Ludwig Reiner muss gehen

fehring.jpgEigentlich ist das gar nicht die Philosophie des UFC Fehring. Ludwig Reiner, der erst im Sommer den Posten als Trainer bei den Fehringern übernahm, muss seinen Platz räumen. Der Vorstand reagierte demnach auf die sehr durchwachsene Hinrunde, in der die Südoststeirer lediglich 16 Punkte holten und gerade um drei Punkte nicht in der Abstiegszone überwintern müssen. "Wir haben bereits nach zwei Dritteln der Herbstsaison eine erste Sitzung abgehalten. Dort wurden Eckpunkte festgesetzt. Darunter auch der Verbleib des Trainers. Wir einigten uns aber darauf, abzuwarten", erklärt Obmann Josef Kern. Nun habe man aber die Konsequenz ziehen müssen.

Die Vereinsspitze machte sich Sorgen, dass Reiner seine Mannschaft womöglich nicht ausreichend für die gewiss harte Rückrunde motivieren kann. "Es ist normal eben nicht unsere Art. Eigentlich lassen wir Trainern Zeit, damit eine Entwicklung möglich ist. Diesmal haben wir eben anders gehandelt", so der Funktionär.

Wer der Nachfolger von Reiner wird, ist noch unklar. Vor Weihnachten soll es allerdings eine Entscheidung geben. Namen gibt es, sind aber noch nicht spruchreif. "Wir werden mit den potentiellen Kandiaten Gespräche führen und dann entscheiden", meint Kern. Ein Anforderungsprofil gibt es nicht. Auch ob es nur eine Kurzzeitlösung bis zum Sommer ist, ließ der Obmann offen. "Er muss einfach zu uns passen."

von Martin Mandl

 

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