SPG Windhaag/Leopoldschlag: Erfolgreichem Frühjahr folgte enttäuschender Herbst

Nach einer ordentlichen Rückrunde mit immerhin 16 gesammelten Punkten belegte die SPG Windhaag/Leopoldschlag in der vegangenen Saison der 2. Klasse Nord-Mitte den elften Rang. Daran konnten die Mühlviertler in der aktuellen Spielzeit nicht anknüpfen, fuhren in der Hinrunde nur zehn Zähler ein und sind seit der 1:5-Pleite zum Herbstausklang gegen Neumarkt in Besitz der Roten Laterne. "Nach der gelungenen Performance im Frühjahr haben wir uns viel vorgenommen, konnten die Erwartungen aber nicht erfüllen und blicken auf einen enttäuschenden Herbst zurück", erklärt Sportchef Dominik Seyr.

 

34 Gegentore

Während immerhin zwei Teams weniger Treffer bejubeln durften, stellt die Spielgemeinschaft mit satten 34 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. "Nach dem guten Frühjahr sind wir leider wieder in alte Muster verfallen, haben viel zu viele Tore erhalten und die eine oder andere empfindliche Niederlage einstecken müssen. Auch wenn wir verletzungsbedingt einige Ausfälle beklagen mussten, dürfen wir die aktuelle Situation nicht Schönreden", so Seyr. "Welches Potenzial vorhanden ist, hat man beim Sieg gegen Gutau gesehen. Aber auch anderen Top-Teams konnten wir auf Augenhöhe begegnen, gegen vermeintlich schwächere Mannschaft haben wir uns hingegen schwer getan. Doch jene Stabilität, die wir im Frühjahr hatten, ist uns in der aktuellen Saison leider verlorengegangen. Auch wenn nicht viel fehlt und die in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaft in Reichweite sind, hätten wir uns wesentlich mehr erwartet und können mit dem Abschneiden nicht zufrieden sein". Sieben der zehn bislang gesammelten Punkte fuhr das Schlusslicht auf eigener Anlage ein, von den fünf bisherigen Auswärtsspielen gingen jedoch vier verloren.

Vom Interims- zum Cheftrainer - ein Heimkehrer

Nach der einvernehmlichen Trennung von Mario Ott trug Wolfgang Hajferuk zunächst interimistisch die Verantwortung, inzwischen schwingt der 45-jährige, der im Nachwuchs der SPG tätig war, als Chef-Trainer das Zepter. Beim Trainingsauftakt, am 15. Jänner, wird der Neo-Coach einen Heimkehrer begrüßen können - der Windhaager Martin Sengstschmid, der im Herbst in der Reserve von Bezirksligist Freistadt aktiv war, kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Darüberhinaus wird im Winter vermutlich nichts passieren. Es sind keine Transfers geplant und werden aller Voraussicht nach auch keine tätigen", erwartet der Sportchef eine ruhige Winterpause. 

Einstelligen Tabellenplatz im Visier

Im Mühlviertel soll im neuen Jahr der Pfeil wieder nach oben zeigen. "Wir möchten die Flucht nach vorne antreten und das Feld von hinten aufrollen. Insgeheim hoffen wir auf eine ähnlich starke Rückrunde wie in der letzten Saison - sollten wir dieses Vorhaben realisieren können, ist einiges möglich", meint Dominik Seyr. "Wir wollen wieder zur nötigen Stabilität finden und so rasch wie möglich die Rote Laterne loswerden. Da die Mannschaften vor uns in der Tabelle eng beisammenliegen, ist streben wir eine Rangverbesserung an und setzen alles daran, die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz zu beenden". 

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