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Ex-Gmunden-Kicker mit Bestseller zum Thema „Digitaler Stress“

Digitaler Stress ist eine Stressform, die durch die Nutzung und Omnipräsenz von digitalen Technologien verursacht wird. Permanent eingehende WhatsApp-Nachrichten am Smartphone, abstürzende sowie langsame Computer, eine Vielzahl unbearbeiteter Mails und viele weitere Faktoren stressen weltweit Milliarden von Menschen. Ex-Gmunden-Kicker Dr. René Riedl hat zu diesem Thema ein Buch verfasst, das eben im renommierten Linde Verlag erschienen ist. In diesem Buch stellt er Forschungsergebnisse vor und zeigt, welche Bewältigungsstrategien gegen digitalen Stress helfen. Dadurch wird die Gesundheit geschützt und man erlangt seine Produktivität zurück.

René Riedl mit Nobelpreisträger Eric Kandel bei einer Tagung in Chicago im Oktober 2019

Dr. René Riedl mit Nobelpreisträger Eric Kandel bei einer Tagung in Chicago im Oktober 2019 (Foto: FH OÖ)

 

René Riedl, 1977 in Steyr geboren, startete seine Karriere im Nachwuchs des SV Garsten, wo er mit 16 Jahren bereits zu den Stammkräften in der Kampfmannschaft zählte. Im Alter von 18 Jahren bekam er bei Vorwärts Steyr einen Profivertrag und kam zu mehreren Einsätzen in der österreichischen Bundesliga, mit Vorwärts gewann er 1995 sensationell die Gruppenphase im UEFA Intertoto Cup. Mit dem Beginn des Studiums an der Universität Linz wechselte er zum SV Gmunden, mit dem er in der damaligen 1. OÖ Landesliga zahlreiche Erfolge feierte. Bis heute gilt René Riedl bei den Gmundnern als einer der legendärsten Spieler an der linken Flanke – am gefürchtetsten waren seine Freistöße, über viele Jahre war er der treffsicherste Freistoßschütze in der Landesliga. Aufgrund seiner vielen Auslandsaufenthalte, unter anderem an der Harvard University in Boston und der Universität Montréal, sowie der Geburt seiner beiden Söhne trat er fußballerisch bereits mit 25 Jahren kürzer und wechselte noch für drei Saisonen um SK Bad Wimsbach. Als Kapitän führte er die Wimsbacher zu zwei Vizemeistertiteln und einem Meistertitel. Mit 28 Jahren beendete er seine Karriere und widmete sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich der Wissenschaft. Nach mehreren Stationen an ausländischen Universitäten ist René Riedl mittlerweile zum Vizedekan an der FH Oberösterreich aufgestiegen und Wirtschaftsinformatik-Professor an der Uni Linz.

Ligaportal sprach mit Ex-Kicker: Zu seinem Buch befragt, sagt er: „Bereits mit der zunehmenden Verbreitung von PCs in den 1980er Jahren gingen ausgeprägte Stresswahrnehmungen von Benutzern einher. Mit dem Siegeszug von Smartphones und der damit verbundenen ständigen Erreichbarkeit gewinnt die Thematik jetzt wieder enorm an Bedeutung. Mittlerweile sind Hunderte wissenschaftliche Studien zum digitalen Stress verfügbar“. Riedl gibt im Gespräch weiter an, dass digitaler Stress sowohl für Individuen als auch für Unternehmen beträchtliche negative Konsequenzen haben kann. Konkret sagt er: „Ungünstige Effekte sind sowohl auf gesundheitlicher Ebene als auch auf wirtschaftlicher Ebene nachgewiesen. Vielen Menschen fehlt das Bewusstsein, dass ein reflektierterer Umgang mit digitalen Technologien die Gesundheit schützen und die eigene Produktivität erhöhen kann“. So sei beispielsweise nachgewiesen, dass permanent eingehende Social-Media-Nachrichten, abstürzende sowie langsame Computer, eine Vielzahl unbearbeiteter Mails, laufende Einführung neuer Programme und Updates, mangelnde Usability sowie möglicher Arbeitsplatzverlust durch Künstliche Intelligenz zu Anstiegen der Stresshormone Adrenalin und Kortisol sowie zu ungünstig veränderten Blutdruck- und Herzratenvariabilitäts-Werten führen können.

Im eben erschienenen Buch „Digitaler Stress: Wie er uns kaputt macht und was wir dagegen tun können“ (Linde Verlag, ISBN: 9783709306666) zeigt der Ex-Kicker die Problematik auf und vor allem geht er auf wirksame Bewältigungsstrategien gegen diese Stressform ein. Ligaportal hat das Buch vorab gelesen – das Fazit: Das Werk besticht durch viele interessante Forschungsbefunde zum digitalen Stress und seinen lockeren und praxisorientierten Schreibstil. Ein Muss für jeden, der im Umgang mit digitalen Technologien seine Selbstwirksamkeit zurückerlangen will. Und noch etwas lehrt uns dieses Buch: Entgegen der landläufigen Auffassung, dass Fußballer eher zu den „unintelligenteren“ Gruppen in unserer Gesellschaft gehören, belegt Dr. Riedl mit seiner erfolgreichen Karriere als Hochschulprofessor Gegenteiliges. Wir wünschen dem Ex-Kicker weiterhin alles Gute!

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Mehr Infos zu Dr. René Riedl: http://www.rene-riedl.at/

 

Digitaler Stress - Das Buch von René Riedl
 

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