Geheimtipp! Derbysieg gegen Wildon - Lebring pirscht sich an die Spitze heran!

SV Lebring
SV Wildon

Am Donnerstag traf der SV Gady Raika Lebring in der Landesliga auf den SV Raiffeisen Wildon. Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz bei diesem brisanten Derby keinesfalls als Verlierer verlassen. Die Zuschauer durften sich auf interessante 90 Minuten freuen. In der letzten Begegnung beider Mannschaften wurden die Punkte geteilt. Diesmal aber hatte Wildon das Nachsehen. Bereits in der ersten Hälfte legten die Lebringer den Grundstein zum Sieg. Was gleichbedeutend damit ist, dass sich die Gassmann-Mannen weiterhin in Lauerposition befinden. Noch gilt es 9 Spiele zu absolvieren. Mal sehen, was noch so alles passiert in den nächsten Wochen. Die Holzer-Truppe befindet sich nach wie vor im gesicherten Mittelfeld. Demnach können die Wildoner auch soweit unbeschwert an die nächsten Aufgaben herangehen. Schiedsrichter der Partie war Rene Feldbaumer, er wurde an den Seiten von Roland Schweiger und Daniel Felber assistiert. 350 Zuseher waren mit von der Partie.

Lebring erweist sich als abgebrüht

Vom Start weg entwickelt sich eine offene Begegnung mit Gelegenheiten hüben wie drüben. Benjamin Teuschler kann sich in den Anfangsminuten per Kopf in Szene setzen. Er verfehlt sein Ziel nach einer Eckballvorlage nur knapp. Aber auch die Gäste sind nicht verlegen in ihren Angriffsbemühungen. Vor allem der umtriebige Doris Kelenc steht desöfteren im Mittelpunkt des Geschehens. In der 24. Minute zappelt das Spielgerät erstmalig im Netz. Markus Wruntschko steigt nach einem Corner am höchsten und nickt zum 1:0 ein. Nur 5 Minuten später leuchtet ein 2:0 von der Anzeigetafel. Der Treffer von Herbert Rauter hat aber den Beigeschmack, möglicherweise Abseits gewesen zu sein. Woraufhin die Wildoner mit aller Vehemenz danach aus sind, das Anschlusstor zu erzielen. Möglichkeiten sind vorhanden, aber das Tor gelingt auf das Neue den Lebringern. Benjamin Teuschler trägt in der 41. Minute für den 3:0-Halbzeitstand Sorge.

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Lebring-Trainer Wolfgang Gassmann ist drauf und dran mit seiner Truppe ganz vorne in der Tabelle anzudocken.

 

Die Wildoner Bemühungen bleiben unbelohnt

Im zweiten Durchgang, insgesamt kommt es in einem fair geführten Derby nur zu 2 Verwarnungen, sollte sich am Spielcharakter nichts gravierendes ändern. Was anders ist, dass es nachfolgend keinem Team mehr gelingt, in des Gegners Tor zu treffen. Möglichkeiten dafür waren vorhanden. Vor allem die Hausherren sind es, in der Person von David Schnaderbeck, die vorerst die Chance auf das vierte Tor vorfinden. Je länger das Spiel dauern sollte, umso mehr geraten die Gäste angesichts des deutlichen Rückstands unter Zugzwang. Aber die Lebringer lassen sich in ihren Grundfesten nicht erschüttern. Demnach bringen die Heimischen das Ergebnis auch mehr oder weniger gefahrlos über die noch verbleibende Spielzeit. In der nächsten Runde gastiert  Lebring am Freitag, 26. April, um 19:00 Uhr beim SC Liezen. Wildon besitzt am Tag darauf mit Startzeit um 17:00 Uhr das Heimrecht gegen Heiligenkreuz/Waasen.

 

SV LEBRING - SV WILDON 3:0 (3:0)

Torfolge: 1:0 (24. Wruntschko), 2:0 (29. Rauter), 3:0 (41. Teuschler)

 

Stimmen zum Spiel:

Patrick Tomberger, Sektionsleiter Lebring:

"Uns ist es gelungen zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu erzielen. Unser Blick ist nach vorne gerichtet. Wir sehen unseren weiteren Spielen entspannt entgegen. Abgerechnet wir zum Schluss, dann wird man sehen wo wir uns letztlich einreihen können."

Michael Cernoga, Sektionsleiter Wildon:

"Leider konnten wir aus der anfänglichen spielerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen. In Summe betrachtet ist das Ergebnis aber doch zu hoch ausgefallen. Was aber nichts daran ändert, dass wir mit leeren Händen dastehen."

 

Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal

 

 

 

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