Kaderveränderungen in Schenkenfelden

Die Union Schenkenfelden sammelte im letzten Herbst immerhin 15 Punkte, für die Mayrhofer-Elf reichte es in der Hinrunde der 1. Klasse Nord aber nur zum zwölften Platz, weshalb die Mühlviertler in der Abstiegszone überwinterten. Da die Liga traditionell ungemein ausgeglichen und stets gut für Überraschungen ist, hat die Union der Rückrunde zuversichtlich entgegengesehen und wollte das Abstiegsgespenst vertreiben, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber ein jähes Ende, die Kicker aus Schenkenfelden bleiben jedoch erstklassig.

 

"Eine Punktemitnahme wäre auch nicht das Gelbe vom Ei gewesen"

"Wir kennen das Abstiegsgespenst in- und auswendig und wissen damit umzugehen. Zudem haben wir uns im Witner gut verstärkt, eine gelungene Vorbereitung absolviert, erfolgreiche Testspiele bestritten und wären bereit gewesen für den Abstiegskampf. Auch wenn wir optimistisch waren, die Klasse erneut zu halten, war die Annullierung der Saison für uns kein Nachteil", erklärt Sektionsleiter Martin Gossenreiter. "Natürlich hat es einige Härtefälle gegheben, besonders für die Herbstmeister war es ein harter Schlag, meiner Ansicht nach haben die Verantwortlichen aber eine weitgehend faire Entscheidung getroffen. Es hätte zwar die eine oder andere Option gegeben, eine Punktemitnahme zum Beispiel, oder die Halbierung der Zähler, wäre aber auch nicht nicht das Gelbe vom Ei gewesen".

 

Nach zahlreichen Einheiten geht die Union in eine zweiwöchige Pause

Nach der Öffnung der Sportplätze hat man im Mühlviertel nicht lange gewartet und am 15. Mai den Betrieb wieder aufgenommen. "Wöchentlich stehen zwei Einheiten am Programm und trainieren bis kommenden Freitag. Dann gehen wir in eine zweiwöchige Pause, ehe die Vorbereitung in Angriff genommen wird", so Gossenreiter. "Wir bereiten uns intensiv auf den Start der neuen Saison vor und gehen davon aus, dass die Meisterschaft spätestens Anfang September beginnen wird".

 

Ein Heimkehrer und ein neuer Torwart - drei Abgänge

Neben Offensivspieler Philipp Pupeter, der nach einem Gastspiel in Vorderweißenbach wieder zu seinem Stammverein zurückkehrt, steht mit Vinzenz Holzer (Bad Leonfelden) ein neuer Torwart zur Verfügung. "Auch Florian Watzinger ist quasi ein Zugang, der Offensivspieler war im Winter von Landesliga-Herbstmeister Bad Leonfelden zu uns ugewechselt, wartet in Schenkenfelden aber noch immer auf sein Meisterschaftsdebut. Da das Transferfenster noch zwei Wochen lang geöffnet ist, sehen wir uns nach weiteren möglichen Verstärkungen um und scheuen auch nicht den Blick über die Grenzen", spricht der Sektionsleiter die mögliche Verpflichtung eines neuen Legionärs an, zumal Stanislav Privratsky seine Karriere beendet. Auch Manuel Hofstadler hängt die Schuhe an den Nagel, zudem möchte der junge Lukas Grüner sein Talent bei OÖ-Ligist Pregarten unter Beweis stellen. "Da die Mannschaft im Frühjahr in guter Form war und der Kader weiterhin gut aufgestellt ist, möchten wir uns am Abstiegskampf in der kommenden Saison nicht beteiligen. Sollte uns ein guter Start gelingen, ist einiges möglich, wollen eine weitgehend sorgenfreie Saison spielen und uns in der Tabelle nach oben orientieren", meint Martin Gossenreiter.

 

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