Union Kopfing: "Müssen das Budget der Situation anpassen"

Die Union Kopfing absolvierte in der 1. Klasse Nord-West eine bärenstarke Hinrunde, sammelte stolze 30 Punkte und ging mit einem satten Vorsprung von sechs Zählern vermeintlich in die entscheidende Phase der Meisterschaft. Die Fischer-Elf wollte die eroberte Tabellenführung ins Ziel bringen und im Sommer den Meistertitel feiern, aufgrund des Abbruches der Saison stehen die Innviertler aber mit leeren Händen da und müssen zurück an den Start.

 

Schlag ins Gesicht

"Ebenso wie für alle anderen Herbstmeister war die Annullierung der Saison für uns ein Schlag ins Gesicht. Die Entscheidung war im ersten Moment bitter, haben sie inzwischen aber akzeptiert, zumal wir am Beschluss des ÖFB-Präsidiums ohnehin nichts ändern können", erklärt Sektionsleiter Martin Leitner. "In den vergangenen Wochen ist die Enttäuschung einer gewissen Zuversicht gewiche, haben den Kopf wieder frei, krempeln die Ärmel hoch und richten den Blick nach vorne. Der Umbau des Klub-Heimes hat uns finanziell einiges abverlangt, demzufolge ist es besonders schmerzlich, dass die vielen im Frühjahr geplanten Heimspiele nicht ausgetragen werden konnten und wichtige Einnahmen fehlen. Aus diesem Grund müssen wir, wie viele andere Vereine auch, den Gürtel enger schnallen und das Butget der Situation anpassen".

 

Zuversicht bezüglich der neuen Saison

Nach der langen Pause wurde in Kopfing der Betrieb am 22. Mai wieder aufgenommen. "Jeden Freitag steht eine Einheit am Programm, trainieren bis auf Weiteres und warten auf das Freizeichen für die neue Saison. Aufgrund der positiven Entwicklung gehen wir fest davon aus, dass die Meisterschaft Ende August, spätestens Anfang September, gestartet wird und wollen uns darauf ab Anfang Juli intensiv vorbereiten", spricht der Sektionsleiter von einem ausgearbeiteten Vorbereitungsprogramm.

 

Eine Verstärkung und zwei Abgänge

Mit Michael Schasching, der von Landesliga-Herbstmeister SK Schärding zur Union wechselt, steht Trainer Günter Fischer eine Verstärkung zur Verfügung. "Michael muss aus beruflichen Gründen kürzer treten, weshalb es für einen Stammplatz beim Landesligisten vermutlich nicht mehr gereicht hätte. Wir sind an ihm schon seit geraumer Zeit dran und freuen uns, dass es jetzt mit der Verpflichtung es universell einsetzbaren Mittelfeldspielers geklappt hat", so Leitner. "Da Keeper Roland Jank künftig als Torwart-Trainer tätig ist und nur in Notfällen zwischen den Pfosten steht, sehen wir uns nach einem Schlussmann um und werden im Sommer unter Umständen den einen oder anderen Transfer tätigen", sagt der Sektionsleiter, der neben Adam Vokac und Nikolay Stoyanov aus heutiger Sicht keine weiteren Abgänge erwartet.

 

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