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Dieses Team hat eine Vorliebe für Spektakel! SV Bad Ischl schlägt SPG Pregarten mit 3:2

Dass der SV Zebau Bad Ischl über eine der besten Offensivreihen der gesamten Oberösterreich-Liga verfügt, ist weithin bekannt. Die Truppe schafft es aber oftmals nicht, die gewünschte Balance ins eigene Spiel zu bringen – ein Hauptgrund, weshalb man im Abstiegskampf steckt. Jener Umstand sorgt außerdem nicht selten für spektakuläre Spielverläufe und zahlreiche Offensivszenen in Matches mit Beteiligung der Scherpink-Elf – auch heute, als man auf eigener Anlage die SPG Algenmax Pregarten empfing. Schlussendlich rang man die Mühlviertler mit 3:2 nieder und setzte einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

 

Scherpink-Truppe mit gnadenloser Effizienz

Vor in etwa 300 Zuschauern erwischte der heute insbesondere im Defensivbereich von Ausfällen geplagte SV Bad Ischl einen ausgezeichneten Start in dieses Kräftemessen. Nach einem kurz abgespielten Corner kam Filip Halgos in Ballbesitz und brachte das Leder mit einem platzierten Schuss im Tor unter – 1:0 (8.). 14 Minuten später erhöhte der formstarke Stürmer Mario Petter auf 2:0, nachdem er die Tiefe gesucht hatte und von Offensivkollege Rudolf Durkovic perfekt in Szene gesetzt worden war. Doppelter Schockmoment für die Pregartner, die eigentlich gut in der Partie waren und dank ihrer hohen technischen Qualität im Kader selbst gefällig kombinierten. In Sachen Effizienz konnte man aber in Hälfte eins nicht einmal ansatzweise mit dem Kontrahenten mithalten. Immer wieder fanden Pregartens Offensivakteure ihren Meister in Stefan Nöhmer, der heute Alexander Preyhaupt zwischen den Pfosten vertrat. Bad Ischls Ersatzkeeper konnte sich gleich in mehreren Situationen auszeichnen und brachte etwa Felix Hebesberger oder Kevin Hinterberger zur Verzweiflung.

 

SPG robbt sich noch einmal heran

Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel der nächste Rückschlag für die Gäste. Filip Halgos traf zum zweiten Mal an diesem Nachmittag – nun per Weitschuss. Schon oft hat es der Winterneuzugang im Verlauf der Rückserie aus der Distanz versucht – eine richtige Waffe im Spiel des SV Bad Ischl. In der Folge agierte die SPG Pregarten noch offensiver. Mit Fortdauer der Partie entwickelte man einen brutalen Druck, schnürte den Kontrahenten regelrecht in der eigenen Hälfte ein. Dabei hebelte man den Defensivverbund der Heimischen regelmäßig mit tollen Passstafetten aus. In den Minuten 61 und 65 belohnte man sich für einen nun ganz starken Auftritt mit den Toren zum 3:1 und 3:2. Nachdem Kapitän Markus Blutsch aus kurzer Distanz erfolgreich gewesen war, köpfte der zur Halbzeitpause eingewechselte Philipp Stangl nach einer präzisen Flanke zum Anschlusstreffer ein. Eine lange Schlussphase stand dem SV Bad Ischl nun bevor gegen einen extrem spielfreudig auftretenden Gast, der weiterhin eine richtige Wucht im Angriffsdrittel entwickelte. Stangl, Hebesberger, der den Ball an die Latte knallte, und Youngster Felix Birklbauer fanden Top-Chancen vor. Für einen weiteren Treffer reichte es aber nicht mehr. Die Zebau-Elf brachte den knappen Vorsprung schlussendlich über die Zeit und steht somit unmittelbar davor, den Klassenerhalt endgültig zu fixieren.

 

Stimmen zum Spiel:

Franz Scherpink (Trainer SV Bad Ischl):

„Pregarten hat eine gute Mannschaft. Sie hätten heute ohne Weiteres etwas mitnehmen können. Durch den Spielverlauf waren wir etwas bevorteilt. Es ist theoretisch noch möglich, dass wir absteigen. Wir haben heute aber einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gesetzt. Nach der Hinrunde waren wir Letzter. In der Rückrundentabelle stehen wir jetzt auf Platz Sechs. Damit bin ich nicht unzufrieden. In Zukunft muss sich aber etwas ändern. Wir brauchen eine bessere Balance im Spiel. Dafür braucht es neues Personal. Ob ich in der kommenden Saison Trainer in Bad Ischl sein werde, wird sich weisen.“

Die Besten: Stefan Nöhmer (TW), Patrick Ambrosch (IV)

 

Samir Gradascevic (Trainer SPG Pregarten):

„Wir sind selber schuld. Wir hatten enorm viele Chancen. Dafür haben wir zu wenige Tore gemacht. Der Gegner hat uns dafür bestraft. Bad Ischl war einfach effizienter. Dazu muss man ihnen gratulieren!“

Der Beste: Markus Blutsch (ZMF)


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