ihr Heimspiel knapp aber doch mit 4:3 und konnten sich so über drei Punkte freuen. Nach einem eher holprigen Saisonbeginn findet man die Aglas-Elf im Mittelfeld der Tabelle wieder und es scheint als hätten sich die Eferdinger gefangen. Das Spiel begann gar nicht so nach dem Geschmack der „Gemüseregion“. In der zehnten Minute durften die Gäste aus Alkoven das erste Mal jubeln und so musste man früh einem Rückstand hinterherlaufen. Nun aber machten die Eferdinger so richtig Dampf und erspielten Chance um Chance. Binnen vier Minuten drehte ein Doppelpack von Nazaret Yeremyan die Partie und plötzlich führte die Heimelf, gespielt waren 18 Minuten. Die Tore wurden beide durch schnörkellose Kombinationen herausgespielt und eiskalt verwandelt. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten, sodass den Zusehern im Birkenstadion nicht langweilig werden konnte – bis zur Pause sollte aber kein weiterer Treffer mehr fallen. Nach dem Pausentee ging das Spiel munter weiter. Schließlich brachten die Treffer der beiden Youngstars, Michael Hofer und David Haudum, Eferding mit 4:1 in Führung und jeder glaubte schon an einen klaren Sieg. Die Eferdinger fühlten sich bereits als sicherer Sieger und in Folge wurden sie in ihren Aktionen etwas nachlässiger. Die Gäste aus Alkoven blieben am Drücker und gewannen immer mehr an Übergewicht. In der 73. Minute der Treffer zum 4:2 durch Verner Manjic – 4:2. Ging da noch mal was? Die Alkovener machten weiter Druck und die junge Herimelf wurde mehr und mehr in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Wir schreiben die 80. Minute – Elfmeter für Alkoven! 4:3, Torschütze abermals Manjic, der noch einmal für die letzten zehn Minuten für Spannung sorgte. Alkoven drückte nun auf den Ausgleich. Jegliche Bemühungen wurden aber nicht belohnt und es blieb beim knappen Heimsieg. Eferding 1b-Trainer Karl Aglas: „Grundsätzlich bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Ärgerlich ist nur die Nachlässigkeit in der zweiten Halbzeit.“ Alkoven-Trainer Manfred Limberger: „Schade, dass es nicht mehr zum Punkt gereicht hat, verdient wäre er allemal gewesen. Gestartet wären wir eigentlich ganz gut in diese Partie, aber dann hat meine Mannschaft aufgehört zu spielen.“

SC Offenhausen – Union Stroheim   0:0
Es war ein Spiel mit viel Brisanz und das schon im Vorhinein – der Sieger hätte sich von den Verfolgern absetzen und so den Herbstmeistertitel klar machen können. Das Spitzenspiel der Liga endete aber mit einem torlosen Remis. Deshalb trennen beide Mannschaften nur das Torverhältnis, hier hat Stroheim um zwei Tore die Nase vorne. Der „Lucky Punch“ wollte einfach keinem der beiden Mannschaften gelingen. Chancen zum Sieg wären auf beiden Seiten vorhanden gewesen, so aber teilte man sich die Punkte gerecht und die Vorentscheidung auf den Herbstmeistertitel musste verschoben werden. Beide Abwehrreihen standen gut und waren von den Trainern einwandfrei auf die gegnerischen Stürmer eingestellt. So entwickelte sich in Halbzeit eins zwar eine flotte, aber eher ereignisarme Partie – zu sehr wurden die Stürmer am Tore schießen gehindert. Keine der beiden Mannschaften konnte mehr Spielanteile verzeichnen. Eine gefährliche Chance gab es aber dann noch auf Seiten der Gäste, die aber letztendlich nicht genutzt wurde und so blieb es beim 0:0. Die zweite Halbzeit sollte dann an Tempo zu legen. Ein Spiel auf Biegen und Brechen war zu beobachten. Keiner wollte verlieren, aber das entscheidende Tor schießen. Nun bekam aber die Heimelf etwas an Oberwasser und konnte zwei, drei gute Einschussmöglichkeiten verzeichnen. Wie bereits erwähnt, wollte der erlösende Treffer zum Sieg jedoch nicht fallen. In den letzten fünf Minute hatte Stroheim nochmals den Siegtreffer am Fuß, aber Offenhausens Abwehr hatte hier gut aufgepasst und konnte klären. Die Zuseher konnten eine rassige Partie mit viel Herz und Leidenschaft mitansehen, nur leider fehlten eben die Tore.

Weitere Ergebnisse:
SV Zaunergroup Wallern 1b - SK Ford Danner Gallspach  1:3
Union Meggenhofen - SC Kirchberg-Thening  2:1
SV Schlüßlberg - Union Raiffeisen Prambachkirchen  0:0
Spielfrei:  SV Oftering


2. Klasse Mitte-West:  Erster Sieg für Weibern

SV Pöttinger Grieskirchen 1b – Union Haag am Hausruck   2:0
Das Spitzenspiel dieser Runde fand dieses Mal in Grieskirchen statt, standen sich doch mit den Hausherren und den Gästen aus Haag einerseits der bis dato noch ungeschlagene Tabellenführer und andererseits der aktuelle Dritte der Liga gegenüber. Das 1b-Team des OÖ-Ligisten war in der laufenden Meisterschaft bislang das Maß aller Dinge. So musste man nur ein einziges Mal die Punkte teilen, wobei sich ansonsten die Stranzinger-Elf stets über einen vollen Erfolg freuen konnte. In dieser Begegnung taten sich die Gastgeber, welche in ihrem Aufgebot nicht weniger als fünf U17-Spieler hatten, aber zunächst schwer. Die Anfangsphase war durchaus ausgeglichen und der Ligaprimus hatte Probleme damit, sich wirklich gute Chancen herauszuarbeiten. In der 34. Minute dann aber eine von zwei ganz entscheidenden Szenen in diesem Duell. Nach einem Eckball war der aufgerückte Grieskirchner Außenverteidiger Dominik Flörl per Kopf zur Stelle, um auf 1:0 zu stellen. Eine nicht ganz glückliche Figur in dieser Aktion machte Haags Schlussmann Robert Ölschuster, wäre dieser Gegentreffer doch durchaus zu verhindern gewesen. Nach dem Führungstor bekam die Heim-Mannschaft das Spiel immer besser in den Griff. Die zweite Schlüsselszene ereignete sich schließlich kurz nach der Pause, als Schiedsrichter Baumann, nach einer umstrittenen Situation im Strafraum der Gäste, auf indirekten Freistoß für Grieskirchen entschied. Auslöser für dieses Entscheidung war das zu heftige Reklamieren der Haager Spieler, welche in einer Aktion zuvor ein nicht gegebenes Handspiel gesehen haben wollten. Den Freistoß verwandelte schließlich Thomas Primetzhofer zum zweiten Tor für seine Mannschaft an diesem Tag. Dem Team von Spielertrainer Robert Wiesinger gelang es nicht mehr, sich von diesem Rückschlag zu erholen. Gegen Ende der Partie hatte dann die Heimelf noch weitere gute Möglichkeiten einen höheren Sieg einzufahren, wobei man jedoch keine davon nutzen konnte. Der Trainer des überlegenen Spitzenreiters aus Grieskirchen, Thomas Stranzinger, zeigte sich nach Abpfiff der Begegnung zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir mussten dieses Duell beinahe schon mit dem letzten Aufgebot bestreiten und hatten deshalb viele sehr junge Spieler an Bord. Diese haben jedoch bewiesen, dass sie durchaus über Potenzial verfügen. Der Führungstreffer war dieses Mal ganz entscheidend für mein Team, haben wir uns doch bis zu diesem Zeitpunkt sehr schwer getan.“    

