Maria Lanzendorf stellt sich breiter auf und will wieder in die Spur finden

Nachdem SC Maria Lanzendorf im Herbst des letzten Jahres in einer sehr ausgeglichenen Liga nur knapp hinter den Top 5 der Liga platziert war, konnte das Team auch aufgrund von Verletzungen im Frühjahr nicht mehr nachlegen, verlor die letzten fünf Spiele und landete am Ende an der 9. Stelle der 1. Klasse Ost. Die Verletztenliste lichtet sich inzwischen, zudem wurde der Kader verstärkt und breiter aufgestellt.

Vier Zugänge

Um die Qualität im Kader weiter zu erhöhen, stoßen für das nächste Jahr vier Spieler zur Mannschaft. Mit Michael Burdis wurde einer der besten Spieler von Wienerwald geholt, er kann als 6er, oder auf allen Positionen in der Verteidigung eingesetzt werden. Auch Dominic Hentschl ist kein unbeschriebenes Blatt und verstärkt die Sturmreihen. 

Sasa Gogic, der zuletzt in Zwölfaxing spielte, trainiert bereits seit März mit der Mannschaft und kehrt nun zurück, er bringt Qualität und Erfahrung mit und kann als 10er oder 6er weiterhelfen. Kurz vor Schluss wurde schließlich auch noch der 19jährige Frank Kolesik geholt, er kann sowohl auf den Außenbahnen, als 10er oder ganz vorne spielen und hat Entwicklungspotential.

Maria Lanzendorfs Trainer Andreas Emerschitz zeigt sich mit den Zugängen sehr zufrieden: "Wir haben definitiv Qualität dazu geholt, der Kader wurde damit auch breiter, womit wir auch Ausfälle in der kommenden Saison besser kompensieren können."

"Höchste Priorität: Wieder in die Spur kommen"

Am 7. Julis startete die Mannschaft in die Vorbereitung auf die früh startende Meisterschaft. Dabei wird an der Spritzigkeit gearbeitet, die neuen Spieler sollen integriert und es soll darauf geachtet werden, dass das Fußballerische nach dem negativen Ende der letzten Saison wieder im Vordergrund steht. Zudem sollen die meisten Verletzten wieder in den Kader zurückkehren, dabei schaut es laut Maria Lanzendorfs Trainer schon gut aus.

Auf die Ziele für das nächste Jahr angesprochen meint Trainer Andreas Emerschitz: "Der Verein erhofft sich einen Platz unter den ersten 5, mein Ziel ist es, besser als im Vorjahr abzuschneiden. Da wir die letzten 5 Spiele im Frühjahr verloren hatten, ist die oberste Priorität für mich, wieder in die Spur zu finden. Es wird schwierig genug, schließlich ist es nicht leicht, den Schalter einfach wieder umzulegen."

Als klaren Favorit im Rennen um den Titel sieht Andreas Emerschitz dieses Jahr Leopoldsdorf, die nach einem starken Frühjahr auch den Kader gut verstärkt haben, auch Hainburg traut der Trainer einiges zu.

 

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