Trotz erfolgreichem Herbst, kein Druck in Ternberg

Der UFC Ternberg blickt auf ein sportlich durchaus erfolgreiches Jahr zurück, holte im Frühjahr 20 Zähler und sammelte im Herbst sogar 21 Punkte. Nach einem vierten Platz in der vergangenen Saison der 2. Klasse Ost, stehen die Mannen von Trainer Stefan Wimmer, der im Sommer das Zepter übernommen hatte, auch in der aktuellen Spielzeit nach der Hinrunde auf dem vierten Rang und sind vom Relegationsplatz nur durch zwei Punkte getrennt. "Aufgrund von zahlreichen Ausfällen hatten wir im Herbst zum Teil mit massiven Personalproblemen zu kämpfen. Zudem hat Golagetter Bernhard Putz im Somer seine Schuhe an den Nagel gehängt, demzufolge hat mich persönlich das gute Abschneiden ein wenig überrascht. Aber die Mannschaft hat das ausgezeichnet gemacht und sich in der Hinrunde gut präsentiert", ist der Coach zufrieden.

 

Nur eine Niederlage, aber sechs Unentschieden - 14 Hohlrieder-Tore

Nur in Wartberg gingen die Ennstaler leer, teilten mit dem Gegner sechs Mal die Punkte und feierten fünf Siege. "Mit vielen Unentschieden kommt man nicht entscheidend weiter, trauern liegengelassenen Punkten aber nicht wirklich nach. Auch wenn wir den einen oder anderen zusätzlichen Dreier hätten einfahren können, hatten wir ab und auch das nötige Glück. Und wenn man in einer Halbsaison nur ein einziges Match verloren hat, muss man zufrieden sein", so Wimmer. Während drei Teams weniger Gegentore kassierten, durften nur zwei Mannschaften mehr Treffer bejubeln - Michael Hohlrieder zeichnete für 14 der insgesamt 29 UFC-Tore verantwortlich und führt die Torschützenliste an. "Auch wenn einige Elfmeter dabei waren, hat Michael den Abgang von Putz kompensiert und sich im Herbst super präsentiert", zollt Stefan Wimmer dem 33-jährigen Torjäger, der im Sommer 2022 wieder zu seinem Stammverein zurückgekehrt war, ein Extralob.

Daheim seit 25. März ungeschlagen

Von den sieben bisherigen Auswärtsspielen konnten die Traunviertler nur ein einziges gewinnen, die eigene Anlage ist jedoch eine Festung. So sind die Ternberger vor heimischer Kulisse seit 25. März ungeschlagen und konnten in den letzten elf Heimspielen nicht weniger als zehn Siege feiern. "Wir freuen uns über die enorme Heimstärke, wissen aber, dass wir in der Fremde, auf großen Plätzen, Probleme haben. Wir können die Räume nich entsprechend nutzen, arbeiten aber daran, dieses Manko zu beheben", wünscht sich der 47-jährige Übungsleiter im neuen Jahr mehr Auswärtssiege. "Nichtsdestotrotz blicken wir auf einen in Summe erfolgreichen Herbst, der nicht wirklich zu erwarten war, zurück und haben uns eine exzellente Ausgangsposition verschafft".

Keine Transfers - Trainingslager in Ungarn

Aktuell wird in Ternberg einmal wöchentlich in der Halle gekickt, zudem müssen die Akteure Laufeinheiten absolvieren, ehe am 18. Jänner der Startschuss zur Vorbereitung fällt. In der langen und intensiven Aufbauzeit steht auch ein Trainingslager auf dem Programm, das Anfang März in Györ abgehalten wird. Die Reise nach Ungarn werden voraussichtlich die "üblichen Verdächtigen" antreten. "Wichtig ist in erster Linie, dass die im Herbst verletzten Spieler fit werden und wieder zur Verfügung stehen. Demzufolge sehen wir uns auch nicht nach Verstärkungen um, sind im Winter weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", verfolgt Stefan Wimmer das Geschehen auf dem Transfermarkt lediglich als interessierter Beobachter.

"Schauen im Frühjahr nur von Spiel zu Spiel"

Obwohl die Ennstaler in Lauerstellung überwintern, ist der Aufstieg in dieser Saison kein erklärtes Ziel. "Natürlich wollen wir so lange wie möglich ganz vorne mitmischen, schauen aber auch im Frühjahr weiterhin nur von Spiel zu Spiel und verspüren demzufolge keinen Druck", hält der Trainer den Ball flach. "Sollten wir die Meisterschaft als Zweiter oder sogar ganz an der Spitze beenden können, würden wir uns darüber riesig freuen, der aufstieg ist in dieser Saison aber nicht geplant. Vielleicht können wir in absehbarer Zeit in der 1. Klasse kicken, zumal in zwei, drei Jahren die neue Sportanlage eröffnet wird".

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