Union Hofkirchen/Trattnach – SV GW Zell am Pettenfirst   1:1
Erst einen einzigen Sieg konnten die Hofkirchener in dieser Saison vor eigenem Publikum verbuchen. Dass man dennoch in der Tabelle zum vorderen Drittel zu zählen ist, verdankt die Nobis-Elf ihrer bislang makellosen Bilanz in der Fremde. Durchaus gewillt auch zuhause einmal einen „Dreier“ einzufahren, präsentierte man sich aber an diesem Sonntag. Gegen Zell am Pettenfirst versuchten die Gastgeber von Anfang an nichts von einer vermeintlichen Heimschwäche erkennen zu lassen. Hofkirchen war lange Zeit in diesem Spiel die stärkere Mannschaft, tat sich aber schwer, trotz dieser Überlegenheit, gute Chancen zu kreieren. Die Gäste aus Zell hatten zwar Probleme im Spielaufbau, konnten aber wenigstens die Bemühungen des Gegners erfolgreich unterbinden. In der 60. Minute brachte dann aber Hofkirchens ungarischer Stürmer Jozsef Tolnai die Hausherren dennoch in Führung, wobei dieses Tor aus Sicht der Gäste nicht ganz unumstritten war, da zuvor ein vermeintliches Foulspiel von Schiedsrichter Ozabor nicht geahndet wurde. Erst in den letzten rund zehn Minuten gelang es auch der Mannschaft aus Zell, mittels viel Kampf und Willen, die eine oder andere gelungene Offensivaktion zustande zu bringen. In der letzten Spielminute wurden diese Anstrengungen dann tatsächlich noch durch den Ausgleichstreffer belohnt. Der eingewechselte Philip Wenninger war es, der nach einem Freistoß per Kopfball die Zeller vor einer Niederlage bewahrte und die Hofkirchener Fans so ein weiteres Mal ohne des Gefühl des Triumphes nachhause schickte. Zells Trainer Alois Berger konnte mit dem beinahe nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn gut leben: „Hofkirchen war heute ohne Zweifel die bessere Mannschaft und hätte sich deshalb den Sieg wohl verdient. Meine Spieler haben sich aber so gut es ging dagegengestemmt und in der Schlussphase der Partie noch einmal alles nach vorne geworfen, wodurch wir noch den Ausgleich erzielen konnten.“     

Union GT Weibern – ASKÖ RAIKA Ampflwang   3:2
Nach einem völlig verpatzten Saisonstart zeigte sich Weibern zuletzt deutlich verbessert. Die durchwegs junge Truppe von Trainer Wolfgang Gesswagner schien sich schön langsam gefunden zu haben. An diesem Spieltag konnte man schließlich erstmals in dieser Meisterschaft den Platz auch als Sieger verlassen, auch wenn die Partie alles andere als nach Wunsch begann, brachte doch Ampflwangs bislang torgefährlichster Akteur, Alexander Westermayer, in der 28. Minute sein Team in Front. Lange währte die Freude bei den Gästen jedoch nicht und das obwohl auch der nächste Torschütze ein Spieler im Dress der Ampflwanger war. Denn Rene Schrottsberger bugsierte nur drei Minuten nach dem Führungstreffer seiner Mannschaft das Spielgerät ins eigene Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte sein Teamkollege Peter Schuster diesen Fehler wieder ausbessern, indem er mit dem Treffer zum 1:2 den alten Abstand wiederherstellte. Lange Zeit sah es in dieser Begegnung so aus, als würde es die nächste Niederlage für Weibern setzen. Doch dem Tabellenletzten gelang es, in der Schlussviertelstunde noch einmal das Ruder herumzureißen und diese Partie noch zu drehen. Zuerst konnte Patrick Wiesinger in der 76. Minute den Ausgleich erzielen, ehe drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit David Bruckmüller der alles entscheidende Treffer zum 3:2 gelang. Somit war der erste volle Erfolg in dieser Spielzeit für die Weiberner perfekt, wodurch sie auch die „Rote Laterne“ in der Tabelle an Kohlgrube abgeben konnten.         

Weitere Ergebnisse:
ASV RAIKA Niederthalheim – SPG Holzleithen/Thomasroith  4:0
Union Bruckmühl – Union Gaspoltshofen  3:1
ATSV Kohlgrube/Wolfsegg – FC Spitz Attnang  1:1
Spielfrei: Union Geboltskirchen


2. Klasse Nord-Mitte:  Lasberg bezwingt Tabellenführer

Union Stiftinger Bau Unterweitersdorf - Union Wimberger Haus Lasberg   1:4
Eine faustdicke Überraschung gelang Lasberg im Auswärtsduell gegen Tabellenführer Unterweitersdorf. Von Beginn weg zeigte sich die Mannschaft von Trainer Georg Pröll sehr engagiert und ging infolgedessen bereits nach zehn Minuten in Führung: Diese besorgte Simon Aufreiter nach einem Schnitzer von Unterweitersdorf-Keeper Martin Kapfer. Danach hatte Lasberg die 2:0-Führung am Fuß, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Von den Gastgebern war bis dahin nicht allzuviel zu sehen, bis zu dem Zeitpunkt, als Christian Taubinger in der 35. Minute mit seinem achten Saisontreffer den Tabellenführer wieder zurück ins Spiel brachte. Anschließend vergab die Holzweber-Elf dann noch die Riesenmöglichkeit auf die Führung. Nachdem beide Mannschaften die Seiten gewechselt hatten, übernahm nun Lasberg wieder das Kommando. Hatten die Mannen von Trainer Pröll bei einem Stangenschuss noch Pech, gelang ihnen später doch die 2:1-Führung durch einen Treffer von Tomas Lestina. Doch damit gaben sich die Gäste noch nicht zufrieden. Durch Tore von Aufreiter und Stefan Wald gegen Ende des Spiels fixierten sie den 4:1-Auswärtserfolg und fügten der Holzweber-Elf damit die zweite Heimniederlage in Folge zu. Nach dem Duell resümierte Unterweitersdorfs Coach Erwin Holzweber: „Lasberg präsentierte sich vor allem in der zweiten Halbzeit sehr stark. Unser Zweikampfverhalten ließ heute sehr zu wünschen übrig.“ Der Sektionsleiter von Lasberg, Thomas Reidinger, konnte sich freuen: „Dieser Sieg war sicherlich auch in dieser Höhe verdient. Wenn wir  immer so wie heute spielen würden, dann hätten wir wesentlich mehr Punkte am Konto.“

Union Reichenau-Ottenschlag-Haibach - Union Reichenthal   0:0
Vor einer tollen Zuschauerkulisse schafften es die Gastgeber dem Aufstiegsaspiranten aus Reichenthal einen Punkt abzuknöpfen. Obwohl die Gäste über weite Strecken des Spiels sicherlich die besseren Möglichkeiten vorfanden und auch die größeren Spielanteile hatten, sollte der Elf von Trainer Rudolf Riepl kein Tor gelingen. Zweimal verhinderte die Latte eine Führung und in den anderen Fällen stemmten sich die Akteure von Reichenau mit allen verfügbaren Mitteln gegen einen Torerfolg von Reichenthal. Doch auch in der Vorwärtsbewegung hielt die Elf von Spielertrainer Martin Fröhmel gut mit und fand in der Person von Daniel Maier eine große Möglichkeit vor. Schlussendlich blieb es jedoch beim torlosen Remis. Für die Gastgeber war es jedenfalls ein gewonnener Punkt. Die Gäste konnten mit dieser Punkteteilung nicht wirklich zufrieden sein, rutschten sie dadurch doch auf Platz vier in der Tabelle ab. Nach dem Spiel zeigte sich Reichenaus Spielertrainer Martin Fröhmel sehr zufrieden: „Kompliment an die Jungs. Das war heute eine starke kämpferische Leistung. Obwohl Reichenthal mehr vom Spiel gehabt hat, war es summa summarum wohl doch ein gerechtes Unentschieden.“

Union Windhaag/Freistadt - Union Leopoldschlag   0:1
Nachdem Windhaag letzte Woche das Derby gegen Sandl verloren hatte, wollte sich die Heim-Mannschaft im Duell gegen Leopoldschlag rehabilitieren und einen vollen Erfolg im Nord-Derby einfahren. Bis Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel hauptsächlich von Mittelfeldgeplänkel geprägt, wirkliche Chancen waren noch Mangelware. Gegen Ende der ersten Halbzeit dann die große Möglichkeit für Windhaag, in Führung zu gehen: Nach einem Eckball kam Dominik Seyr im Fünf-Meter-Raum zum Kopfball. Doch der Windhaager traf den Ball nicht optimal und so ging dieser knapp über das Tor. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich nun die Gäste engagierter, jedoch kamen auch sie noch nicht zu einem Torerfolg. Das Duell wurde nun zusehends kampfbetonter. In Folge dessen ergaben sich einige Freistoßsituationen, die sehr gefährlich wurden: Nach rund 60 Minuten nahm sich Windhaags Freistoßspezialist Stefan Rudelstorfer ein Herz und versuchte den ruhenden Ball direkt ins Tor zu befördern. Doch die Heimischen hatten Pech, denn der Ball knallte nur an das Gehäuse. Nun war richtig Feuer in dieser Partie. Beide Teams versuchten nun das Spiel an sich zu reißen und fanden in der Folge gute Torchancen vor. Auf Seiten der Windhaager gelang es Kapitän Patrick Haan nicht den Ball an Leopoldschlag-Schlussmann Michael Schaufler vorbeizubringen und auf Seiten der Gäste vergab Sebastian Pammer eine gute Möglichkeit. Als wohl alle Akteure schon mit einem 0:0 rechneten, schlug Sebastian Pammer zu: Nach einem Ballverlust der Windhaager in der Offensive, schalteten die Gäste schnell um und spielten Pammer frei. Dieser verwertete den Ball in Torjägermanier zum 0:1-Endstand.

