Herbstmeister Marchegg müht sich zu Heimsieg über Großengersdorf

SC Marchegg
SC Großengersdorf

In der 1. Klasse Nord empfing der Tabellenerste SC Marchfelder Bank Marchegg in der 15. Runde den Tabellensechzehnten SC Simsek Bau Großengersdorf. Marchegg konnte nach dem Remis von Neusiedl am Freitag bis zur Winterpause nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden, der Leader hatte zwar mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen, hoffte aber dennoch auf einen Sieg zum Hinrundenabschluss. Großengersdorf kam nach mehreren Niederlagen in Folge nicht von ganz hinten weg und wünschte sich einen versöhnlichen Herbstabschluss.


 

Heimelf trifft vor der Pause

Vor 120 Zuschauern entwickelt sich zunächst kein spielerischer Leckerbissen, die Heimelf ist mehr auf verwalten aus und leistet sich in der Anfangsphase zwei kapitale Fehler, die aber vom Gegner nicht genutzt werden. Großengersdorf steht lange hinten kompakt, nach vorne werden die Gäste aber auch nur sehr selten gefährlich.

In der Schlussphase des ersten Abschnittes geht der Tabellenführer doch in Front, nach schönem Pass von Michael Olbricht wird der erste Abschluss von Manfred Pellinger vom Tormann pariert, in Minute 39 setzt Lubomir Gogolak nach und trifft zum 1:0 Halbzeitstand.

Elfmeter entscheidet Match

Mitte der zweiten Halbzeit gelingt den Gästen der Ausgleich, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld spielt Großengersdorf schön in die Gefahrenzone und Raphael Pöschl trifft in der 60. Minute zum 1:1. Marchegg findet auf der anderen Seite zwei Hochkaräter vor und reklamiert einmal vergeblich einen Elfmeter, zu Beginn der Schlussphase stellen die Hausherren den alten Abstand her.

In der 70. Minute bekommt Marchegg einen Strafstoß zugesprochen, Großengersdorfs Michael Haberreiter sieht in dieser Szene wegen Beleidigung die rote Karte. Zeljko Zlatar nützt in Minute 71 die Chance vom Elfmeterpunkt und trifft zum 2:1. Die Gäste können nach dem zweiten Gegentor nicht mehr zulegen, Marchegg beendet das Match nach einer Ampelkarte gegen Galip Turan auch nur zu zehnt und setzt sich knapp durch.

Stimme zum Spiel:

Martin Grabenbauer (Trainer Marchegg): "Es war ein ganz schwieriges Spiel, personell pfiffen wir aus dem letzten Loch und sind froh, dass die Hinrunde nun vorüber ist. Es war nicht hilfreich, dass wir als Herbstmeister feststanden, schlussendlich gelang uns aber der Sieg und wir liegen nun vier Punkte vor Verfolger Neusiedl. Meine Mannschaft ist charakterlich top, die Spieler wissen um was es geht. Im ganzen Jahr mussten sie mit Druck umgehen und haben dies gut gemeistert. Das ganze Umfeld trägt dazu bei, dass wir zur Halbzeit ganz oben stehen."

 

 

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