ASV Niederthalheim: "Haben am Schluss aus allen Löchern gepfiffen"

Im Vorjahr kam der ASV Niederthalheim als Vierter ins Ziel und schrammte am Relegationsplatz vorbei. In der aktuellen Saison der 2. Klasse Mitte-West ist die Mannschaft von Trainer Markus Woldrich nicht im Aufstiegkampf präsent, reichte es im Herbst nur zum sechsten Platz. "Obwohl wir gut gestartet sind, hatten wir von Beginn an mit Verletzungen zu kämpfen und konnten das Fehlen von Leistungsträgern nicht verkraften. Aufgrund der Ausfälle war die Trainingsbeteiligung gering, dadurch fehlte der Konkurrenzkampf. Am Schluss haben wir aus allen Löchern gepfiffen, hat sich die Mannschaft quasi selbst aufgestellt", erklärt der Coach.

 

Nach gelungenem Start, Hänger in der zweiten Herbsthälfte

Die Woldrich-Elf kam gut aus den Startblöcken, fuhr in den ersten sechs Spielen vier "Dreier" ein und stand zu diesem Zeitpunkt auf dem zweiten Platz. In der Folge musste der ASV aber Federn lassen, standen in den übrigen sechs Runden zwei weiteren Siegen drei Niederlagen gegenüber. "Aus genannten Gründen ist es in der zweiten Herbsthälfte nicht nach Wunsch gelaufen. Wir mussten uns ständig mit Verletzungen herumschlagen und haben nichts ausgelassen, war von einem Kreuzband- über einen Seitenbandriss, bis zu einem Jochbein- und Nasenbeinbruch alles dabei", so Woldrich, der sich über vier Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielten die Niederthalheimer zwei  Mal die Oberhand. Lediglich vier Mannschaften kassierten weniger Gegentore, aber auch nur fünf Teams durften weniger Treffer bejubeln. "In den vergangenen Jahren haben wir zumeist jede Menge Tore erzielt, im Herbst aber nicht allzu oft getroffen. Dafür war die Performance der Defensive über weite Strecken in Ordnung, haben im letzten Match, bei Herbstmeister Gaspoltshofen, jedoch sieben Tore kassiert", mein der Trainer.

 

Eine neue Kraft und zwei "alte Bekannte" - Trainingslager im Burgenland

Mit Patrick Bernert wechselte ein junger Spieler von Zell/Pettenfirst nach Niederthalheim. Zudem stehen Roman Heitzinger und Florian Haböck nach Auszeiten wieder voll zur Verfügung. "Da bis auf Gregor Schindlauer, der nach einem Kreuzbandriss noch länger ausfällt, alle im Herbst verletzten Spieler wieder fit sind, ist die aktuelle Kadersituation wieder in Ordnung", freut sich Markus Woldrich. Seit 28. Januar bereitet sich der Sechstplatzierte auf die zweite Meisterschaftshälfte vor. Nach einem 6:2-Sieg gegen Lenzing trifft der ASV im nächsten Testspiel am kommenden Samstag auf Bruck/Peuerbach. Am 5. März schlagen die Kicker ihre Zelte im Burgenland auf und halten in Güssing ein Trainingslager ab.

 

Der Aufstiegskampf ist (noch) kein Thema

Aufgrund der aktuellen Tabellensituation wird in Niederthalheim der Ball flach gehalten und von einem Mitmischen im Aufstiegskampf (noch) nicht gesprochen. "Unser größter Wunsch ist, im Frühjahr weitgehend verletzungsfrei zu bleiben. Auch wenn uns auf den Relegationsplatz nur fünf Punkte fehlen, geht es im neuen Jahr vor allem darum, zur nötigen Stabilität zu finden und zudem die Durschlagskraft der Offensive zu erhöhen", so Woldrich. "Wir haben den Anschluss verloren, demnach ist der Aufstiegskampf aus heutiger Sicht kein Thema. Sollte es uns jedoch gelingen, eine Serie zu starten, könnte er eines werden".

 

Zugänge:
Patrick Bernert (zuletzt SV Zell/Pettenfirst)
Florian Haböck (reaktiviert)

Abgänge:
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Transferliste OÖ 2. Klasse Mitte-West

 

Bisheriges Testspiel:
6:2 gegen ATSV Lenzing (2S)

Testspiele-Übersicht OÖ 2. Klasse Mitte-West

 

Günter Schlenkrich

 

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