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SV Grün-Weiß Micheldorf erkämpft sich nach Trainerwechsel Punkt gegen die ASKÖ Oedt

Turbulent waren sie allemal, die vergangenen Tage im Lager des SV Grün-Weiß Micheldorf. Als einziges noch siegloses Team der Oberösterreich-Liga ans absolute Tabellenende abgerutscht, sah man sich gezwungen, mit Trainer Gerald Dickinger getrennte Wege zu gehen. Neue Impulse brauche das Team. Im heutigen Heimmatch gegen die ASKÖ Oedt zeigte man eine erste Reaktion. Dem haushohen Favoriten trotzte man beim 1:1 einen Punkt ab.

 

Underdog geht in Führung

Vor in etwa 300 Zuschauern war vom Start weg eines offensichtlich: Das Tabellenschlusslicht legte nach schwierigen vergangenen Wochen den Fokus ganz klar auf die Defensive. Der Matchplan, den die Interimstrainer Ronald Höllhuber und Mato Simunovic entworfen hatten, sah vor, dass aus einer kompakten Abwehr nach Eroberung des Spielgeräts umgehend Nadelstiche gesetzt werden sollten. In der 25. Minute schien jener Plan voll aufzugehen. Einen dieser überfallartig vorgetragenen Angriffe schloss David Klausriegler perfekt zum 1:0 ab. In der Folge zeigte der Gastgeber enorm viel Engagement, die bekannten Tugenden Zweikampfhärte und Laufintensität an den Tag legend. Damit machte man es einem Kontrahenten, der um einen gepflegten Spielaufbau samt technisch hochwertigen Angriffen bemüht war, enorm schwer. Die ASKÖ Oedt hatte zweifelsohne mehr von der Partie und schaffte es dann zusehends, Druck auszuüben. In der 37. Minute gelang dem eingewechselten Angreifer Edwin Skrgic das verdiente 1:1 nach Vorlage von Alexander Peter.

 

ASKÖ Oedt kann kein Kapital aus Vielzahl an Chancen schlagen

Nach dem Seitenwechsel agierte der SV Grün-Weiß Micheldorf zunächst etwas mutiger, zeigte sich in der Offensive präsenter. Richtig zwingend wurde man in dieser Phase aber nicht. Mit Fortdauer der zweiten Hälfte schaffte es der Gast, einen extremen Druck auszuüben und zahlreiche Chancen zu kreieren. Die Kablar-Truppe muss sich heute aber zweifelsohne den Vorwurf gefallen lassen, zu fahrlässig mit jenen dicken Gelegenheiten umgegangen zu sein. Dem Führungstreffer am nächsten war Nenad Vidackovic, der am Aluminium scheiterte. Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle, dass Micheldorfs Gregor Kerschbaumsteiner eine überragende Leistung zwischen den Pfosten abrief und mit gleich mehreren Paraden die Offensivakteure der ASKÖ Oedt regelrecht zur Verzweiflung brachte. In der 85. Minute war es dann sogar noch einmal der Gastgeber, der die große Chance auf den Lucky-Punch vorfand. Klausriegler ließ nun aber jene Effizienz vermissen, die ihn in Durchgang eins noch ausgezeichnet hatte.

 

Stimmen zum Spiel:

Ronald Höllhuber (sportlicher Leiter und Interimstrainer SV Grün-Weiß Micheldorf):

„Wir sind glücklich über das 1:1. Wir haben unsere bekannten Tugenden auf den Platz gebracht. Daher haben wir uns in gewisser Weise auch den Punkt verdient.“

Die Besten: Gregor Kerschbaumsteiner (TW), David Klausriegler (RMF)

 

Davorin Kablar (Trainer ASKÖ Oedt):

„Es war ein gutes Spiel von uns. Wir hatten viele Chancen. Im Abschluss hatten wir aber Pech. Zudem war der Torwart des Gegners richtig stark. Ein Sieg wäre heute verdient gewesen.“

 

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