Optimismus in Schenkenfelden - "Es ist alles möglich"

Die Sportunion Intersport Pötscher Schenkenfelden blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, holte im Frühjahr 20 Zähler und sammelte im Herbst sogar 25 Punkte. Nach einem fünften Rang in der vergangenen Saison sind die Mannen von Coach Walter Hochmaier, der in seiner zweiten Amntszeit seit zwei Jahren die Verantwortung trägt, in der aktuellen Spielzeit der 1. Klasse Nord-Ost ausgezeichnet unterwegs und als Dritter im Aufstiegskampf präsent. "Wir sind mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet und wollten einen Dop-Drei-Platz belegen, die Mannschaft hat dieses Vorhaben bislang realisiert und sind demzufolge mit dem Abschneiden hochzufrieden", erklärt Sportmanager Hubert Grüner, der insgeheim mit dem erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga liebäugelt.

 

Siegesserie auf der Zielgeraden - am heimischen Kunstrasen noch ungeschlagen

Nur bei Herbstmeister Ried und in Lasberg zogen die Mühlviertler den Kürzeren, teilten mit dem Gegner vier Mal die Punkte und konnten die übrigen sieben Spiele allesamt gewinnen. Auf der Zielgeraden war die Union nicht zu stoppen, verabschiedete sich mit drei Siegen in die Winterpause und setzte sich im Spitzenfeld der Tabelle fest. "Auch wenn wir in den ersten fünf Runden vier Unentschieden verzeichneten, sind wir gut und stabil durch den Herbst gekommen und haben uns mit der Siegesserie am Ende der Hinrunde eine tolle Ausgangsposition verschafft", so Grüner. Während die Auswärts-Bilanz eine ausgeglichene ist, sind die Schenkenfeldener auf eigener Anlage mit einer noch weißen Weste unterwegs und konnten in den sieben bisherigen Heimspielen fünf "Dreier" einfahren. "Die enorme Heimstärke hat auch damit zu tun, dass wir seit einem Jahr über einen eigenen Kunstrasen verfügen und unsere spielerischen Qualitäten perfekt umsetzen können", weiß der Funktionär.

13 Pupeter-Tore

Nur jeweils zwei Teams trafen öfter ins Schwarze bzw. kassierten weniger Gegentore. Philipp Pupeter zeichnete für 13 der insgesamt 33 Union-Teffer verantwortlich und ist gemeinsam mit Könisgwiesens Daniel Vanek der Top-Torjäger der Liga. "Wir verfügfen über eine bärenstarke Offensive, sind aber auch hinten gut aufgestellt. Die erahrenen Akteure und die jungen Spieler ergeben eine ausgezeichnete Mischung. Leider hat sich im Match in Lasberg mit Elias Preining ein Eigengewächs schwer verletzt", spricht Hubert Grüner den Kreuzbandriss des 21-jährigen Defensivspielers an. "Nichtsdestotrotz ist der Herbst in Summe ausgezeichnet verlaufen, sind rundum zufrieden und nehmen uns für die zweite Meisterschaftshälfte viel vor.

Ausschau nach Innenverteidiger

Aufgrund des sportlichen Erfolges ist man in Schenkenfelden nicht zwanghauft auf der Suche nach Verstärkungen. "Grundsätzlich sind keine Transfers geplant, wenngleich wir uns nach einem Innenverteidiger umsehen. Sollte sich diesbezüglich etwas Interessantes ergeben, werden wir im Winter unter Umständen einen Transfer tätigen", sagt der Sportmanager und freut sich, dass aus heutiger sicht keine Abgänge zu erwarten sind. Mitte Jänner startet der Aufstiegsaspirant in die Vorbereitung, in der auf Trainingslager in der Ferne bewusst verzichtet wird, zumal die Union nicht zuletzt aufgrund des vorhandenen Kunstrasens exzellente Bedingungen vorfindet.

Gelingt erstmaliger Aufstieg in die Bezirksliga?

Die Schenkenfeldener überwintern in Lauerstellung und hätten nichts dagegen, in der nunmehr 60-jährigen Vereinsgeschichte erstmals in die Bezirksliga einzuziehen. "Wir sind vom Zweiten aus Königswiesen lediglich einen einzigen Zähler getrennt, und auch der Herbstmeister hat nur fünf Punkte mehr am Konto. Somit ist in der Rückrunde alles möglich, zumal die beiden Top-Teams im Frühjahr auf unserem Kunstrasen antreten müssen", spricht Hubert Grüner davon, im Aufstiegskampf eine tragende Rollen spielen zu wollen. "Wir verfügen über einen starken Kader, trauen uns viel zu und möchten bis zum Schluss ganz vorne mitmischen. Sollten wir in der entscheidenden Phase der Meisterschaft  weitgehend verletzungsfrei bleiben und zudem auch das nötige Quäntchen Glück haben, ist dieses Ziel ein realistisches. Wir sind bereit fürt den nächsten Schritt und blicken dem neuen Jahr zuversichtlich entgegen".

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