Union Schwand: "Wollen von Spiel zu Spiel unser Bestes geben"

Auf vorbildhafte Weise zog die Union Schwand durch die Hinrunde der 2. Klasse Süd-West und belohnte sich umgehend mit dem Vizeherbstmeistertitel. Zwar wurde vor einigen Wochen aufgrund der unkontrollierten Entwicklung des Corona-Virus sämtlicher Spielbetrieb im österreichischen Unterhaus vorzeitig wiedereingestellt, nach elf durchgeführten Partien lachten die Ebner-Schützlinge allerdings vom zweiten Rang des Klassements. Besonders die Offensivreihe schien in Schwand perfekt zu harmonieren, die Abteilung Attacke ist mit 36 Volltreffern die gefährlichste Torfabrik der Liga.

 

Konstanz als Mittel zum Erfolg

Neben der Durchschlagskraft im letzten Drittel wusste die Ebner-Elf auch im Spiel gegen den Ball zu überzeugen. Darüber hinaus entwickelte man über den Saisonverlauf eine ungemein beeindruckende Konstanz, ging die Union doch nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz. „Wir können mit der bisherigen Meisterschaft nur zufrieden sein. Wir haben eine super Truppe, die alles stets super umgesetzt hat“, freut sich auch der Sektionsleiter der Union, Andreas Gasteiger, über die bemerkenswerten Auftritte.

„Sind bis dato glimpflich davongekommen“

Mit der Pandemie wurden die Akteure auch mit ungewohnten Vorschriften konfrontiert, die das gewohnte Vereinsleben völlig auf den Kopf stellten. Darauf reagierte man in Schwand jedoch mit Gelassenheit und versuchte, die konfuse Situation auszublenden und den Fußball in den Mittelpunkt zu rücken. „Wir haben uns selbstverständlich an alle Maßnahmen des ÖFB gehalten, jeder im Club hat da super mitgezogen“, erklärt der Sektionsleiter diesbezüglich. In finanzieller Hinsicht kam man allerdings auch bei der Union nicht unbeschadet davon, die wirtschaftlichen Einbußen schlichtweg zu groß. „Natürlich haben wir den Entfall einiger Heimspiele und den damit verbundenen Einnahmen gespürt. Da unsere Spieler aber keine Gagen bekommen, sind wir da bis dato noch glimpflich davongekommen“, verrät Gasteiger. Dementsprechend inständig hofft man aber auch auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes im März, obgleich die Situation zurzeit äußerst schwer einzuschätzen scheint. „Das ist momentan kaum vorherzusehen“, befürchtet auch der Sektionsleiter der Union eine weitere Geduldsprobe.

„Aufstieg ist kein Muss“

Sofern die Saison im Frühjahr fortgesetzt werden kann, spekuliert die Union Schwand auch mit einem möglichen Aufstieg in die höhere Leistungsstufe. „Wir wollen einfach von Spiel zu Spiel unser Bestes geben, und wenn wir am Ende ganz oben stehen, würden wir uns natürlich enorm freuen. Das wäre sicher eine tolle Sache, weil wir noch nie aufgestiegen sind. Aber es ist auf keinen Fall ein Muss“, zeigt sich auch Gasteiger optimistisch. Das Vertrauen schenkt man dabei zur Gänze dem bisherigen Kader, der im Herbst mit Bravour aufgezeigt hat. „Wir sind mit unserem Team total zufrieden und sehen keinerlei Handlungsbedarf. Daher werden wir ziemlich sicher unverändert in die Frühjahrsrunde gehen“, verrät der Sektionsleiter.


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