Weitere Ergebnisse:
Union Rainbach/Mühlkreis - SC Rottenegg  6:0
ASKÖ Treffling – SV Sandl  1:1
Union Kefermarkt - SV Urfahr  2:0
Spielfrei:  DSG Union Walding


2. Klasse Nord-Ost:  Pierbach setzt Erfolgslauf fort

SC St. Valentin Juniors - SPG Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau   2:2
Beim Aufeinandertreffen des Tabellenletzen aus St. Valentin und dem Neuntplatzierten aus Weitersfelden kam es zum Duell zweier Mannschaften, die auf junge Eigenbauspieler setzen und somit in der E24 Tabelle weit vorne zu finden sind. Den besseren Start erwischten die Gäste und gingen in der zwölften Minute durch Andreas Kreindl nach einer Maßflanke von Stefan Hinterkörner in Führung. In Minute 45 stand erneut Hinterkörner im Mittelpunkt. Nachdem er mit der Hand den Ball auf der Linie abwehrte, sah er die rote Karte und musste vorzeitig unter die Dusche. Martin Klapf verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1-Ausgleich. Mit einem Mann mehr auf dem Platz gingen dann die Gastgeber durch Phillip Klaner  mit 2:1 in Führung. Der erste Saisonsieg für St. Valentin schien nun zum Greifen nahe. Roland Bauer erzielte jedoch in der 77. Minute noch den Ausgleich für die Schmalzer-Elf. In der Schlussphase vergab Thomas Hölzl noch den Matchball für die Gäste und so bleibt es beim 2:2 Unentschieden.

SPG Pierbach/Mönchdorf – SC Tragwein-Kamig   4:0
Nach den zuletzt starken Ergebnissen der Haider-Elf gingen die Gastgeber als Favorit in die Partie. Die Hausherren setzten die Gäste von Anfang an unter Druck und gingen in der 28. Minute durch Christoph Schartmüller, der aus etwa 20 Meter genau ins Kreuzeck traf, in Führung.  Nur drei Minuten später erhöhte Roman Inreiter mit einem Schuss aus der Drehung auf 2:0. Noch vor der Pause traf Dominic Rumetshofer nach einem langen Ball zum 3:0 und sorgte somit für die frühzeitige Vorentscheidung. Nach der Pause verwalteten die Gastgeber geschickt das Ergebnis und konzentrierten sich in erster Linie darauf keine Chancen der Tragweiner zuzulassen. Die Gäste fanden kein Rezept um die beste Abwehr der Liga in Bedrängnis zu bringen. Kurz vor dem Abpfiff setzte Patrick Fasching mit seinem dritten Saisontor zum 4:0 noch den Schlusspunkt. “Es war heute eine eindeutige Angelegenheit. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft und mit der generellen Entwicklung in den letzten  Wochen. Man merkt beim Training, dass alle mit vollem Einsatz dabei sind. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel und behalten die vorderen Plätze im Auge“, resümierte Pierbachs Trainer Heinrich Haider.

Union Rechberg – ASV Hagenberg   2:3
Die Gastgeber starteten sehr druckvoll in die Partie und gingen in der 19. Minute durch Jürgen Nenning, der den Ball nach einem Gestocher über die Linie drückte, in Fürhung. Die Neumüller-Elf hatte in weiterer Folge zahlreiche gute Möglichkeiten, agierte aber in der Defensive zu unachtsam und so kamen die Gäste wie aus dem Nichts zum Ausgleich durch Thomas Datl. In der 26. Minute gingen die Hausherren erneut in Führung, Goalgetter Nenning traf bereits zum elften Mal in dieser Saison. Die Rechberger verabsäumten es noch vor der Pause ihre Führung auszubauen und vergaben einige sogenannte 100-prozentige Möglichkeiten. Kurz nach Wiederanpfiff traf Peter Bergsmann zum überraschenden Ausgleich für die Hagenberger. Von nun konnten die Gäste das Spiel offener gestalten. Die Gastgeber zogen sich etwas mehr zurück und waren nicht mehr in der Lage, einen Druck wie noch in der ersten Halbzeit zu erzeugen. In Minute 87 war es dann erneut Bergsmann, der einen Fehler in der Rechberger Hintermannschaft ausnützte und mit dem Tor zum 3:2 den ersten Saisonsieg des ASV Hagenberg fixierte. „Wir waren heue über weite Strecken der Partie klar überlegen. Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden müssen, haben aber leider die besten Chancen ungenützt gelassen. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann den Ball nicht mehr so laufen lassen wie ich mir das vorgestellt hatte und deswegen haben wir dann etwas nachgelassen. Angesichts des Chancenverhältnisses ist das heute eine sehr bittere Niederlage“, so ein enttäuschter Horst Neumüller, Trainer der Union Rechberg.

Weitere Ergebnisse:
Union Greisinger Münzbach - Union Saxen  1:1
ASKÖ Katsdorf - ASKÖ Luftenberg  0:1
Union Arbing - DSG Union Gutau  1:3
Spielfrei:  Union Ried/Riedmark


2. Klasse Nord-West:  St. Veit avanciert zur Überraschung der Hinrunde

Union Neufelden – Union St. Veit/Mühlkreis   1:3
Letzter und Vorletzter – In den beiden vergangenen Saisonen war die St. Veit meist nur der "Prügelknabe" der Liga, in dieser Spielzeit ist alles ganz anders. Vor der heutigen Partie in Neufelden belegte die Luckeneder-Elf den hervorragenden vierten Rang, den die Kicker aus St. Veit mit einem 3:1-Auswärtssieg beim nunmehrigen Tabellenachten auch bestätigen konnten. „Es ist die Mischung aus Einheimischen und den routinierten „Linzer Spielern“ rund um Adrian Schwaiger, die unsere derzeitige Stärke ausmacht. Wir sind eine echte Truppe“, verrät Coach Harald Luckeneder das St. Veiter Erfolgsrezept. Gegen Neufelden durfte der Übungsleiter nach 20 Minuten das erste Mal jubeln. Top-Torjäger und Ex-St-Magdalena-Angreifer Adrian Schwaiger kam 30 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse zum Ball, sah, dass Neufeldens Goalie Klaus Aichbauer zu weit vor seinem Kasten stand und hob das Leder sehenswert über den Schlussmann in die Maschen. "Er ist ein echtes Schlitzohr“, schmunzelt Trainer Luckeneder. Danach mussten sich die knapp 150 Zuschauer fast eine Stunde gedulden ehe sie den zweiten Treffer zu sehen bekamen – dieses Mal jedoch auf Seite der Heimischen. Nach einer Unachtsamkeit der Gäste-Abwehr kam plötzlich Wolfgang Rannetbauer am „Fünfer“ frei zum Ball und konnte zum 1:1-Ausgleich einköpfen. In einer engen Schlussphase sollten die Gäste die Oberhand behalten. Der zuvor gut spielende Keeper Aichbauer sah beim zweiten Gegentor nicht gut aus, bekam einen hohen Ball von Peter Neuhuber, anstatt ihn zu fangen, an die Schulter und legte sich damit fast selber das "Ei" zum erneuten Rückstand der Heimelf, die auch noch einen dritten Treffer einstecken musste. Der eingewechselte Mario Kurz konnte nach einem explosiven Antritt seinen Gegenspieler umspielen und den Ball in etwa von der Strafraumgrenze in die Ecke zum 3:1 für St. Veit zu schieben. „Der Treffer von Mario freut mich besonders. Er ist ein talentierter Angreifer wurde aber schon durch zwei Kreuzbandrisse zurückgeworfen. Er hat aber das Potenzial in der Zukunft einen Adrian Schwaiger in St. Veit vergessen zu machen“, traut der Übungsleiter dem Youngster einiges zu.

