Neuer Coach legt viel Wert auf taktischen Bereich - Ollersdorf will die vorderen Teams ärgern

SC Ollersdorf erlebte in der Hinrunde der Herbstmeisterschaft ein Wechselbad der Gefühle, Siege und Niederlagen wechselten einander ab und die Mannschaft reihte sich im Mittelfeld der Liga ein. 14 Punkte wurden in der ersten Saisonhälfte eingesammelt und der Verein überwintert auf Rang 8 der 2. Klasse Marchfeld. In der Winterpause trat Michael Schmoldas von seinem Amt als Coach zurück, mit Christian Terkl wurde rasch ein neuer Trainer gefunden. "Wir waren schon einmal im vorigen Jahr in Kontakt und im Winter hat mich Sektionsleiter Wilhelm Albrecht angerufen. Ich habe schon ein paar Spieler der Mannschaft gekannt und wir haben uns relativ schnell geeinigt. Ich habe vor zwei Jahren eine Pause als Trainer eingelegt und freue mich schon sehr auf die neue Aufgabe", erklärt der Neo-Trainer.

Drei Zugänge

Im Winter traf sich Ollersdorfs Mannschaft jeden Freitag zum Hallentraining, am 11. Februar startet die offizielle Vorbereitung auf das Frühjahr. Im Kader kam es in der Transferzeit zu punktuellen Veränderungen, mehrere Akteure werden im Frühjahr nicht mehr für den Tabellenachten auflaufen. Daniel Danilovic ging zu Stripfing/Angern II, Konstantin Kowatschitsch (zu Deutsch-Wagram) und Niklas Ludwig sind weitere Abgänge. Im Gegenzug dockten drei Spieler beim Verein an, mit Miguel Pollany verstärkt der Sohn des neuen Coaches den Kader, er spielte in Niederösterreich in den letzten Jahren auch für Obergänserndorf und war im Herbst bei Langenzersdorf gemeldet. Patrick Albrecht ist Ollersdorfer und kehrte von Spannberg zurück, David Nimmerrichter war zuletzt bei Stripfing/Angern II, ist Tormann, aber auch ein guter Feldspieler und wird draußen eingesetzt. Zudem wird der 17-jährige Nachwuchsspieler Emir Portakal an die Kampfmannschaft herangeführt.

"Platz 5 ist noch möglich"

"Nach einer Kennenlernphase und Arbeit im körperlichen Bereich werden wir schauen, welches System wir spielen. Im Herbst hat die Mannschaft im Vergleich zu den vordersten Teams zu wenige Tore geschossen, ich bin eine Trainer, der offensiv spielen lässt und wir werden mit mindestens zwei Stürmern spielen. Die neuen Spieler müssen einmal ankommen und dann wird man sehen, woran man arbeiten muss. Auf den taktischen Bereich lege ich auf jeden Fall sehr viel Wert", erklärt Ollersdorfs Coach.

Christian Terkl meint zudem auf die Frage nach den Zielen des Vereins und der Ausgangslage in der Liga: "Wir wollen schon noch ein paar Punkte gutmachen und es könnte bis Platz 5 gehen. Unser Ziel ist es, die vorderen Teams zu ärgern, die ersten Vier liegen zu weit vorne, dahinter ist aber alles drinnen. Gänserndorf hat sich gut verstärkt und einen neuen Trainer. Orth hat etwas abgespeckt, Strasshof schätze ich stark ein. Ich glaube aber nicht, dass Auersthal im Frühjahr noch aufgehalten wird."

 

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