Dominator aus dem Vorjahr mit holprigem Start

Der Sensationslauf des SV Großschweinbarth kann im Herbst nicht wirklich fortgesetzt werden. Die Zuversicht verliert man aber trotzdem nicht, zumal man sich nach dem verpatzten Saisonstart wieder etwas fangen konnte und durch mögliche Playoffs noch eine realistische Chance auf ganz oben besteht.

 

Makellose Bilanz

Ungeschlagen und mit nur einem Punktverlust marschierte man durch die Saison 2019/20. Mit einem Torverhältnis von +30 und 11 Siegen aus 12 Spielen dominierte man die 2. Klasse Weinviertel Süd förmlich. Im Herbst gestaltet sich die Situation etwas komplexer. Aus den ersten vier Spielen geht man nur mit einem einzigen Sieg hervor. Platz 8 ist der Status quo nach den ersten, wenigen Spielen. Lukas Widhalm, Sektionsleiter beim SV Großschweinbarth, schätzt die Lage wie folgt ein: „Wir sind mit der Einstellung in die Saison gegangen den Kader zu halten und wollten wieder oben mitspielen. Im Endeffekt sind wir anfangs nicht so in die Gänge gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Nachher haben wir uns dann wieder gefangen gehabt.“

Mannschaft bleibt zusammen

Nach solch einem Lauf wie im Vorjahr ist es oft schwierig, den Kader beisammen zu halten. Doch genau dies ist dem SV Großschweinbarth gelungen, wie Widhalm berichtet: „Wir haben eigentlich alle halten können und sind mit der gleichen Mannschaft in die heurige Saison gegangen.“ Der Erfolgslauf lässt sich für den Sektionsleiter auch dadurch erklären, „dass es keine Verletzten oder Gesperrten“ gegeben habe und „wahrscheinlich auch das Glück des Tüchtigen“ auf ihrer Seite war. Im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs sind keine Verstärkungen geplant. Die Tabellenspitze ist zwar etwas in die Ferne gerückt, doch durch das angedachte Playoff-System in der 2. Klasse Weinviertel Süd kann man sich doch noch berechtigte Hoffnungen machen: „Es hat diese Umfrage gegeben, aber ich wüsste nicht, wie die Stimmungslage allgemein ist. Ich glaube schon, dass eher Zustimmung Richtung Playoff herrscht, sicher bin ich mir dabei aber nicht.“