Tabellenführung behauptet - Andorf feiert Sieg gegen Esternberg

Für den FC SGS Industrial Services Andorf galt es in der elften Runde der Landesliga West die Tabellenführung zu verteidigen. Gegner war die Union Handy Shop Esternberg, die schon so manchen zu überraschen wusste. Auch wenn es in dieser Saison noch nicht perfekt läuft bei den Sauwaldveilchen, sollte man diese nie unterschätzen. Unter Neo-Trainer Josef Aschenberger mussten die Gäste trotzdem eine Niederlage einstecken, wodurch Andorf weiter die Liga regiert.

 

Viel Taktik

Früh konnten sich die Hausherren die Kontrolle über das Spielgeschehen sichern. Esternberg hatte sich darauf aber scheinbar schon im Vorhinein eingestellt und agierte hauptsächlich in der eigenen Hälfte. Die Taktik von Coach Aschenberger zeigte Wirkung, denn richtig gefährlich konnten die Andorfer nicht werden. Auf Seite der Heimischen bemühte man sich, Wege und Lösungen zu finden, um den Abwehrverbund der Sauwaldveilchen zu überlisten, was nicht wirklich funktionierte. Lediglich Thomas Kickinger konnte nach einem gewonnen Laufduell einen gefährlichen Schuss auf das Tor von Michael Veroner abgeben. Ansonsten blieb es großteils still um die beiden Torhüter. Esternberg lauerte zwar auf Konter, doch auch Andorf wusste mit den Angriffsversuchen der Gäste gut umzugehen. So ging es mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.

 

Knoten gelöst

Aus der Pause kamen die Hausherren noch stärker und aggressiver. Der Wille zur Führung brachte aber den Gegentreffer. Die Sauwaldveilchen konterten die Heimischen im eigenen Stadion eiskalt aus, Sebastian Zauner kam zum Abschluss und bugsierte das Spielgerät im Kasten von Manuel Oberauer. Esternberg konnte somit mit dem ersten wirklichen Schuss in Führung gehen und Effektivität beweisen. Die Freude der Gäste währte aber nicht lange, nur eine Minute später sorgte Christoph Haslinger für den Ausgleich. In einer chaotischen Situation nahm sich Haslinger ein Herz und zog aus dem Nichts ab. Das mit dem Schuss eigentlich nicht zu rechnen war, zeigte auch die nicht vorhandene Reaktion aller Spieler rund um das Tor, Veroner eingeschlossen. Nach langer verletzungspause sorgte schließlich ausgerechnet der gebürtige Esternberger Sebastian Witzeneder für die Führung von Andorf: Petr Simonovsky machte mit der Abwehr auf der rechten Seite kurzen Prozess und brachte den Ball zur Mitte. Witzeneder nahm sich die Kugel an, drehte sich nach innen und schoss zum 2:1 ein. Esternberg leitete sofort Gegenmaßnahmen ein und warf alles nach vorne. Der FCA wusste aber alle Angriffsversuche zu unterbinden und in den Schlussminuten sogar noch den dritten Treffer durch Daniel Vesely zu machen.

 

Friedrich Glechner, Sektionsleiter FC Andorf:

„Wir waren eigentlich von Anfang an überlegen. Wir hatten mehr Ballbesitzt und haben versucht Druck nach vorne auszuüben. Esternberg ist tief gestanden und hat alle unsere Bemühung zu Nichte gemacht. Wir haben nach der Pause den Druck noch mehr erhöht und sind noch stärker geworden, haben aber aus einem Konter das 0:1 bekommen. Wir haben aber gleich darauf aus einer unübersichtlichen Situation den Ausgleich gemacht. Kein Mensch hat mit dem Schuss gerechnet, keiner hat eine Reaktion gezeigt. Jedenfalls war das sehr positiv für uns und das Momentum ist auf unsere Seite gerutscht. Dann hat der Trainer angefangen zu wechseln, und wie es so ist, hat Witzeneder mit der ersten Ballberührung das 2:1 gemacht. Esternberg hat danach den Defensivverbund quasi aufgelöst und alles riskiert. Wir waren aber sehr präsent und unser Torwart hat nicht mehr eingreifen müssen. Unterm Strich ein verdienter Sieg.“

 

Die Besten:

FC Andorf: Stefan Glechner (IV), Christoph Haslinger (LV) und Thomas Kickinger (ST)


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