SK Kleinzell – Union Feldkirchen/Donau   5:1
Ein echtes Schützenfest konnte die Kleinzeller gegen den Absteiger aus Feldkirchen bejubeln. Kapitän Christian Jäger durfte gleich doppelt jubeln. Einerseits streifte er zum 300. Mal den Dress des SK Kleinzell in einem Meisterschaftsspiel über und andererseits brachte er seine Elf nach 20 Minuten in Front, konnte ein aus dem Strafraum prallenden Ball aus gut 20 Metern sehenswert im gegnerischen Kasten unterbringen. Keine fünf Minuten später war es Manuel Wolfmayr der auf 2:0 erhöhen konnte. Doch nur wenige Spielzüge später gelang Michael Kehrer der wichtige Anschlusstreffer zum 2:1, der zugleich den Pausenstand bedeuten sollte. Die Heimelf zeigte sich jedoch auch im zweiten Durchgang effizienter. Nach 53 Minuten konnte Patrick Fürthner nicht nur den Zwei-Tore-Vorsprung seiner Elf wiederherstellen, sondern durfte zudem sein erstes Meisterschaftstor in der Kampfmannschaft bejubeln. Nur zehn Minuten später war die Messe endgültig gelesen, besorgte Wolfmayr mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das vorentscheidende 4:1. Die von Spielertrainer Daniel Riegler betreuten Gäste gingen in weiterer Folge teilweise übermotiviert zu Werke und bekamen die Rechnung in Form von sieben gelben Karten präsentiert. Der Schlusspunkt in dieser Partie blieb jedoch wiederum der Heimelf vorbehalten, behielt Thomas Leibetseder in der 89. Minuten die Nerven und versenkte einen Penalty zum 5:1-Endstand. „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Mit Pavel Tobias und Simon Leitner haben wir zwei Langzeitverletzte, da wusste ich nicht, ob wir diese Ausfälle kompensieren können. Die jungen Spieler sind jedoch gut in die Bresche gesprungen und haben ihren Anteil zum bisher passablen Saisonverlauf beigetragen“, resümiert Kleinzells Trainer Josef Märzinger zufrieden.

TSU Kirchberg/Donau – Union Julbach   0:3
Ein Sieg der Violetten aus Julbach beim Nachzügler in Kirchberg war Pflicht, um weiterhin am Spitzenreiter aus Haslach dran bleiben zu können. Doch der Titelaspirant machte es spannender als erwartet. Er nach 65 Minuten konnte die Hofmann-Elf Kirchbergs Keeper und Captain Florian Gahleitner das erste Mal bezwingen. Stefan Kaindlbinder hatte einen Julbacher Angreifer im eigenen Strafraum gelegt und Martin Kirisits behielt vom Elferpunkt aus die Nerven und sorgte für den erlösenden Führungstreffer. Die tapfer kämpfende Heimelf ist nun geschockt und muss knapp zehn Minuten später den nächsten Treffer einstecken. Reinhard Puffer sorgt mit seinem fünften Saisontor für die Vorentscheidung zugunsten des Favoriten. Den Schlusspunkt vor etwa 100 Schaulustigen setzte Julbachs Youngster Stefan Geissler, der in der 80. Minute den 3:0-Auswärtssieg des Tabellenzweiten fixieren konnte. Während die „Veilchen“ mit diesem „Dreier“ in der Fremde nun auf fünf Punkte an Tabellenführer Haslach herangerückt sind, bleibt die Wiesinger-Elf weiterhin auf dem elften Rang stehen.

Weitere Ergebnisse:
Union Waldmark St. Stefan – SV Sparkasse Aschach/Donau  4:2
Union Niederwaldkirchen – Union Klaffer  0:1
Union Herzogsdorf/Neußerling – Union St. Oswald/Haslach  2:1
Spielfrei:  SV Haslach


2. Klasse Ost:  Top-Teams geben sich keine Blöße

Union Dietach 1b – Union Schiedlberg   1:3
Der Leader aus Schiedlberg ist weiterhin das Maß aller Dinge und nicht zu stoppen. Im Match gegen die zweite Garnitur des OÖLigisten bleibt die Strasser-Elf nun schon zum fünften Mal ungeschlagen und landet einen 3:1-Auswärtserfolg. Auch wenn beide Teams die erste Halbzeit relativ offen gestalteten, waren es die Gäste aus Schiedlberg, die in dieser Partie zum ersten Mal jubeln durften. Nach einem Pass durch die Viererkette der Heimischen ist es Manuel Triffo, der auf 1:0 für den Spitzenreiter stellt. Ähnlich ging es auch weiter, nach einer Superaktion über die linke Außenseite der Schiedlberger steht es nach einer guten halben Stunde bereits 0:2. Dieses Mal war Florian Dietachmair der Torschütze. Kurz vor dem Pausenpfiff liefen die Gäste aber noch einmal in einen Konter, das 1b-Team von Dietach konnte durch Simon Ellmer noch den Anschlusstreffer erzielen und die zweite Halbzeit offen halten. Mit eben diesem zweiten Durchgang war Schiedlberg-Coach Alfred Strasser auch überhaupt nicht zufrieden. „In dieser Phase des Spiels waren wir ganz schlecht, wir konnten kaum Chancen herausarbeiten. Die Hausherren dominierten die zweite Halbzeit. Das einzig Positive war der späte Treffer zum 3:1 von Krisztan Pechy, durch den wir die drei Punkte dann doch noch in trockene Tücher bringen konnten“, so der Trainer. Aufgrund des zweiten Durchgangs ist Strasser mit dem Gezeigten seiner Mannen auch nicht ganz zufrieden: „Wir haben eindeutig schon besser gespielt, wichtig sind aber die drei Punkte.“

Union Hofkirchen/Traunkreis  – ASV Kleinreifling   3:3
Beim Aufeinandertreffen des Tabellenzwöften, Hofkirchen, und dem Tabellennachbar aus Kleinreifling gibt’s auch nach dem zehnten Spieltag keine Änderung, was die Platzierung der beiden Teams betrifft. Mit einem freundschaftlichen 3:3-Remis trennen sich beide Mannschaften vor gut 100 Zusehern am Sportplatz in Hofkirchen. Während es nach Halbzeit eins durch Treffer von Christoph Zehetner auf Seiten der Heimischen und Markus Schlöglhofer für Kleinreifling 1:1 steht, nimmt die Partie vor allem im zweiten Durchgang Fahrt auf. Nach dem zweiten Tor von Schlöglhofer und einem Treffer von Rupert Pölzlbauer führt die Rossak-Elf bereits mit 3:1, in der Schlussviertelstunde kommen die Hausherren aber noch einmal zurück in die Partie. David Pribyl verkürzt per Strafstoß in Minute 78 auf 2:3, wenige Minuten später ist es Reinhard Teufel, der kurz vor Schluss noch den Ausgleich markiert und somit einen Punkt für das Windisch-Team ergattert, das aber bereits seit acht Runden auf einen Sieg wartet.

ATSV Stein – SK Amateure Steyr   0:3
Die Kicker von Amateure Steyr mussten in Stein antreten. Für die Mader-Elf  eine ganz wichtige Begenung, heißt es doch unbedingt zu punkten, um nicht den Anschluss an Leader Schiedlberg zu verlieren. Das setzten seine Spieler dann auch in die Tat um, ohne viel zu glänzen. Der Favorit aus Steyr konnte dank eines Kopfballtreffers von Florentin Demuth sowie den Toren von Daniel und Dominik Gruber mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt, wie auch Amateure-Sektionsleiter Josef Gruber anmerkt: „Klar, das Ergebnis ist super. Die Leistung war aber für mich zu wenig, Stein war über weite Strecken eigentlich ebenbürtig wenn nicht sogar besser. Hier müssen wir uns etwas einfallen lassen, mit weiteren solchen Leistungen wird’s sonst nichts mit dem Aufstieg.“ Ähnlich sah es auch Stein-Trainer Rudolf Stadlbauer: „Leider spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder. Wir hatten einige 100-prozentige Möglichkeiten die wir nicht genutzt haben. Heute wäre definitiv mehr drinnen gewesen. Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie hat nichtsdestotrotz ein tolles Match absolviert.“

Weitere Ergebnisse:
Union PREFA Waldneukirchen - SV Flexopack Sierning 1b  2:3
SV Aschach/Steyr - Union St. Marien  0:3
Union Maria Neustift - SV Weyer  1:1
Spielfrei:  Union Wolfern


