St. Willibald: "Die halbe Abwehr ist ausgefallen"

Nach dem Abstieg im vergangenen Jahr kam die Union SportsTEAM.at St. Willibald gut in der 2. Klasse West-Nord an und überwinterte auf einem Aufstiegsplatz. Im Frühjahr lief es dann aber nicht mehr so gut, verabschiedete sich die Mannschaft von Trainer Hubert Aumaier vorzeitig vom Aufstiegskampf und belegte am Ende den fünften Rang. "In der entscheidenden Phase hatten wir mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen, ist die halbe Abwehr ausgefallen und haben zu viele Gegentore erhalten", erklärt Sektionsleiter Roland Ketter.

Christoph Hafner (Knöchelbruch) und Patrick Hafner (Kreuzbandriss) werden wohl erst im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehen. Manuel Starzengruber (Seitenbandriss) sollte im Herbst wieder dabei sein. "Auch Arnold Haderer hatte mit Verletzungen zu kämpfen und ist ebenfalls eine Zeitlang ausgefallen", weiß Ketter, der eine bislang ruhige Transferzeit verbrachte. "Rene Weidinger ist wieder nach Andorf zurückgekehrt, ansonsten hat sich nichts getan."

Unter Umständen wird Coach Aumaier in den letzten Tagen der Übertrittszeit noch eine Verstärkung erhalten. "Wir sind auf der Suche nach einem Defensivspieler, vielleicht ergibt sich noch etwas", hofft der Sektionsleiter zumindest einen Transfer über die Bühne zu bringen. In dieser Stunde starten die Kicker aus St. Willibald in die Vorbereitung. "Da unser Kader sehr dünn ist, wir Ausfälle kaum kompensieren können und zudem einige Langzeitverletzte zu beklagen haben, rechnen wir nicht damit, in der kommenden Saison in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Wir wollen aber wieder im Vorderfeld mitmischen - und vielleicht haben wir dann etwas mehr Glück", hofft Roland Ketter auf einen günstigen Saisonverlauf. Im Rahmen der Vorrunde des Innviertler Cups bestreitet die Aumaier-Elf am kommenden Wochenende gegen Münzkirchen und Natternbach die ersten Spiele.


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