SPG Wilhering/Mühlbach: "Es wird sich zeigen, ob wir schon so weit sind und mit Druck umgehen können"

Im letzten Frühjahr ergatterte die SPG Wilhering/Mühlbach lediglich elf Zähler und belegten in der vergangenen Saison den neunten Rang. Im Sommer starteten die Stifts-Kicker dann durch, fuhren im Herbst beeindruckende 32 Punkte ein und krönten sich zum Herbstmeister der 1. Klasse Mitte. "Im Frühjahr haben wir die Jungen forciert und im Sommer mit Sechser Daniel Knezevic und Stürmer Cihan Koc uns exzellent verstärkt. Auch wenn wir uns im oberen Tabellendrittel positionieren wollten, war eine derart sensationelle Hinrunde nicht zu erwarten, dementsprechend ausgelassen ist der Herbstmeistertitel gefeiert worden", erklärt Erfolgstrainer Alexander Oppolzer.

 

Perfekter Start und tolles Finish

Die Oppolzer-Elf kam perfekt aus den Startblöcken und feierte in den ersten sechs Runden ebenso viele Siege. Danach musste der Ligaprumus in St. Valentin die erste und bislang einzige Niederlage einstecken und teilte in den beiden nächsten Partien, gegen Leonding und bei Neue Heimat Linz, mit dem Gegner jeweils die Punkte. Nach der kleinen Durststrecke fand die SPG wieder in die Spur, konnte die letzten vier Spiele allesamt gewinnen und den Herbstmeistertitel feiern. "Mit dem makelosen Start haben wir den Grundstin für den ungemein erfolgreichen Herbst gelegt und am Beginn der Saison auch ausgezeichnet gespielt. In St. Valentin war die Leistung aber schlecht und sind gegen das 1b-Team des OÖ-Ligisten leer ausgegangen. Gegen Konkurrent Leonding hatten wir einen Dreier vor Augen, haben in der letzten Minute jedoch den Ausgelch kassiert. Gegen Neue Heimat war es umgekehrt und konnten kurz vor Schluss ausgleichen. Es spricht für die Mannschaft, dass sie sich nicht hat beirren lassen und die Hinrunde mit einer Siegesserie beendete", zollt der Coach seinem Team ein Pauschallob.

Daheim seit 13. Mai 2023 ungeschlagen

Obwohl Neue Heimat mehr Treffer erzielte und die Kicker aus Leonding weniger Gegentore kassierten, hatte die Spielgemeinschaft am Ende der Hinrunde die Nase vorne. Der Herbstmeister behielt in der Fremde vier Mal die Oberhand, ist auf eigener Anlage seit bereits 13. Mai 2023 ungeschlagen und fuhr in den letzten neun Heimspielen stolze 23 Punkte ein. "Es hat vorne und hinten ausgezeichnet funktioniert und sind weitgehend stabil durch den Herbst gekommen. Wir haben stolze 32 Punkte gesammelt und eigentlich das Maximum herausgeholt - viel mehr geht nicht", ist Alexander Oppolzer rundum zufrieden.

Torreicher Testspiel-Auftakt - neuer Perspektivspieler

Seit Mitte Jänner bereitet sich der Tabellenführer auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor und hat bereits zwei Testspiele in den Beinen: 7:3 gegen Lasberg und 4:4 gegen Pasching. Am kommenden Samstag ist der letztjährige Meister der 1. Klasse Mitte, SC Hörsching, der nächste Gegner. Die Spielgemeinschaft verzeichnet keine Abgänge, mit dem 18-jährigen Petro Zavorotnyi, der in Wilhering lebt und bei den Amateuren von Bundesligist Blau-Weiß Linz in der letzten Saison ab und an eingesetzt wurde, im Herbst aber verletzt war, ergänzt ein Perspektivspieler den Kader. "Darüberhinaus hat sich nichts getan, es war aber auch nichts geplant, zumal nach dem sensationellen Herbst kein Handlungsbedarf gegeben war", ist der 45-jährige Übungsleiter mit seinem Personal zufrieden.

Packender Titelkampf

Die Verfolger aus Leonding und Pucking sitzen dem Herbstmeister im Nacken, demzufolge ist im Frühjahr ein intensiver und packender Aufstiegskampf zu erwarten. "Da der Rückstand der anderen Mannschaften beträchtlich ist, werden die Top-Drei der Tabelle um den Meistertitel kämpfen. Meine Kicker geben im neuen Jahr ordentlich Gas, werden die Einheiten im Schnitt von über 30 Akteuren besucht. Es wird nicht einfach, lassen aber nichts unversucht, auch am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben zu stehen", blickt Oppolzer dem Titelkampf zuversichtlich entgegen. "Wir nehmen uns viel vor, es wird sich aber zeigen, ob wir schon so weit sind und mit Druck umgehen können. Aber in meinem Team stehen vorwiegend Wilheringer, die das Herzblut in die Waagschale werfen. Zudem konnten ungemein erfahrene Spieler wie Georg Schrammel, Stefan Hinterhölzl, David Engleder oder Patrick Leonhardsberger in ihrer Karriere bislang noch keinen Meistertitel feiern und gehen dementsprechend motiviert ans Werk. Die Chance auf den Meistertitel lebt und würden auch die Relegation nehmen. Doch einem der drei Teams im Aufstiegskampf droht ein ähnliches Schicksal wie im Vorjahr der Union Pichling, die trotz 55 gesammelten Punkte als Dritter ins Ziel gekommen und leer ausgegangen war".

 

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