2. Klasse Süd:  ATSV gewinnt Timelkamer Derby

TSV Timelkam - ATSV Timelkam   0:2
Es war wieder einmal angerichtet - das Timelkamer Derby stand auf dem Programm. Ehemals trafen die Mannschaften noch in der Landesliga aufeinander, nun versucht man in der 2. Klasse den Wiederaufbau. Dem ATSV Timelkam scheint dies etwas besser zu gelingen, immerhin ist die Mannschaft vor diesem Spieltag Tabellenzweiter, der TSV nur Siebenter. Auch in der Vorsaison trafen die beiden Teams aufeinander, damals in der 2. Klasse Mitte-West, da hatte es zwei Auswärtssiege gegeben. Diese Serie setzte sich nun fort. Etwas mehr als 200 Zuschauer waren auf die TSV-Anlage gekommen, so wenige wie selten, oder auch nie, zuvor. Lustlos waren aber nicht nur die potenziellen Zuschauer, auch die Spieler selbst schienen nicht bei der Sache zu sein. Das Feuer, das sonst auf dem Platz zu spüren war, wenn es gegen die Arbeitskollegen, Freunde oder auch Nachbarn ging, es ließ diesmal lange auf sich warten. Das Spiel beginnt weitestgehend ausgeglichen. Schnell übernimmt der ATSV die Initiative, kann den Ball länger in seinen Reihen halten. Den ersten Torschuss gibt aber der TSV ab, als ein Freistoß von Milan Vidovic in den Armen von Torhüter Christian Lechner landet. In Minute 13 schießen dann die Gäste erstmals Richtung TSV-Gehäuse, doch Philipp Dobias kann den Schuss von Christoph Schöllnberger ohne Mühe entschärfen. In dieser Phase stehen beide Abwehrreihen gut, lassen nichts zu. Der ATSV war als klarer Favorit in dieses Spiel gegangen, doch die Elf von Trainer Siegfried Lederbauer versteht es nicht, sich von den Gegenspielern zu lösen. Der TSV ist vor allem bei Kontermöglichkeiten gefährlich. Die beste Chance in Halbzeit eins hat Thomas Reich. Vidovic schickt Michael Frischauf am rechten Flügel auf die Reise, dessen Flanke Richtung zweiter Stange findet mit Reich einen Abnehmer. Der Youngster steigt hoch, sein Kopfball geht aber am Tor vorbei. Auf der anderen Seite finden die Gäste immer wieder kleinere Möglichkeiten vor, meist nach Standards, getreten von Hans Peter Schürrer. Er ist es auch, der eine Eckball-Serie in der 45. Minute ausführt. Drei Mal tritt Schürrer an, der TSV verabsäumt es immer wieder, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, hat sogar Glück, dass ein Querschläger von Miroslav Obdrzal nicht ins eigene Tor geht. Kurz darauf zappelt der Ball dann aber doch im Netz. Beim dritten Eckball löst sich Bernhard Hehenfelder von seinem Gegenspieler, köpft den Ball gegen den Rasen, von wo dieser in einer Bogenlampe ins Tor geht. Die Gäste jubeln, der Schiedsrichter pfeift ab und die Spieler begeben sich auf den Weg zu den Kabinen. Aus Sicht des TSV hätte es wohl keinen schlimmeren Zeitpunkt für ein Gegentor geben können. Im zweiten Durchgang geht es dann weiter wie vor der Pause. Nun leichte Vorteile für den ATSV, nennenswerte Torchancen resultieren aber nicht daraus. Trainer Fritz Neuhofer bringt dann mit Nermin Jahic einen neuen Spieler aufs Feld, der über die linke Seite auch etwas mehr Druck erzeugen kann. Doch auch der TSV kommt nicht richtig zum Abschluss. Für das zweite Tor im Spiel muss also wieder eine Standardsituation herhalten. Rafael Kurtulmus legt sich den Ball zurecht, tritt zum Freistoß aus etwa 25 Metern Entfernung an. Sein scharfer Schuss scheint knapp neben das Tor zu gehen, Tormann Dobias wirft sich dennoch ins Eck und wehrt ab. Sein Rettungsversuch misslingt jedoch, da der Ball statt Richtung Corner-Fahne wieder ins Feld springt. Die ATSV-Spieler reagieren schneller, gleich vier von ihnen laufen zum Ball. Stefan Hörlesberger ist als erster zur Stelle und schiebt zum 2:0 für die Gäste ein. Etwa 30 Minuten sind noch zu spielen, die Heimischen scheinen aber wie paralysiert. Immer noch kein Feuer zu sehen, das Spiel plätschert so dahin. Bezeichnend auch, dass der TSV über 90 Minuten keine einzige gelbe Karte kassiert. Ein Freistoß von Vidovic gibt aber wieder etwas Hoffnung. Seine Hereingabe findet mit Jahic einen Abnehmer. Doch ähnlich wie Reich in Halbzeit eins, verzieht auch dieser mit dem Kopf, der Ball geht über das Tor. Nun machen die Gastgeber etwas auf, versuchen Chancen zu kreieren. Für den Gegner gibt es dadurch natürlich etwas mehr Platz, woraus die ein oder andere Chance resultiert. Tore sollten aber keine mehr fallen. Nach 90 Minuten pfeift Schiedsrichter Schmidtbauer ab, die TSV'ler verziehen sich schnell in die Kabinen, die ATSV'ler jubeln und feiern die Tabellenführung. Später sind dann noch Jubelgesänge der Gäste zu hören, doch auch diesen scheint es an einstigem Feuer zu fehlen. Es war ein ruhiger Samstagnachmittag in Timelkam. Zu ruhig für den Geschmack vieler. Sie erinnern sich gerne an die Derbys aus vergangenen Jahren zurück. Jenes aus der Herbstsaison 2011/12 wird wohl nicht lange in Erinnerung bleiben.
Fritz Neuhofer, Trainer TSV Timelkam: "In den ersten 45 Minuten war das Spiel von Taktik geprägt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten - mit Roman Hofauer und Christian Nadegger fielen zwei wichtige Spieler aus - versuchten wir das Spiel zu kontrollieren, was auch weitestgehend gelang. Das 0:1 hat das Ganze dann wieder etwas relativiert, wobei der Gegentreffer sehr unglücklich war. So auch das 0:2, bei dem Tormann Dobias die Orientierung etwas verloren hatte, der Ball wäre nämlich klar vorbei gegangen. Der Unterschied ist dann halt, dass der ATSV gleich mit vier Spielern präsent ist und auf den Ball zuläuft. Wenn Reich das 1:0 für uns macht, schaut das Spiel ganz anders aus. Zurzeit sind wir vorne aber zu ungefährlich und der ATSV hat das nötige Glück, das uns fehlt. Sie erarbeiten sich dieses Glück aber auch und stehen nicht umsonst ganz vorne. Man muss ihnen gratulieren."
Siegfried Lederbauer, Trainer ATSV Timelkam: "Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, aber ein mäßiges Derby. Das hat man schon anders gesehen. Ich würde sagen, dass der TSV nicht mehr konnte, der ATSV wohl nicht mehr wollte. Meine Mannschaft ist auf jeden Fall zu mehr in der Lage. In der ersten Halbzeit haben wir vielleicht alle zehn Minuten mal auf das Tor geschossen, der TSV war eigentlich nur beim Kopfball von Reich gefährlich. Die Führung kurz vor der Pause war dann natürlich sehr günstig für uns. In der zweiten Hälfte war es dann auch kein berauschendes Spiel, doch wir waren um eine Spur besser. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden und Zauberfußball können wir auch nicht immer spielen. Mir ist lieber, wir gewinnen die Spiele, als Glanzleistungen zu bringen und dann auch mal unterzugehen."


USC Attergau - ATSV Lenzing   3:3
Mit einem 3:3 bei Attergau ist der ATSV Lenzing seine Tabellenführung wieder los. Dabei haben die Lenzinger Pech, kassieren erst in der 90. Minute den dritten Gegentreffer. In den ersten 20 Minuten sind die Gäste die bessere Mannschaft, kommen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Ein Schuss von Josef Sevcik landet jedoch an der Latte. In der achten Minute ist es dann aber soweit, nach einem Eckball fällt der Ball Patrick Pum vor die Füße, der in der Folge zum 1:0 für die Gäste einschießt. Etwa zehn Minuten später melden sich die Heimischen aber wieder zurück. Eine schöne Aktion, inklusive doppelter Verlängerung per Kopf, findet mit Daniel Breitwieser einen Vollstrecker, er macht das 1:1. Nun hat sich Attergau etwas gefangen, kann das Spiel offen gestalten. Das nächste Tor machen dennoch die Gäste. Wieder kann der Ball von den Heimischen nicht aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, Markus Bauer ist zur Stelle und trifft zum 1:2. Nur zwei Minuten später bekommt die Riedl-Elf aber einen Handelfmeter zugesprochen. Diesen verwertet Tobias Huschka sicher zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Ergebnis geht es auch in die Pause. Im zweiten Durchgang ist es dann ein offen gehaltenes Spiel, Chancen sind Mangelware. Attergau sieht sich eigentlich nicht in Gefahr, ein hoher Ball in den Strafraum wird dann aber doch zu einer. Immer wieder versuchen die Heimischen den Ball weit genug vom eigenen Tor wegzubringen, doch Lenzing schafft es diesen in der Nähe des Tores zu halten. Als Alexander Oberperfler zur Kugel kommt, steht er nur zwei Meter vom gegnerischen Tor entfernt, hat keine Mühe einzuschieben - 3:2 für die Gäste. Attergau sieht sich nun mit der Niederlage konfrontiert, versucht mit hohen Bällen Richtung Lenzing-Tor zum Erfolg zu kommen. In der 90. Minute ist es schließlich soweit und Andreas Weiss kommt zum Kopfball, verwandelt diesen auch zum 3:3-Ausgleich. Das Spiel ist kurz darauf zu Ende. "Das 3:3 ist ein gerechtes Ergebnis. Es war eine moralisch sensationelle Leistung meiner Mannschaft, man muss erst drei Mal einen Rückstand aufholen, und das gegen den Tabellenführer. Alle sechs Tore sind aber durch Abwehrfehler entstanden, wir haben zu oft geschlafen", ist Attergau-Coach Stefan Riedl dennoch erfreut über den gewonnen Punkt.


