Spielberichte

TUS Heiligenkreuz/W.: 3 Kaderveränderungen sind unter Dach und Fach!

Neuigkeiten gibt es vom TUS Teschl Heiligenkreuz/Waasen, der nach der Hinrunde in der Landesliga am starken 3. Tabellenplatz zu finden ist, zu vermelden. So darf die Truppe von Trainer Gerald Tödtling mit Sebastian Radakovics auf einen Spieler zurückgreifen, der schon einmal für die Stiefingtaler kickte. Heiligenkreuz/W. sollte man in der Rückrunde mit auf der Rechnung haben. Zwar beträgt der Rückstand auf die beiden Führenden St. Anna/Aigen und Gnas, 8 bzw. 6 Punkte. Aber vielerorts wurde eine solche Differenz auch schon einmal gutgemacht. Zumindest aber die Rolle als Zünglein an der Waage sollte man Heiligenkreuz/W. im Frühjahr schon zubilligen.

 

Sebastian Radakovics gilt als echte Verstärkung

Defensivallrounder Sebastian Radakovics wechselt vom Regionalliga Mitte-Verein SC Kalsdorf, für den er von März 2013 bis November 2018 insgesamt 110 Einsätze absolviert und drei Tore geschossen hat, zum TUS Teschl Heiligenkreuz am Waasen. Der 1,84 m große Innenverteidiger, der daneben sowohl auch auf der rechten, als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden kann, begann seine Karriere beim SV Güttenbach im Burgenland. Von dort ging es weiter ins BNZ Burgenland, ehe es ihn im Juli 2006 in die Steiermark zog. Bis Jänner 2007 besuchte der damals 17-Jährige die Akademie des GAK und wurde in weiterer Folge in den Amateure-Kader der Grazer aufgenommen. Noch im Juli desselben Jahres folgte die Beförderung in die von nun an in der Regionalliga Mitte spielende Profimannschaft. Nach nur zwölf Monaten verließ Radakovics diese im Juli 2008 aber wieder, um sich der Jugend von Red Bull Salzburg anzuschließen. Für die in der damaligen Ersten Liga (nun Zweite Liga) spielenden Red Bull Juniors kam der Burgenländer unter den Trainern Adi Hütter und Niko Kovac zu 22 Ligaspielen, in denen er immerhin ein Tor erzielte, sowie zu drei ÖFB-Cup-Partien. Die damaligen Mitspieler der neuen Trikotnummer 4 des TUS Heiligenkreuz trugen u.a. die Namen Stefan Ilsanker, Martin Hinteregger und Stefan Schwab. Für das Spieljahr 2010/11 wurde der 17-fache ÖFB-Nachwuchsteamspieler dann an den TSV Hartberg verliehen, wo er unter Bruno Friesenbichler zu weiteren sieben Einsätzen in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse und einem weiteren Einsatz im ÖFB-Cup (ein Tor) kam. Im Sommer 2011 ging es für den Abwehrspieler schließlich zurück zum GAK. Nach 24 weiteren Regionalliga-Einsätzen für die Rotjacken zog es Radakovics schließlich zu Ligakonkurrent Kalsdorf. Der insgesamt fast sechsjährige Aufenthalt dort, wo der 28-Jährige u.a. unter Christian Peintinger – heute Co-Trainer von Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt –spielte, wurde von August 2016 bis Dezember 2016 nur durch ein kurzes Gastspiel bei den Fighting Knights der Lynn University im US-Bundesstaat Florida unterbrochen.

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Sebastian Radakovics, hier noch im Dress der Kalsdorfer, agiert ab dem Frühjahr im Dienste des TUS Heiligenkreuz/W.

 

Mit Thomas Ortner kehrt ein waschechter Heiligenkreuzer zurück

Mit Thomas Ortner trägt ein waschechter Heiligenkreuzer ab sofort wieder das gelb-schwarze Trikot. Der Defensivspieler ist im Nachwuchs des SAZ Heiligenkreuz groß geworden und gab in der Saison 2015/16 im Alter von 15 Jahren, zwei Monaten und 28 Tagen als jüngster Spieler aller Vereine sein Debüt in der Landesliga. Insgesamt absolvierte Ortner bislang 28 Landesligaspiele für den TUS Heiligenkreuz. Um noch mehr Spielpraxis zu erhalten, wurde er im vergangenen Sommer leihweise zum SV Frannach abgegeben, wo der 18-Jährige ein halbes Jahr lang wertvolle Einsatzzeiten in der Unterliga Süd sammeln konnte. Ab sofort spielt er jetzt wieder für seinen Heimatverein.

Ahmed-Tobias Andrä hat den TUS Heiligenkreuz noch während der Herbstsaison verlassen

Wie sich in Heiligenkreuz am Waasen schon längst herumgesprochen hat, haben sich der TUS Heiligenkreuz und Ahmed-Tobias Andrä schon Mitte der abgelaufenen Herbstsaison im guten Einvernehmen getrennt. Der 22-jährige Mittelfeldspieler kam im Juli 2017 vom SV Horn nach Heiligenkreuz am Waasen, wo er nach einem in Horn erlittenen Knorpelschaden wieder zu alter Stärke zurückfinden und dann neu durchstarten wollte. Leider war Andrä aber auch in Heiligenkreuz vom Verletzungspech verfolgt und hat sich daher schließlich schweren Herzens entschieden, nicht mehr weiter in Heiligenkreuz spielen zu wollen.

Transfers Landesliga

 

Photoquelle: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/TUS Heiligenkreuz

 

 

 

 

 

 

 

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