Union Sigharting im Aufwind

Nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Nord-West war die DSG Union Sigharting zumeist im Abstiegskampf präsent. Im Vorjahr reichte es für die Elf um Spielertrainer Peter Nagy am Ende zum siebenten Platz, in der vergangenen Saison legte die Union nach, landete am ausgezeichneten dritten Rang und schrammte am Vizemeistertitel nur um drei Punkte vorbei. "Es war in Summe eine tolle Saison. Im letzten Jahr hat der Pfeil bereits nach oben gezeigt und konnten den Aufwärtstrend fortsetzen. Wir freuen uns über das erfolgreiche Abschneiden, es macht einfach mehr Spaß, wenn man in der Tabelle vorne dabei ist", erklärt Obmann Andreas Feichtlbauer.

 

Torfabrik der Liga - aber auch jede Menge Gegentore

Der Drittplatzierte sammelte im Herbst 19 Punkte und holte in der Rückrunde sogar 22 Zähler. "Der Vizemeistertitel wäre durchaus möglich gewesen, am Schluss hat uns aber die Power gefehlt", so Feichtlbauer. Die Nagy-Elf machte das halbe Dutzend an Heimsiegen voll und behielt in der Fremde fünf Mal die Oberhand. "Auch wenn die Liga ungemein eng und ausgeglichen war, waren wir im vierten Jahr nach dem Aufstieg erstmals nicht in Abstiegsgefahr und sind gut durch die Saison gekommen", meint der Obmann. Die Sighartinger trafen 59 Mal ins Schwarze und stellten die Torfabrik der Liga. Marcel Ratzenberger steuerte 19 Treffer bei und eroberte gemeinsam mit St. Marienkirchens Michael Schmidbauer die Torjäger-Kanone. Dahinter lauerte Petr Kolarik, der 18 Mal den gegnerischen Torwart bezwang. "Leider hat es auch hinten oft eingeschlagen, aber mit der bärenstarken Offensive konnten wir die Mängel in der Defensive weitgehend kompensieren. Wir wissen, wo der Hebel anzusetzen ist und müssen hinten einfach kompakter stehen", so Feichtlbauer.

 

Neuer Routinier

Nach einem Gastspiel in Andorf kehrt Torwart Lukas Grabmann an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auch Mario Illibauer, der zuletzt in Taufkirchen/Pram tätig war, blickt auf eine Andorf-Vergangenheit zurück. Der 34-jährige Routinier war vor nicht allzu langer Zeit gemeinsam mit Spielertrainer Nagy beim aktuellen Landesligisten aktiv. "Illibauer ist nicht mehr der Jüngste, verfügt aber über enorme Erfahrung. Er ist für uns eine enorme Verstärkung, gibt Kommandos und teilt die Mitspieler ein", erwartet sich Andreas Feichtlbauer von der Neuerwerbung einiges.

 

"Die Favoriten sind Andere"

Seit vergangenen Mittwoch läuft in Sigharting die Vorbereitung. Am Wochenende verabschiedete sich die Nagy-Elf mit einer 3:4-Niederlage gegen Bezirksligist Utzenaich aus dem Innviertler Cup. "Wir haben 3:2 geführt, ehe das Spiel gekippt ist und haben wie in der Meisterschaft erneut zu viele Tore kassiert", hoifft Andreas Feichtlbauer, die Mängel in den kommenden Wochen ausmerzen zu können. Nach einer ausgezeichneten Saison möchte sich die Union auch in der neuen Punktejagd von ihrer besten Seite zeigen. "Unser Kader hat sich nicht verändert und wurde durch Illibauer verstärkt. Demzufolge sind die Voraussetzen gegeben, eine gute Saison absolvieren zu können. Wir wollen uns in der oberen Hälfte der Tabelle präsentieren und hätten nichts dagegen, vorne mitzumischen. Aber die Favoriten sind Andere", schätzt der Obmann vor allem Diersbach und Kopfing sehr stark ein.

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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