SK Kammer - SV Gmundner Milch 1b   5:0
Nach zwei sieglosen Partien, bleibt Kammer mit einem klaren Sieg gegen Gmunden 1b an den Top-Zwei, ATSV Timelkam und Lenzing, dran. Die junge Truppe von Trainer Norbert Hutterer muss dabei lediglich in der Anfangsphase des Spiels etwas bangen, das Führungstor will nämlich bis zur 29. Minute nicht gelingen. Dann geht es aber schnell. Christian Englbrecht bringt die Heimischen in Führung, nur wenige Minuten später stellen erneut Englbrecht und Michael Reiter innerhalb von zwei Minuten auf 3:0, 36 Minuten sind gespielt. Mit diesem Ergebnis geht es dann auch in die Kabinen. Die Gastgeber sind auch im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft, können wie gewohnt mit schnell ausgetragenen Angriffen überzeugen. Alexander Feusthuber trifft in Minute 73 zum 4:0, sechs Minuten später ist es schließlich Christoph Kirchgatterer, der den 5:0-Endstand besorgt. Kammer hat damit 19 Punkte auf dem Konto, also vier weniger als Tabellenführer ATSV Timelkam und drei weniger als Lenzing. In der kommenden Woche geht es auch zum Tabellenzweiten. Bei einem Sieg wäre die Mannschaft im Kampf um den Herbstmeistertitel wieder voll im Rennen.

Weitere Ergebnisse:
SV Ebensee - ASKÖ Pinsdorf  0:4
SV St. Wolfgang - ASKÖ Ebensee  2:0
SV Aurach - SV Attersee  2:1
Spielfrei:  SV Traunkirchen


2. Klasse Süd-Ost:  Zweites Debakel für OÖ-Ligisten binnen 45 Stunden

ATSV Bamminger Sattledt 1b - ASKÖ Kirchdorf/Krems   2:1
Für Kirchdorf zählte in diesem Spiel nur ein Sieg, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Jedoch erwischte Sattledt den besseren Start ins Spiel und kam in den ersten Spielminuten zu guten Möglichkeiten, die man aber nicht nützen konnte. In der 17. Spielminute eroberte Werner Manzenreiter den Ball in der eigenen Hälfte und leitete einen schnellen Gegenangriff ein. Nach idealem Lochpass stellte Mario Reithuber den Führungstreffer für die Gäste aus Kirchdorf her. Die Sattledter reagierten daraufhin geschockt, wodurch Kirchdorf zur spielbestimmenden Mannschaft avancierte. Jedoch gelang es ihnen nicht, aus den zahlreichen Torchancen Profit zu schlagen, weshalb die erste Halbzeit beim Stand von 0:1 beendet wurde. Nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Rimpf versuchte Kirchdorf weiterhin, das Spiel zu kontrollieren. Nach weiteren vergebenen Möglichkeiten der Gäste kam es in der 70. Spielminute zu einem Konter der Hausherren, der zum Ausgleichstreffer durch Orhan Karacam führte. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Partie wieder an Fahrt auf, woraufhin hitzige Auseinandersetzungen zwischen den Akteuren folgten. So musste auch Raphael Zoni nach einer Tätlichkeit kurz vor Schluss das Spielfeld frühzeitig verlassen. Als das Spiel bereits entschieden schien, kam es in der Nachspielzeit noch zu einer aussichtsreichen Freistoßposition für die Sattledter. Dieser ruhende Ball wurde schließlich von Karacam mit einem platzierten Schuss zum 2:1-Endstand verwertet. Kirchdorf-Trainer Michael Lindbichler: „Es war ein Spiel mit viel Tempo, was wir durch unsere eigene Dummheit verloren haben. Das Spiel hätte sich eigentlich eine Punkteteilung verdient.“

Union Kremsmüller Steinhaus - UFC Drack-Bau Grünau   3:0
Nach einer unauffälligen Anfangsphase, in der keine der beiden Mannschaften zu zwingenden Torchancen kam, erhöhten die Hausherren nach etwa 20 Spielminuten das Tempo. In der 28. Minute eroberte Andre Perstling an der Strafraumgrenze den Ball und schlug einen genauen Querpass zum freistehenden Gregor Zaiser, der sich diese Möglichkeit nicht entgehen ließ und das 1:0 für die Favoriten erzielte. Daraufhin investierten die Gäste aus Grünau mehr in das Offensivspiel, was auch fast belohnt worden wäre. Den Ausgleich verhinderte nach einem Weitschuss nur die Latte. Dies blieb jedoch im gesamten Spiel die einzige erwähnenswerte Torchance der Grünauer. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte kam es noch zu einer guten Chance für Steinhaus, jedoch prallte der Kopfball von Patrick Balange nur an die Stange. Somit blieb es zur Halbzeit bei einer knappen, aber verdienten 1:0-Führung für Steinhaus. In der 66. Spielminute gerieten Perstling und Christian Weidinger bei einem Zweikampf aneinander, wofür beide Spieler die gelbe Karte sahen. In dieser Situation hätten die Beiden ohne weiteres auch vom Platz gestellt werden können. Diese strittige Entscheidung von Schiedsrichter Schmolmüller heizte die Partie für kurze Zeit auf, weshalb weitere rüde Fouls folgten. In der 71. Spielminute erzielte Roman Dirisamer nach einer Freistoßflanke von Spielertrainer Michael Zaiser schließlich das vorentscheidende 2:0 für Steinhaus. In der Nachspielzeit tankte sich erneut Perstling auf der Seite durch und passte zu Dirisamer, der mit seinem zweiten Tor im heutigen Spiel den 3:0-Endstand fixierte. Während die Grünauer im unteren Tabellendrittel verharren, bleibt die Union Steinhaus weiterhin der erste Verfolger des Tabellenführers aus Pucking. Steinhaus-Spielertrainer Michael Zaiser: „Aufgrund der zweiten Halbzeit ging der Sieg absolut in Ordnung. Wir haben die zweite Halbzeit kontrolliert und Grünau hat gar keine Chance mehr nach vorne gehabt.“

SV Molln - Union RAIKA Weißkirchen 1b   7:0
Im Duell Molln gegen Weißkirchen 1b kam es zu einem Schützenfest, welches die Hausherren mit 7:0 für sich entscheiden konnten. Während die erste Mannschaft aus Weißkirchen am Freitag bereits 9:1 in der OÖ-Liga gegen Grieskirchen unterging, setzte es also auch für das zweite Team eine bittere Niederlage an diesem Wochenende. Die Mollner agierten von Beginn an läuferisch stark und konnten bereits nach fünf Minuten durch Stefan Schmidthaler in Führung gehen. Die Weißkirchener versuchten vergeblich besser ins Spiel zu kommen, da das Heim-Team weiter Druck ausübte. So erhöhte bereits in der 14. Minute Matthias Rinner den Spielstand auf 2:0. Kurz vor Ende der ersten Hälfte fixierte Michael Rosenegger den 3:0 Pausenstand für Molln. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielgeschehen. Das 1b-Team aus Weißkirchen konnte den zahlreichen Offensivaktionen der Mollner wenig entgegensetzen, weshalb man versuchte, eine höhere Niederlage zu vermeiden – vergebens. Nach etwa einer Stunde Spielzeit trug sich auch Martin Kranawetter in die Torschützenliste ein, indem er das 4:0 erzielte. In der Schlussviertelstunde erhöhten die beiden Goalgetter, Rosenegger und Schmidthaler, erneut die klare Führung. Das 7:0 in der 89. Minute schoss abermals Rosenegger, der somit nicht nur den Endstand sondern auch seinen dritten Treffer am heutigen Spieltag fixierte. Die Gäste aus Weißkirchen fielen in diesem Spiel nur durch zahlreiche Härteattacken auf, für die sie insgesamt fünf gelbe Karten sahen. Der SV Molln setzt sich mit diesem Sieg an den vierten Tabellenrang, während Weißkirchen 1b auf Platz elf bleibt.

