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SPG Friedburg/Pöndorf zündet Transferbombe und angelt sich 22-jährigen Ex-Profi

Lange hatte sich die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf auf dem Transfermarkt zurückgehalten. Der Abgang von Michael Pessentheiner, Sohn von Trainer Robert, war bislang die einzige personelle Veränderung bei den Braunauern. Nun machte der Tabellenfünfte der Oberösterreich-Liga aber das erste Mal so richtig Nägel mit Köpfen und vermeldete den Transfers eines Spielers, der zweifelsohne das Potential besitzt, den Unterschied auf dem Rasen auszumachen. Zudem verlängerte man mit zwei absoluten Stützen der Mannschaft vorzeitig.

 

Vergangenheit beim LASK und in österreichischen Jugendnationalteams

Der im defensiven Mittelfeld beziehungsweise auf der linken Außenverteidigerposition beheimatete Alexander Burgstaller soll die Qualität im Kader Friedburgs noch einmal anheben. Der gebürtige Schalchner beendet aus privaten Gründen seine Profikarriere und kehrt nach Stationen bei den Juniors OÖ, beim LASK, beim TSV Hartberg oder bei Wacker Innsbruck wieder in die Heimat und damit einhergehend in den Amateurfußball zurück. Burgstaller genoss in der Jugendabteilung des FC Red Bull Salzburg eine Top-Ausbildung. 2017 gewann er mit der U19 der Bullen die UEFA Youth League. Nach seinem Wechsel zu den Juniors OÖ, mit denen er 2018 in die 2. Liga aufstieg, sammelte er auch schnell Profi-Erfahrungen beim LASK. Es folgten die Stationen SK Rapid Wien II und TSV Hartberg. Zuletzt war er für die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck in der Tiroler Regionalliga aktiv, wobei er es auch auf einen Einsatz für die Profis brachte. In diversen österreichischen Jugendnationalteams stellte er seine Klasse ebenfalls zwischen 2014 und 2019 unter Beweis.

 

Trainer Robert Pessentheiner lässt Kontakte spielen

„Ich kenne Alexander schon lange – auch aus seiner Zeit in Salzburg. Wir sind immer irgendwie in Kontakt geblieben und als feststand, dass er nicht mehr im Profibereich aktiv sein wird, habe ich versucht, dass ich den Wechsel zu uns in die Wege leite“, informiert Friedburgs Coach, der sich auf die Zusammenarbeit mit dem schnellen, wendigen und technisch gut ausgebildeten Defensivakteur freut. „Alexander ist sicherlich eine Verstärkung für uns“, lobt der Übungsleiter den bis dato einzigen Wintertransfer der SPG.

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Trainer Robert Pessentheiner hatte einen entscheidenden Anteil am Transfer des Ex-Profis.

 

Unterschiedsspieler verlängern vorzeitig

Der Verein aus dem Salzburger Grenzgebiet kann auch noch mit weiteren erfreulichen Personalmeldungen aufhorchen lassen. Es gelang, die Verträge von zentralen Säulen des Teams, Mersudin Jukic und Ernst Öbster, vorzeitig bis Sommer 2023 zu verlängern. Die beiden erfahrenen Ex-Profis schaffen es auch im Herbst ihrer Karrieren, mit herausragenden Leistungen zu überzeugen, was sie insbesondere in der ersten Hälfte der Hinserie unter Beweis stellten, als sie zweifelsohne zu den besten Akteuren der OÖ-Liga gehörten. „Das sind zwei Charakterspieler. Ernst ist auf seiner zentralen Position ein absolutes Vorbild. Es ist genial, wie er den ganzen Prozess – Trainings, Vorbereitung, Spiele – vorlebt. Es ist super, dass die Verlängerung so unkompliziert über die Bühne gegangen ist“, betont Pessentheiner. Auch Jukic, der zu Beginn der Saison mit einer unfassbaren Torquote auf sich aufmerksam gemacht hatte, wird weiterhin ein wichtiger Faktor im Spiel der Friedburger sein. Aktuell belegt er mit zwölf Treffern Rang zwei der Torschützenliste. „Mersudin ist noch unglaublich ehrgeizig. Mit seiner Abschlussstärke hat er eine Qualität, die man nur ganz schwer jemandem lernen kann“, weiß sein Trainer.

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Goalgetter Mersudin Jukic bejubelt eines seiner Hinrundentore.

 

Fotocredit: Harald Dostal


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