Mannschaft fand im Herbst rasch zusammen - Obergänserndorf will torgefährlicher werden

"Wir haben im Finish der letzten Saison nicht gewusst, ob wir das Wunder Klassenerhalt schaffen werden und es war lange nicht klar, in welcher Liga wir spielen. Dadurch hatten wir nur eine minimale Zeit zur Vorbereitung gehabt, unser Sektionsleiter hat aber sehr gute Arbeit verrichtet und in kürzester Zeit nach Abgängen die eine oder andere Verstärkung geholt und gute Spieler nachbesetzt. Positiv war, dass die Mannschaft schnell zusammenfand, wir mussten einen breiten Kader haben und konnten das Fehlen von Langzeitverletzten halbwegs gut abfangen. Der Herbst verlief prinzipiell überwiegend positiv, schade war, dass wir in den letzten Runden nicht noch zwei, drei Siege mehr holten, dann wäre die Hinrunde perfekt gewesen", lautet die Herbstbilanz von TSU Obergänserndorf Trainer Michael Wagner. Sein Team belegt mit 16 Punkten Rang 9 der 2. Landesliga Ost.

Veränderungen im Kader

In der Winterpause wird es bei Obergänserndorf zu punktuellen Veränderungen kommen, mit Bernhard Fischill hat sich der Kapitän des Tabellenneunten verändert und wechselt zu Großebersdorf, ebenso wie Offensivkraft Mehmet Erdem. Die Abgänge werden nachbesetzt, zudem sollen Langzeitverletzte wie Martin Frantsich möglichst wieder einsatzbereit sein.

Nach Ende der Herbstmeisterschaft wurde bei Obergänserndorf nicht mehr nachtrainiert, sondern den Spielern eine Pause gegönnt, um sich zu regenerieren. Die Akteure absolvieren ein Heimprogramm und am 27. Jänner startet bei Obergänserndorf die Vorbereitung, sechs bis sieben Tests sind in der Folge geplant und man will eine Mischung aus Einheiten auf Kunstrasen und Naturrasen finden.

"Unsere große Schwäche in den letzten Monaten war das Toreschießen, uns gelangen zu wenige Treffer und bei der Torgefahr besteht Bedarf. Es sollen daher alle Spieler daran arbeiten", erklärt Wagner das Steigerungspotential für die Rückrunde. Er ergänzt zum Abschluss des Gesprächs im Hinblick auf das Frühjahr in der 2. Landesliga Ost: "Die Liga ist extrem stark und ausgeglichen, ich habe daher intern mit mahnenden Zeigefinger darauf hingewiesen, dass wir nicht im komfortablen Bereich sind und es sowohl nach oben als auch nach unten gehen kann. Die Gefahr abzusteigen ist nicht kleiner als im Vorjahr, letzte Saison haben wir genau gewusst, was zu tun ist. Jetzt besteht die Gefahr, dass man die Ausgangslage unterschätzt, es sind Teams mit Riesenpotential hinter uns, die leicht eine Serie starten können. Wir müssen vom ersten Trainingstag wieder voll da sein und die Situation ernst nehmen."

 

 

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