Weitere Ergebnisse:
Union Wartberg/Krems – TUS Kremsmünster     1:1
Union Grünburg/Steinbach – ASKÖ Steyrermühl    0:5
Union M-Oil Ried/Traunkreis – Union Raiba Pucking      0:2
Spielfrei:  ESV Intersport Wels


2. Klasse Süd-West:  Palting/Seeham mit zweitem Kantersieg in Folge

SPG Palting/Seeham – Union Schwand   5:1
Die Heimelf konnte am vergangenen Spieltag kräftig Selbstvertrauen tanken, schoss man doch Aspach mit 6:1 vom Platz. Vor dem heutigen Spieltag lag Palting auf dem fünften Tabellenrang. Ausgeruht reisten die Gäste nach Palting, da man am vergangenen Sonntag spielfrei hatte. Gebracht hat es der Hufnagel-Elf aber nichts, denn schließlich setzte es doch eine herbe Schlappe. Vor knapp 100 Besuchern begann das Spiel zunächst eher ereignislos. Beide Mannschaften tasteten sich in den Anfangsminuten ab, ehe es in der 26. Minute zum ersten Paukenschlag in dieser Partie kam. Michael Traschwandtner sorgte zu diesem Zeitpunkt für das 1:0 zu Gunsten der Heimischen. Nur kurze Zeit später schafften es die Gäste zum ersten und auch letzten Mal in diesem Spiel, sich zur Wehr zu setzen. Johannes Prielhofer glich zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Die Spielgemeinschaft ließ sich aber keineswegs beeindrucken und stellten nur fünf Minuten nach dem Ausgleich, in Person von Safet Sulejman, auf 2:1. Auch nach der Pause sorgte die Kaunz-Elf weiter für Druck. Praktisch mit dem Wiederanpfiff netzte Anton Voggenberger zum 3:1. Die Hausherren hatten noch lange nicht genug und so sorgten Istvan Benics und Adnan Brkovic für den 5:1-Endstand. In den Schlussminuten hatten die Paltinger noch die eine oder andere Chance, konnten diese aber nicht nutzen und somit feierten die Gastgeber den nächsten Kantersieg. Die Kaunz-Elf rutscht damit auf den vierten Tabellenplatz. Die Union aus Schwand hingegen belegt nun Rang elf und musste heute bereits die fünfte Saisonniederlage hinnehmen. Herwig Kaunz, Trainer der SPG Palting/Seeham, nach dem Spiel: „Die ersten 15 Minuten war es eine offene Partie, wobei der Gegner die besseren Akzente setzen konnte. Mit der Zeit fielen sie im konditionellen Bereich immer weiter zurück. Das 1:1 passierte aufgrund eines Eigenfehlers von uns, allerdings schloss der Gegner mit einem wunderschönen Tor ab. Der Sieg ist für uns, auch in dieser Höhe, auf jeden Fall verdient.“

SV Pfaffstätt – Union Aspach-Wildenau   3:3
Für beide Mannschaften galt am heutigen Spieltag das Wort „Wiedergutmachung“. Pfaffstätt wurde in der neunten Runde ebenso abgefertigt (1:4), wie auch der heutige Gegner (1:6). Für die Heimelf verlief die laufende Saison nur um einen Hauch besser als für die Madritsch-Elf, da man bisher einen Sieg mehr einfahren konnte. Dabei verlief die Partie zunächst überhaupt nicht nach dem Geschmack der Pfaffstätter. Denn nach der Anfangsphase war der Absteiger aus Aspach sofort hellwach und zwar in Person von Lukas Zahradnik. Er sorgte in der 17. Minute für die frühe Führung der Gäste. Im weiteren Verlauf war die Partie durchaus ausgeglichen, doch die Bachleitner-Elf fand kein Mittel um die gegnerische Abwehr zu knacken. Ganz im Gegenteil, kurz vor dem Pausenpfiff war es erneut Zahradnik der zur vermeintlichen Vorentscheidung in dieser Partie traf. Mit dem 2:0 für Aspach ging man schließlich auch in die Halbzeit. Pfaffstätts Spielertrainer Wolfgang Bachleitner reagierte und brachte für Simon Mühlbacher Stefan Webersberger frisch in das Spiel. Und dieser Wechsel trug Früchte, denn Webersberger war es in der 68. Minute, der zum 1:2-Anschlusstreffer netzte. Somit war die Partie wieder spannend und die rund 200 erschienen Zuseher bekamen eine äußerst turbulente Schlussphase zu Gesicht. Thomas Gann traf in der 76. Minute zum 2:2-Ausgleich und ließ die Heimischen wieder auf auf drei Punkte hoffen, doch die Gäste waren damit natürlich nicht einverstanden und setzten sich zur Wehr. Und dies mit Erfolg, da Tomas Fitzel in Spielminute 85 zur erneuten Führung der Madritsch-Elf traf. Die Hausherren gaben sich aber nicht geschlagen und wurden dafür belohnt, denn wenige Augenblicke vor dem Abpfiff traf Thomas Rinnerthaler zum Endstand von 3:3. Danach war Schluss im Mattigstadion und die Mannschaften trennten sich mit einem Remis. Dennoch bleiben die Gäste auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der SV Pfaffstätt hingegen rutschte auf Platz acht vor. „ In der ersten Hälfte war es kein gutes Fußballspiel. Die Gegentore erhielten wir durch unnötige Eigenfehler. Im zweiten Durchgang haben wir etwas besser gespielt und nach dem Anschlusstreffer übten wir sogar Druck auf den Gegner aus. Im Großen und Ganzen war es kein großartiges Spiel, da auch viel Mittelfeldgeplänkel stattfand. Das Unentschieden geht durchaus in Ordnung“, resümiert Gerald Fauland, Obmann des SV Pfaffstätt.


ATSV Laab – Union Handenberg   3:0
Einen klaren Sieg durften heute die Fans des ATSV Laab bejubeln. Nachdem man sich letzte Woche Treubach mit 1:3 geschlagen geben musste, gelang heute die Rehabilitation für diese Niederlage. Bereits in der 24. Minute sorgte Yongyut Khirilakphet für die verdiente Führung. Bis zur Pause fielen keine weiteren Tore mehr. Erst nach dem Pausentee konnten die Hauherren die Vorentscheidung herbeiführen. Abermals trug sich  Khirilakphet in die Torschützenliste ein. Er ist auch der Top-Goalgetter bei der Floss-Elf und hielt nach dem 2:0 bei sechs Saisontreffern. Doch auch Tor Nummer sieben ließ nicht lange auf sich warten. Zu Beginn der Schlussviertelstunde netzte der Mann des Tages auch noch zum 3:0 zu Gunsten der Gastgeber. In den restlichen Minuten hatte es den Anschein als würden sich die Handenberger mit dem Ergebnis bereits abfinden und der Gegner war nicht mehr gezwungen zu reagieren. Schließlich endete das Spiel mit einem klaren 3:0-Sieg des ATSV Laab. Mit diesem Erfolg konnte man Tabellenplatz drei weiter absichern, die Union aus Handenberg hingegen verlor Rang vier an Palting/Seeham.

