Weibern: 17 Gegentore in 180 Minuten

Nach zwölf Niederlagen in ebenso vielen Spielen in der Frühjahrssaison, startete die Union GT Weibern mit einer 0:8-Schlappe in die aktuelle Meisterschaft der 2. Klasse Mitte-West. Im Heimspiel gegen die Union Hofkirchen/Trattnach ging die Mannschaft von Trainer Wolfgang Gesswagner  in Führung und konnte die ersten Tore in dieser Saison bejubeln, musste am Ende aber ein erneutes Debakel zur Kenntnis nehmen.

Bereits nach sechs Minuten brachte David Bruckmüller den Außenseiter in Front. In der Folge konnten die Gäste durch Tore von Reinhard König und Armin Humer das Blatt wenden. Doch wieder war es Bruckmüllern, der wenig später ausgleichen konnte und der Gesswagner-Elf zu einem 2:2-Halbzeitstand verhalf. "In den ersten 45 Minuten haben wir ausgezeichnet mitgehalten und konnten dem Favoriten Paroli bieten. Nach der Pause ist jedoch die Spieldisziplin verloren gegangen, zudem verzeichneten wir mit Michael Gattinger und Kapitän Christoph Steiner zwei Platzverweise und haben uns das Leben selbst schwer gemacht", erklärt Weiberns Trainer Gesswagner.

Im zweiten Durchgang brachen bei den Heimischen alle Dämme. Die Zuschauer bekamen weitere sieben Tore serviert, doch jeweils durften die "Fledermäuse" aus Hofkirchen jubeln. Mann des Tages war Armin Humer, der insgesamt fünf Mal ins Schwarze traf und in der Schlussviertelstunde binnen zwölf Minuten einen lupenreinen Hattrick fabrizierte. Nach dem Schlusspfiff durfte sich die Nobis-Elf über einen 9:2-Kantersieg freuen und konnte sich somit für die 2:3-Heimpleite vor Wochenfrist gegen Holzleithen schadlos halten.

Wolfgang Gesswagner (Trainer Union Weibern): "Wir haben gewusst, dass uns eine überaus schwierige Saison erwartet, mit derart heftigen Niederlagen hätten wir aber nicht gerechnet. In unserer Situation wird jeder Fehler gnadenlos bestraft. Zudem haben in der Vorwoche die Routiniers im Mittelfeld ausgelassen, gegen Hofkirchen haben dann die erfahrenen Abwehrspieler gepatzt. Dennoch verfolgen wir weiterhin unser Ziel, nicht Letzter zu werden. Dazu wäre ein Erfolgserlebnis aber überaus hilfreich."


Günter Schlenkrich

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