St. Aegidi trickst Statistik aus

Nach zwölf Niederlagen und mit nur drei Punkten auf dem Konto überwinterte die Union St.Aegidi in der 2. Klasse West-Nord abgeschlagen am letzten Tabellenplatz. Im Frühjahr zeigte der Pfeil dann steil nach oben, konnte die Mannschaft von Trainer Christian Hamedinger in der Rückrunde 15 Punkte sammeln. Obwohl man keines der letzten drei Spiele gewinnen konnte, die meisten Tore kassierte und die wenigsten Treffer erzielte, konnte man in den letzten drei Runden die "Rote Laterne" der Union Enzenkirchen überreichen.

"Offensichtlich haben wir uns die Kräfte gut eingeteilt und zum richtigen Zeitpunkt die Punkte gemacht", schmunzelt Sektionsleiter Gerald Beham und freut sich die Statistik ausgetrickst zu haben. "Wir sind nicht Letzter geworden und haben somit das Minimalziel erreicht, obwohl wir im Frühjahr verletzungsbedingt immer wieder auf wichtige Spieler verzichten mussten. Aber die Mannschaft hat sich gesteigert und deshalb sind wir letztendlich auch zufrieden."

Nicht zufrieden ist der Sektionsleiter mit dem Abgang von Matthias Dräxler, der den Verein in Richtung St. Roman verlassen hat. "Eigentlich wollten wir am Transfermarkt nicht tätig werden, doch nach dem Abgang von Dräxler haben wir uns dazu entschlossen, einen Spieler zu holen", spricht Gerald Beham die Verpflichtung von Stürmer Laszlo Varga, der zuletzt bei Bezirksligist Gschwandt tätig war, an. Neben Dräxler stehen mit Martin Scharinger (Kallham) und Gerald Wallner, der seine Laufbahn beendete, zwei weitere Spieler nicht mehr zur Verfügung.

Am 11. Juli gab Coach Hamedinger den Startschuss zur Vorbereitung. Am Freitag wurde das erste Aufbauspiel bestritten, dabei konnte der deutsche Klub aus Malching mit 5:2 besiegt werden. Am kommenden Freitag wird gegen Neukirchen/Walde erneut getestet. "Wir hoffen, an die Leistungen der Rückrunde anschließen zu können und vom Verletzungsteufel nicht mehr belästigt zu werden. Sollte in der kommenden Saison beides zutreffen, trauen wir uns durchaus zu, das Mittelfeld der Tabelle zu erreichen", ist der Sektionsleiter optimistisch.


Günter Schlenkrich

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