Union Raab behält im Zehn-Tore-Wahnsinn in St. Martin/I. die Oberhand

Im Rahmen der 23. Runde der 1. Klasse Nord-West kam es unter anderem zum Spitzenspiel zwischen der Union St. Martin/I. und der Union Raab. Während die Heimelf aus St. Martin mit einem Sieg und gleichzeitgen Patzern der Konkurrenz am heutigen Tag theoretisch sogar den Titel perfekt hätte machen können, galt es für die zuletzt von Verletzungen geplagte Union Raab, die Position im vorderen Mittelfeld der Tabelle zu sichern.

 

Raab beginnt mit Überfall

Vor überragender Kulisse von mehr als 300 Zuschauern am "Sportplatz Jenseits" zu St. Martin entwickelte sich jedoch zu Beginn des Spiels alles völlig anders als erwartet. Die Union Raab zündete von Beginn weg ein Feuerwerk und drückte den Gegner aus St. Martin hinten rein. Die Dornetshumer-Elf erwischte einen Traumstart und überfiel die favorisierten Hausherren regelrecht. Nach nicht einmal 25 gespielten Minuten stand durch Tore von Mayr, Andorfer, Pasecky und Wilflingseder bereits ein unglaubliches 0:4 auf der Anzeigetafel! Dieser Schock schien zu sitzen und so dauerte es ein wenig, bis sich die Hausherren aus St. Martin aufbäumen konnten. Nur zehn Minuten später erfolgte jedoch bereits die nächste Schrecksekunde aus Sicht der Heimischen: Schiedsrichter Aichner schloss St. Martins Jörg Weilhartner nach einem Torraubfoul am Tschechen Pasecky, der kurz vor der Strafraumgrenze durchgebrochen wäre, aus.

In aussichtsloser Position greift St. Martin nochmal an

0:4 und ein Mann weniger - viele Mannschaften wären unter diesen Vorzeichen wohl zusammengebrochen. Nicht so die Hausherren aus St. Martin! Der Tabellenführer erzielte noch vor der Pause das 1:4 durch Kluzak. Nach Wiederbeginn waren es ganz klar die Hausherren, die die Partie gestalteten und munten drauf los drückten. Die Bauböck-Elf versuchte noch einmal alles und kam sogar auf 2:4 heran. Raab konterte in der Folge mit dem 2:5, welches dieses Spiel aber immer noch nicht zu entscheiden vermochte. Kluzak und Sandrk aufseiten der Heimischen sorgten mit ihren Toren zum 3:5 und 4:5 nochmal für ein Maximum an Spannung, ehe ein Kontertor von Raabs Demjen in der Nachspielzeit das Spiel mit 4:6 entschied. Die Union St. Martin muss den Sekt damit noch eingekühlt lassen, hat aber bereits nächste Woche wieder die Chance, Titel und Aufstieg vorzeitig zu fixieren.

Helmut Dornetshumer, Trainer Union Raab:"St. Martin blieb auch in Unterzahl immer gefährlich und war technisch überragend. Wir haben aber als Mannschaft gut dagegengehalten. Wir haben derzeit stark mit Verletzungen zu kämpfen." 

 

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