Rücktritt! Mario Rak wirft in Steinerkirchen das Handtuch

Der FC Union Steinerkirchen war im Vorjahr in der Gruppe Mitte-West aktiv. Trotz einer starken Rückrunde mit 27 Punkten reichte es am Ende nur zum sechsten Platz. Im Sommer wechselte der Klub in die 2. Klasse Mitte-Ost und kam mit drei Siegen exzellent aus den Starblöcken. In der folgenden vier Spielen landeten aber lediglich zwei Zähler auf dem Konto, weshalb die Steinerkirchener den Anschluss verpassten. Vor einem spielfreien Wochenende wollte Coach Mario Rak, der im Sommer 2018 die Verantwortung übernommen hatte, seine Kicker wieder auf Vordermann bringen. Aufgrund der mangelnden Einstellung bzw. geringen Trainingsbeteiligung beendete der Übungsleiter jedoch seine Tätigbeit bei der Union Steinerkirchen.

 

Schwierige Personalsituation bzw. mangelnde Trainingsbeteiligung

"Obwohl wir seit geraumer Zeit mit Verletzungen zu kämpfen hatten und die Personaldecke sehr dünn war, waren wir eigentlich sehr erfolgreich. Da im Training neben den Verletzten auch immer wieder Spieler unentschuldigt fehlten, war der Besuch der Einheiten dürftig. Zudem ist der eine oder andere unzufriedene Kicker des Öfteren beim Vorstand vorstellig geworden. Obwohl es zum Teil nicht einfach war, die Mannschaft zu betreuen, hat mir die Arbeit Spaß gemacht und habe alles versucht. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Trainingssituation mach es aber wenig Sinn, weiterzuarbeiten und habe die Entscheidung getroffen, meine Tätigkeit mit sofortiger Wirkung zu beenden", begründet Mario Rak seinen Rücktritt.

 

"Von der Mannschaft muss eine Reaktion kommen"

Auch der Vorstand ist mit der aktuellen Situation nicht glücklich. "Mario Rak ist ein hervorragender Trainer und toller Mensch und hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Wir können seine Entscheidung nachvollziehen, denn auch wir sind enttäuscht, dass die Spieler nicht an einem Strang gezogen und immer wieder Ausreden gesucht haben. Nach dem Rücktritt von Mario Rak muss von der Mannschaft eine entsprechende Reaktion kommen, denn jetzt gibt es keine Alibis bzw. Ausreden mehr", erklärt der stellvertretende Obmann, Franz Karntner. "Nicht nur der Trainer ist zurückgetreten, auch Obmann Alexander Springer hat aufgrund der nicht zufriedenstellenden Situation seinen Rücktritt angekündigt". Bis auf Weiteres übernimmt Routinier Sandor Maroti am Platz die Verantwortung. Am kommenden Sonntag empfängt die Union Steinerkirchen mit der Kellermayr-Elf aus Prambachkirchen keinen geringeren als den Tabellenführer.

 

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