Wunschspieler für die rechte Seite verpflichtet - Harmonie im Verein als großer Pluspunkt bei Heldenberg

SV Heldenberg hatte im vergangenen halben Jahr mit Verletzungspech zu kämpfen, dies schlug sich in den Ergebnissen wieder. Nach drei Niederlagen zum Auftakt holte die Mannschaft in den darauffolgenden drei Partien sieben Zäher, blieb danach aber ohne weiteren Punktegewinn. Im Finish übernahm Jürgen Fangmeyer das Traineramt, als Tabellenletzter der 1. Klasse Nordwest-Mitte geht man ins Frühjahr. "Ich hatte mehrere Spiele gesehen und kannte einige Akteure, Klaus Fiegl und Florian Klepp waren schon Spieler bei mir. Zudem hat meine Tochter in der Mädchenmannschaft gespielt und ich war öfters am Platz, wurde angesprochen und habe mich mit den Funktionären zusammengesetzt. Gegen Kirchberg war ich noch Beobachter, bei den letzten zwei Spielen coachte ich zum Kennenlernen schon das Team", erklärt Jürgen Fangmeyer das Zustandekommen der Zusammenarbeit.

"Kameradschaft steht wie früher im Vordergrund"

"Im Herbst hatte die Mannschaft sehr große Verletzungssorgen und wichtige Spieler fielen fast die gesamte Hinrunde aus, es war daher nicht viel mehr möglich. In den letzten beiden Matches kassierten wir zwei knappe Niederlagen, mit den letzten zu Verfügung stehenden Spielern hätten wir dennoch punkten können. Es kommen jetzt sechs Spieler nach überstandener Verletzung zurück, wir sind Abstiegskandidat Nummer 1, haben aber genügend Potential für den Klassenerhalt", so Fangmeyer weiter.

Der Coach des 14. der Tabelle unterstreicht einen großen Pluspunkt des Vereins: "Wichtig für das Frühjahr ist uns, dass die Werte des Vereins erhalten bleiben und mit eigenen Leuten gespielt wird. Die Kameradschaft ist bei Heldenberg so, wie es noch in meiner Zeit als Spieler war, es werden tolle Werte vertreten, es macht enormen Spaß und die Harmonie ist sensationell!"

Im Winter absolvierte laut Heldenbergs Coach die Mannschaft das Heimprogramm zu 100%, derzeit befindet man sich in der dritten Vorbereitungswoche und alle Spieler ziehen voll mit. Ein erste Test gegen Ravelsbach wurde mit 5:0 gewonnen, der Trainingsbesuch ist sehr gut und heute wartet mit Absdorf der Ex-Verein des Trainers und ein sehr fordernder Gegner. Auf der Suche nach einem Spieler für die rechte Seite wurde der Verein fündig und Georg Burger wurde von Eggenburg verpflichtet. Der Sohn des Coaches, Emil Fangmeyer, stieß ebenfalls zum Verein, mit 16 Jahren ist er ein Spieler für die Zukunft.

Trainerteam ist professionell aufgestellt

Jürgen Fangmeyer erklärt im Hinblick auf das Frühjahr: "Ich habe darauf beharrt, dass Klaus Fiegl als Co-Trainer beim Verein bleiben muss, Peter Stangl als Reservetrainer ist auch involviert und mit unserem Tormanntrainer sind wir zu viert professionell aufgestellt. Wir funktionieren sehr gut zusammen und es macht viel Spaß. Wir werden jetzt hart arbeiten, mit dem notwendigen Glück und hoffentlich vom Verletzungspech verschont, können wir eine gute Rückrunde spielen. Keiner will absteigen und ich ziehe vor dem Engagement der Spieler und dem ganzen Verein den Hut."

 

 

 

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