ASKÖ Doppl-Hart: Mit neuem Trainer zur Mission Klassenerhalt

Das Jahr 2023 neigt sich langsam dem Ende zu und für den ASKÖ Doppl-Hart war das aktuelle Jahr eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Nachdem man die Aufstiegssaison noch auf dem souvärenen 5. Platz beenden konnte, stehen die Leondinger nach der Rückrunde der aktuellen Saison der Bezirksliga Ost am anderen Ende der Tabelle auf dem letzten Platz. Nach der ernüchternden Hinrunde begann für die sportlichen Verantwortlichen bereits die Planung für den Mission Klassenerhalt, die mit dem neuen Trainer Markus Fuchsjäger erfüllt werden soll.

 

Nach solidem Start folgt Sieglosserie

Mit einem 2:1 Heimsieg gegen Kematen startete man eigentlich gut in die neue Saison hinein, in der man in den ersten drei Spielen nur gegen den Meisterfavoriten aus Garsten knapp verlor. Doch danach begann eine Negativserie, die sich durch den ganzen Herbst durchzog und die man bis zuletzt auch nicht stoppen konnte. Die Abgänge von Khamzat Chakayev und Kemal Bayrak im Sommer konnte man mit den Neuzugängen Jovica Gnjatic, Marko Batinic, Berat Hoti und Gregor Leonhartsberger zwar nominell kompensieren, aber bislang noch nicht leistungstechnisch. Nachdem man zwischendurch gegen Bad Hall und die Amateure haushohe Niederlagen einstecken musste, machten die letzten beiden Saisonspiele zumindeste ein wenig Hoffnung. Gegen Mitterkirchen und Kronstorf konnte man sich zwei Unentschieden erkämpfen, wobei man gegen Kronstorf gewinnen hätte müssen. Aber wie so oft, fehlte es denen Leondingern am nötigen Quäntchen Glück und man kassierte im Spiel gegen Kronstorf kurz vor Schluss den ernüchternden Ausgleich.

Fuchsjäger soll die Wende gelingen

Mit der Verpflichtung von Cheftrainer Markus Fuchsjäger möchte man zuallererst einen neuen Impuls von der Trainerbank setzen und darauffolgend dann auch auf dem Transfermarkt aktiv werden, um Verstärkungen zu holen, die zur neuen Spielidee des Trainers passen sollen. "Wir wollen uns natürlich verstärken und gemeinsam mit Markus das Ruder in der Rückrunde umreißen" blickt der sportliche Verantwortliche Markus Aspöck auf die neue Trainer-Verpflichtung. Ein Trainingslager soll auch zeitnahe geplant werden, um die Chemie innerhalb der Mannschaft zu stärken - mit sieben Punkten Abstand zum rettenden Ufer wird es nämlich alles andere als leicht. Dennoch ist die Messe noch lange nicht gelesen und auf die Leondinger warten noch 13 Gelegenheiten, um den Abstieg abzuwenden.

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