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Gloggnitz feiert wichtigen Auswärtssieg in Korneuburg

Die Sportvereinigung Gloggnitz hat am Freitagabend in der 20. Runde der 2. Landesliga Ost einen ganz großen Schritt Richtung Meistertitel und Aufstieg gemacht. Der Spitzenreiter feierte im Gastspiel beim SC Korneuburg einen 1:0-Auswärtssieg und liegt nun in der Tabelle mit 44 Punkten aus 20 Spielen souverän an der Spitze, da der schärfste Verfolger patzte. Der SV Stockerau kam daheim gegen Schlusslicht SC Leopoldsdorf nur zu einem 3:3-Remis und hält nun bei 37 Zählern aus 19 Partien. Vorerst also sieben Punkte Vorsprung für Gloggnitz, auch wenn die Stockerauer ein Spiel weniger ausgetragen haben.

Korneuburg hingegen fiel durch die bittere Heimniederlage auf Rang sieben zurück und hält weiterhin bei 31 Zählern aus 20 Begegnungen. 

Ein extrem unglückliches Eigentor von Mustafa Yavuz brachte in der 75. Minute die Entscheidung für die Gäste aus Gloggnitz. Bei den Hausherren schaffte Ersatz-Torhüter Jürgen Tlupy ein unliebsames "Kunststück": Zunächst gab es in der 70. Minute Gelb wegen Kritik und dann nur wenig später auf der Bank Gelb-Rot wegen erneuter Kritik (72.). 

"Oft brauche ich solche Spiele nicht!"

Gloggnitz-Trainer Thomas Leonhardsberger zeigte sich im Gespräch mit Ligaportal trotz des vollen Erfolgs noch immer gezeichnet von den herausfordernden 90 Minuten zuvor: "Wir haben dieses Spiel 1:0 gewonnen. Aber das ist aus unserer Sicht das Positivste. Korneuburg hat die Partie mit einer unglaublichen Wucht und Dynamik dominiert und war die klar bessere Mannschaft. Wir waren heute eigentlich nur am Verteidigen."

Die faire Analyse durch den Gloggnitz-Chefcoach: "Das zu Null haben wir bravourös gehalten und dafür muss ich meinem Team auch ein Riesenkompliment aussprechen. Sie haben alles gegeben und oft ist es dann im Fußball so, dass auf der anderen Seite etwas passiert. In diesem Fall eine extrem unglückliche Aktion für Korneuburg." Die aus Sicht der Gastgeber verhängnisvolle Szene ereignete sich als Keeper Karl Heinz Gschwindl bei seinem Abschlag Mustafa Yavuz traf und der Ball von diesem ins Tor ging. Leonhardsberger gestand ehrlich: "Oft brauche ich solche Spiele wirklich nicht. Ich hätte gerne auch mit 50 Jahren noch Haare am Kopf."