Weitere Ergebnisse:
Union Raiba Hochburg-Ach – ATSV Schneegattern  0:1
Union Burgkirchen – Union Pischelsdorf  1:0
TSU Jeging – SV Weng  0:5
Spielfrei:  Union Treubach/Roßbach


2. Klasse West:  Taiskirchen sitzt Zeilinger-Elf im Nacken

Union Lohnsburg – Union Polling   1:2
Tabellenführer Lohnsburg musste am zehnten Spieltag die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Die Zeilinger-Elf agierte zwar über weite Strecken feldüberlegen, konnte diesen Umstand  aber nicht in zwingende Tormöglichkeiten ummünzen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit dauerte es im zweiten Abschnitt nur eine Minute, ehe die Gäste aus Polling in Führung gingen. Markus Hintermaier war der umjubelte Torschütze. Und nach 65 Minuten stand es sogar 0:2 – Milan Svoboda sorgte für die Vorentscheidung. Der Tabellenführer kam durch einen verwandelten Elfmeter von Wolfgang Schrattenecker zwar noch heran, für einen Punktgewinn reichte es schlussendlich aber nicht mehr. In der Tabelle ist der Vorsprung der Lohnsburger jetzt auf zwei Punkte geschmolzen, durch einen 1:0-Sieg gegen Riegerting konnte Taiskirchen wieder näher an den Leader heranrücken. Rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Polling-Coach Stefan Putta: „In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Lohnsburg konnte sich zwar eine leichte Feldüberlegenheit erspielen, die besseren Torchancen waren aber auf unserer Seite. Wir waren die gefährlichere Mannschaft. Zudem wurde uns ein Tor aberkannt, das womöglich hätte zählen müssen. Der Sieg war schlussendlich verdient und hätte – aufgrund unserer Tormöglichkeiten – auch noch höher ausfallen können. Bis vor den Sechzehner war Lohnsburg zwar spielbestimmend, dann war aber Endstation und wir waren immer durch Konter brandgefährlich.“

UFC Riegerting – Union Raiffeisen Taiskirchen   0:1
Der Tabellenzweite aus Taiskirchen setzte sich in Riegerting knapp und glücklich mit 1:0 durch und konnte damit den Rückstand auf Leader Lohnsburg auf zwei Punkte verkürzen. Die Hausherren waren zwar – vor allem in Halbzeit eins – die spielbestimmende Mannschaft, konnten aber keinen zählbaren Erfolg für sich verbuchen. So sorgte ein umstrittener Elfmeter für die Entscheidung. Raffael Feichtinger verwandelte diesen und durfte sich als Goldtorschütze feiern lassen. Eine bittere Pille für die Riegertinger, die dieses Spiel nicht verlieren hätten müssen und es somit verpassten, am Konkurrenten aus Taiskirchen in der Tabelle vorbeizuziehen. Auch Taiskirchens Sektionsleiter Eduard Gadermayr spricht von einem glücklichen Sieg der Gäste: „In der ersten Halbzeit waren wir klar unterlegen. Riegerting hat das Spiel gemacht, sie waren flinker im Mittelfeld und sind einige Male in aussichtsreicher Position vor unserem Tor aufgetaucht, allerdings immer außerhalb des Strafraums. Sie haben diese Chancen aber nicht genützt und in der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, sind besser gestanden und konnten aus einem Elfmeter die Führung erzielen. Man kann ihn pfeifen, muss aber nicht, meinten unsere Spieler. Abgesehen von dem Elfmeter hatten wir nur wenige Tormöglichkeiten, in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel des Gegners aber besser unterbunden und waren fast ebenbürtig.“

TSV Zahrer Ort/Innkreis – UFC Peterskirchen/Andrichsfurt   5:0
Einen überraschend deutlichen 5:0-Heimsieg feierte Ort gegen Peterskirchen. Vadedin Ljatifi brachte die Hausherren in Minute 37 in Führung, was auch den Pausenstand bedeutete. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Michael Schmidbauer auf 2:0 für die Mannschaft von Trainer Johann Daller, die in der Schlussphase noch drei Tore draufsetzte und den Kantersieg perfekt machte. Dominik Grollmus und ein Doppelpack von Ismail Ljatifi wenige Minuten vor dem Ende sorgten für den 5:0-Endstand. Die Daller-Elf zieht damit in der Tabelle an den Peterskirchenern vorbei und liegt nun auf Rang zehn. Die Bäcker-Elf aus Peterskirchen hätte sich diesen Nachmittag wohl ganz anders vorgestellt und fällt in der Tabelle um drei Plätze zurück auf Rang elf.

Weitere Ergebnisse:

USV Pattigham/Pramet – SV Europlan Pram   1:2
SV Obernberg – Union St. Johann am Walde   1:1
SV Schildorn – Union Reichersberg   5:0
Union Mehrnbach – SV Waldzell   3:1


2. Klasse West-Nord:  Taufkirchen weiterhin mit blütenweißer Weste

SV Luksch Riedau - SV Romberger Lambrechten   6:2
Das Spitzenspiel der Liga fand in Riedau statt. Die Spitzer-Elf ging mit viel Selbstvertrauen in die Partie und legte los wie die Feuerwehr. Goalgetter Daniel Praschl war per Elfmeter in der dritten Minute zur Stelle und sorgte nur fünf Minuten später für eine komfortable 2:0-Führung nach einer Standardsituation. Lambrechten, das unter anderem auf den Spielmacher Gabor Demeter verzichten musste, verkürzte in der 27. Minute durch Mario Kettl auf 2:1 und hielt die Partie weiter offen. Nach der Pause erwischte wiederum Riedau den besseren Start. Dominik Laufenböck erzielte in der 48. Spielminute das 3:1. Praktisch im Gegenzug keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf, als Sebastian Ecker nach einer Unachtsamkeit in der Riedauer Hintermannschaft auf 3:2 stellte. Nachdem abermals Mittelfeldspieler Laufenböck in der 55. Spielminute zum 4:2 traf, war der Wiederstand der Gäste gebrochen. So besiegelten die Riedau-Stürmer Patrick Donnerbauer und abermals Praschl mit weiteren Toren die letztendlich deutliche Niederlage für den SV Lambrechten. In der Tabelle findet sich der SV Riedau nun auf einem Aufstiegsplatz wieder.  Lambrechten hingegen steht nach zuletzt vier sieglosen Spielen gegen Tabellenschlusslicht Vichtenstein vor einem Pflichtsieg. Lambrechtens Obmann Engelbert Rachbauer bilanzierte: “Bei Eckbällen und Freistößen waren die Riedauer brandgefährlich. Wir mussten fünf Spieler vorgeben und konnten diese Ausfälle nicht kompensieren.”

Union St. Agatha – SV RAIKA Taufkirchen/Pram   0:1
Die heimstarke Baschinger-Elf empfing vor etwa 200 Zuschauern den unangefochtenen Tabellenführer aus Taufkirchen. In einer sehr kampfbetonten Partie verzeichneten beide Mannschaften zu Beginn einige Chancen. In der 32. Spielminute erzielte Mark Koronics per Elfmeter die Führung für die Pichler-Elf. Die Baschinger-Elf aus St. Agatha lies sich nicht aus dem Konzept bringen und hielt die Partie weiterhin offen. In Halbzeit zwei lag der Ausgleich mehrmals in der Luft, die Heimischen brachten den Ball aber nicht im Gästegehäuse unter. Für den letzen Aufreger in der Partie sorgte Agatha-Stürmer Christian Hofer. In der Nachspielzeit wurde er von Schiedsrichter Andreas Etzinger mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Es blieb daher beim etwas glücklichen Auswärtssieg für Taufkirchen. Die Gäste setzten somit ihre beeindruckende Siegesserie fort und haben nun bereits acht Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Taufkirchens Sektionsleiter Josef Glas zollte den Agathensern Respekt: „Wir haben heute gegen einen guten und topmotivierten Gegner gespielt, weil unser Trainer Manfred Pichler vorher in St. Agatha Trainer war. Wir haben den Kampf gut angenommen und aus einem gerechtfertigten Elfmeter das Tor des Tages erzielt.“

Union Schardenberg – Union Stadlmayr-Bau Suben   4:1
Zum Verfolgerduell lud Schardenberg. Gast war die zuletzt sehr starke Schauer-Elf aus Suben. Ebenfalls sehr stark präsentierte sich bei diesem Spiel Franz Eggertsberger. Mit einem lupenreinen Hattrik sorgte der Schardenberg-Stürmer nach einer guten halben Stunde für eine äußerst komfortable 3:0 Führung. Für die Union Suben war die Partie wohl endgültig gelaufen, als Christoph Maier für den Halbzeitstand von 4:0 sorgte. Nach der Pause ließ es die Breit-Elf etwas ruhiger angehen und wurde dafür prompt bestraft. Lukas Reidinger verkürzte auf 4:1. In den Schlussminuten konnte die Gast-Mannschaft nicht mehr entscheidend zusetzen und musste damit der Union Schardenberg in der Tabelle den Vortritt lassen.

Weitere Ergebnisse:
Union St. Aegidi – Union Vichtenstein  4:4
Union RAIKA PWS Enzenkirchen - Union sportsTEAM.at St.Willibald  2:4
Union Wesenufer - Union Haberl-Weikl Rainbach/Innkreis  2:2
Spielfrei:  DSG Union Lachner Sigharting


Günter Schlenkrich/Andreas Brandt/Andreas Karnitsch/Stephan Keplinger/Johannes Oberreiter/Michael Obrecht/Maximilian Stadler/Alexander Stadlmayr/Milan Vidovic/Raphael Watzinger/Maximilian Wiesinger/Marco Wolfsberger

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