Spielerische Entwicklung als Pluspunkt - Seitenstetten will noch variabler werden

Nach dem Trainerwechsel im Sommer kam USC Seitenstetten unter Coach Robert Langergraber stark aus den Startlöchern und gewann dies ersten drei Meisterschaftsspiele. Der Verein etablierte sich im Herbst im oberen Drittel der 2. Landesliga West und sammelte 24 Punkte ein. Die Mannschaft überwintert in einer ausgeglichenen Liga an der zweiten Stelle und zeigte in der Hinrunde immer wieder auf. "Mit dem Herbst kann man sicher zufrieden sein, dies manifestiert sich auch am Tabellenstand und die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war absolut ok. Die spielerische Entwicklung war deutlich zu erkennen, wir konnten auch Ausfälle kompensieren, eingesprungene Spieler entwickelten sich weiter und wurden verstärkt eingebaut", lautet die positive Herbstbilanz von Robert Langergraber.

Konkurrenz stärken

"Wir können uns sicher noch beim Kreieren von Torchancen verbessern und wollen auch schauen, dass sich die Mannschaft im Hinblick auf das System weiterentwickelt und wir variabler werden. Die Breite im Kader hat sich bei Ausfällen noch teilweise in Niederlagen widergespiegelt, so verloren wir gegen Haitzendorf nach einer 3:0 Führung noch 3:4 und gegen Rohrendorf konnten wir nach dem 3:4 zur Pause in der zweiten Hälfte nicht mehr zulegen. Ziel für das Frühjahr ist es, dass wieder Spieler nachrücken und der Konkurrenzkampf erhöht wird", erklärt der Trainer des Tabellenzweiten.

Nach Ende der Herbstmeisterschaft hatten die Spieler von Seitenstetten drei Wochen Pause, im Dezember trainierte man zweimal die Woche auf Kunstrasen. Der Verein nahm Ende Dezember beim Hallenturnier in Ybbs teil und tritt auch am 4. Jänner in Amstetten an. Am 22. Jänner startet die offizielle Vorbereitung auf das Frühjahr, acht Testspiele sind geplant und zudem absolviert das Team von Seitenstetten in der ersten März-Woche ein Trainingslager in Medulin (Kroatien).

Akteure, die teilweise länger ausgefallen waren, kehren nun wieder in den Kader zurück, der Vizeherbstmeister hat daher laut Langergraber in der Transferzeit nichts geplant. "Ich denke, dass die Liga auch in der zweiten Saisonhälfte sehr ausgeglichen bleiben wird. Mit Teams wie Haitzendorf und Würmla, die sich für dieses Jahr viel vorgenommen hatten, wird wieder zu rechnen sein, Purgstall hat nach dem Aufstieg einen Top-Herbst gespielt. Hinten ist auch alles sehr eng beisammen und es werden sich noch einige Vereine verstärken. Für uns war schon im Herbst jedes Spiel am Limit, es wird im Frühjahr so bleiben. Wir wollen weiter erfolgreichen Fußball spielen, alles andere kommt dann von selbst", erwartet Seitenstettens Coach ein spannendes Frühjahr.