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Breitenau/Schw. stürzt Korneuburg in der Schlussphase

Am Freitagabend setzt es für den SC Korneuburg bei der SVg Breitenau/Schwarzau die erste Saisonniederlage in der 2. Landesliga Ost. Die Heimelf befindet sich mit den Gästen mehr als nur auf Augenhöhe und lässt sich trotz eines frühen Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen. Die spielentscheidenden Szenen finden in der Schlussphase statt, wo in den Schlusssekunden nochmals ordentlich Hektik aufkommt.

 

Zu Beginn läuft für die Gäste aus Korneuburg alles wie gewohnt. Man übernimmt direkt nach dem Anpfiff die Kontrolle über das Spiel und erhält in der 18. Spielminute prompt einen Strafstoß zugesprochen. Der ansonsten an diesem Tag bombensichere Max Schwaiger in der Abwehr kommt einen Schritt zu spät und bringt seinen Gegenspieler zu Fall. Benjamin Schneider lässt sich die Großchance vom Punkt nicht entgehen und bringt den Favoriten in Führung. Das Spiel ist in der Folge keinesfalls einseitig. Auch wenn die Korneuburger längere Ballbesitzphasen haben, ist das Spiel zerfahren und hektisch. Die Chancen aus dem Spiel heraus kreieren hingegen die Hausherren. Vor dem Pausenpfiff lässt man zwei dicke Möglichkeiten auf den Ausgleich liegen. Zunächst zwingt Dominik Altrichter nach einem Pass in den Rückraum Schlussmann Karl Heinz Gschwindl zu einer Glanzparade, bevor Bernhard Fucik einen Sitzer vergibt und das Leder über das Gehäuse jagt.

Die Breitenauer lassen sich nach dem relativ frühen Gegentreffer demnach nicht verunsichern und warten im zweiten Abschnitt auf ihre Möglichkeiten. Korneuburg findet auch im zweiten Durchgang kein Erfolgsrezept, um aus dem Spiel heraus Gefahr auf das Tor von Martin Leidl auszuüben. Somit schlägt in der 80. Minute die Stunde vom eingewechselten Marcus Marzinger. Bernhard Fucik lässt einen langen Ball auf den Joker abtropfen, der die Kugel per Vollspann ins kurze Eck wuchtet. Eine absolute Kanone, die neben Karl Heinz Gschwindl einschlägt. Acht Minuten später spielt Bernhard Fucik erneut eine tragende Rolle, als er steil geschickt wird und vom Schlussmann der Gäste nur noch mit einem Foulspiel gestoppt werden kann. Der Angreifer übernimmt die Verantwortung beim nachfolgenden Strafstoß selbst und sorgt mit einem staubtrockenen Elfmeter für den Siegtreffer. In den Schlussminuten wird es nochmals ordentlich hektisch, denn die Gäste reklamieren vehement einen Elfer, nachdem sich alles im Sechzehner der Breitenauer versammelt und in einer unübersichtlichen Situation Korneuburger Akteure zu Boden gehen. Der knappe Vorsprung kann allerdings ins Ziel gebracht werden und die erste Saisonniederlage für Korneuburg ist besiegelt.

 

Breitenau/Schw. – Korneuburg 2:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 (18. Benjamin Schneider), 1:1 (80. Marcus Marzinger), 2:1 (88. Bernhard Fucik)

 

Breitenau/Schw.: Martin Leidl - Stefan Valenka (K), Michael Beisteiner, Stefan Bauer, Marcello Pomelli, Max Schwaiger - Dominik Altrichter - Bernhard Fucik, Loris Pirollo, Mario Hofer, Marco Milivojevic

Ersatzspieler: Oliver Gigerl, Marcus Marzinger, Peter Spielbichler, Benjamin Rott, Daniel Reiter, Tobias Imnitzer

Trainer: Jochen Wöhrer , MBA

 

Korneuburg ASC: Karl Heinz Gschwindl - BSc Sasa Sormaz, Emanuel Thoma, Stefan Hold, Benjamin Schneider (K), Andreas Bauer - Christian Schilling, Ömer Topal, Michael Steingassner - Manuel Tuczai, Benjamin Sulimani

Ersatzspieler: Jürgen Tupy, Christian Steindl, Mario Dilberovic, Marcel Cerny, Paul Roschitz, Antonio Stojimenov

Trainer: Gerald Schalkhammer

 

Die Auffälligsten: Bernhard Fucik (Breitenau/Schw.), Marcus Marzinger (Breitenau/Schw.), Karl Heinz Gschwindl (Korneuburg)

 

Jochen Wöhrer (Breitenau/Schw.)

„Wir haben prinzipiell durch die Verletzungen von Sauer und Haas schlechte Vorzeichen gehabt. Wir waren meiner Meinung nach sehr gut auf den Gegner eingestellt und von der Gegenseite ist nichts Überraschendes gekommen. Dass Korneuburg über enorme Qualität verfügt, ist unbestritten. Wir wollten gegen solch eine abgebrühte Mannschaft nicht in Rückstand geraten, das lief dabei gegen unseren Matchplan. Im Rahmen unserer Möglichkeiten Korneuburg so Paroli zu bieten, war sehr gut.“  

 

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