Zell/Pettenfirst trauert verpasstem Sieg nach

Zum Saisonauftakt der 2. Klasse Mitte-West empfing der SV GW Zell am Pettenfirst den FC Spitz Attnang, der nach zwei Abstiegen in Folge in Oberösterreichs unterster Spielklasse angelangt ist. Nach 71 Gegentoren in der Bezirksliga und gar 83 Verlusttreffern in der 1. Klasse, kassierten die Attnanger auch in Zell vier Tore und bekommen offensichtlich auch in der 2. Klasse die großen Probleme in der Defensive nicht in den Griff. Trotz des Achtungserfolges hielt sich bei den Zellern die Freude über den Punktgewinn beim 4:4-Unentschieden in Grenzen.

"Der Punkt ist nicht schlecht, aber es wäre auch ein Sieg möglich gewesen, hatten wir doch in Summe gesehen die besseren Chancen. Zudem sind einige strittige Entscheidungen von Schiedsrichter Biljesko nicht zu unseren Gunsten ausgefallen", trauert Zells Sektionsleiter Peter Denk zwei verlorenen Punkten nach. Die Mannschaft von Neo-Trainer Alois Berger ging in diesem Spiel drei Mal in Führung, wobei Stürmer Robert Bernhard erstmals in seiner Karriere ein Triplepack gelang.

Das letzte Tor in diesem Match konnten allerdings die Gäste bejubeln, erzielte Neral Haliti mit seinem zweiten Treffer den 4:4-Ausgleich. "In der Schlussphase hatten wir noch den einen oder anderen Matchball und hätten die Partie eigentlich gewinnen müssen, doch bei einer Elfmetersituation im Attnanger Strafraum ist die Pfeife des Referees stumm geblieben. Aber wir konnten im ersten Spiel anschreiben und hat auch die Leistung der Mannschaft gestimmt", ist der Sektionsleiter mit dem Remis nicht unzufrieden.

Im Auswärtsspiel gegen Haag am Hausruck möchten die Zeller am Sonntag nachlegen, zumal diese Partie eine besondere ist. "Ich denke, dass auch in Haag ein Punktgewinn möglich ist, da unsere Mannschaft hochmotiviert ist, trifft sie doch auf Robert Wiesinger, unserem ehemaligen Spielertrainer, der im Sommer nach Haag gewechselt ist", so Denk. Der FC Attnang trifft auf eigenem Platz auf die in der ersten Runde spielfreie ASKÖ Ampflwang und nimmt dabei den ersten Sieg in der 2. Klasse ins Visier.


Günter Schlenkrich

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