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Nach langer Durststrecke und Abstieg ist ASV Bewegung Steyr wieder konkurrenzfähig

In den vergangenen Jahren war der ASV Mayr Bau Bewegung Steyr in der 1. Klasse Ost aktiv, sammelte dort in der letzten Saison nur elf Punkte und musste als einsames Schlusslicht den Gang in die 2. Klasse Ost antreten. Nach dem Abstieg und dem darauffolgenden personellen Aderlass wurde der Kader von Neo-Trainer Helmut Kiss neu ausgerichtet. Einer vor allem urlaubsbedingten 0:12-Aufakt-Klatsche in Dietach ließen die Steyrer eine solide Hinrunde folgen, beendeten den Herbst mit zwei Siegen und überwintern als Sechster in der Mitte der Tabelle.

 

34 Gegentore, aber auf eigener Anlage noch ungeschlagen

Während fünf Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, kassierte lediglich das Schlusslicht aus Grünburg mehr Gegentore. "Wir haben insgesamt 34 Tore erhalten, aber alleine in den beiden Spielen in Dietach und Weyer hat es hinten 19 Mal eingeschlagen. Wir haben vorne regelmäßig getroffen und in Summe hat auch die Performance der Defensive gepasst", erklärt der Coach. Von sechs Auswärtsspielen gingen vier verloren, im Ennsleitn Park ist der ASV Bewegung in dieser Saison aber noch ungeschlagen. "Eines unserer Ziele war, wieder zu einer gewissen Heimstärke zu finden und die Gegner mit Respekt nach Steyr reisen. Das ist uns bislang gelungen und freuen uns über die positive Heim-Bilanz", so Kiss.

"Sind wieder konkurrenzfähig und mit den Gegnern auf Augenhöhe"

Nach einer jahrelangen Talfahrt und dem daraus resultierenden Abstieg, zeigt in Steyr der Pfeil wieder in die richtige Richtung. "Wir haben im Herbst in etwa genauso viele Punkte geholt wie in den gesamten letzten drei Saisonen. Nach dem Abstieg war die Situation ungemein schwierig, doch im neu zusammengestellten Kader ziehen alle Spieler voll mit. Die Mannschaft feiert regelmäßig Siege, demzufolge macht es wieder Spaß. Wir haben wieder in die Spur gefunden, sind wieder konkurrenzfähig und können allen Mannschaften auf Augenhöhe begegnen", ist Helmut Kiss mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden. "Wir wollten uns nach dem Abstieg stabiliseren und haben dieses Ziel im Herbst erreicht".

Zwei neue Kräfte im Anflug

Nach dem Ende der Hinrunde wird in Steyr - so lange es witterungs- bzw. platzbedingt möglich ist - nachtrainiert, ehe das Kicken in der Halle am Programm steht. Am 20. Januar fällt der Startschuss zur Vorbereitung, in der die Optimierung der Physis im Vordergrund steht. Ein mögliches Trainingslager hat sich zerschlagen, dafür absolvieren die Kicker im Winter voraussichtlich ein Intensiv-Wochenende. In der Aufbauzeit wird man beim ASV Bewegung das eine oder andere neue Gesicht antreffen. "Grundsätzlich sind wir bestrebt, den aktuellen Kader zu halten. Wir sehen uns nicht nach Verstärkungen um, aber in einer längeren Pause kann sich immer etwas ergeben. Derzeit trainiert ein zentraler Spieler, der in den letzten Jahren nicht aktiv war, mit. Auch ein Flügelspieler aus Ungarn, der in Steyr lebt, ist bei den aktuellen Einheiten dabei. Beide Akteure werden wir in den kommenden Wochen anmelten", sagt der Trainer, möchte aber - so lange die Spielgenehmigung noch nicht erteilt ist - die Namen nicht preisgeben.

Platz drei im Visier

Nach der ansprechenden Hinrunde und der erfolgten Trendwende ist man in Steyr auf den Geschmack gekommen und möchte sich auch im neuen Jahr von seiner besten Seite zeigen. "Nach einer intensiven Vorbereitung wollen wir an den gelungenen Herbst anknüpfen und auch in der Rückrunde anständige Leistungen abliefern. Sollte uns das gelingen, ist bis zum dritten Platz alles möglioch", blickt der erfahrene Trainer der zweiten Meisterschaftshälfte vorsichtig optimistisch entgegen. "Gelingt es uns, gut durch die Rückrunde zu kommen, könnten wir im Sommer die Latte ein Stück weit höher legen, wenngleich die Rückkehr in die 1. Klasse erst ins spätestens drei Jahren geplant ist".


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