SV Weng: Neuer Trainer soll Ruder herumreißen

Der SV Weng blickt auf ein sportlich enttäuschendes Jahr zurück und sammelte im Frühjahr und im Herbst jeweils nur zehn Punkte. Während es in der vergangenen Saison zumindest zum zehnten Rang reichte, überwintert der SVW in der aktuellen Meisterschaft der 1. Klasse Süd-West als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. "Auch wenn die letzte Rückrunde durchwachsen verlaufen ist, hätten wir mit einem Absturz ans Tabellenende nicht gerechnet. Nach einem soliden Saisonstart haben uns aber viele Verletzungen aus der Bahn geworfen", erklärt Obmann Heinrich Friedl, der in der noch jungen Winterpause einen neuen Trainer begrüßen konnte.

 

Solidem Start folgte Niederlagenserie - Probleme vorne und hinten

Nach einer Auftakt-Klatsche beim späteren Herbstmeister aus Neuhofen fuhr die Schreiber-Elf in den folgenden drei Spielen sieben Punkte ein. Damit hatten die Wenger ihr Pulver aber fast verschossen und mussten in den übrigen neun Runden nicht weniger als acht Niederlagen einstecken. "Sieht man vom Debakel in Neuhofen ab, ist es am Beginn der Saison gut gelaufen. Wir waren auf dem richtigen Weg, haben dann aber komplett den Faden verloren und bis zum Schluss nicht mehr zurück in die Spur gefunden", schüttelt der Obmann den Kopf. Sieben der zehn bislang gesammelten Punkte holte der Nachzügler auf eigener Anlage, von sieben Auswärtsspielen gingen jedoch sechs verloren. Während nur das Schlusslicht aus Lohnsburg weniger Treffer bejubeln durfte, kassierten lediglich die Kicker aus Obernberg mehr Gegentore. "Es hat vorne und hinten gezwickt, haben zu wenig Tore erzielt und zu viele erhalten. Natürlich sind wir enttäuscht, das schlechte Abschneiden ist zum Teil aber dem Verletzungsteufel geschuldet", so Friedl.

 

Neuer Trainer fix, Verstärkungen möglich

Nach dem Rücktritt von Gerhard Schreiber, der auch als Sportlicher Leiter nicht mehr zur Verfügung steht, soll ein neuer Trainer das Ruder herumreißen. Kurt Aigner, der bis Sommer bei Bezirksligist Frankenburg tätig war, trägt ab sofort die Verantwortung. "Wir sind davon überzeugt, mit seiner Verpflichtung eine gute Wahl getroffen zu haben. Da der Kader dünn ist, sehen wir uns am Transfermarkt um. Auch wenn es im Winter nicht einfach ist, Verstärkungen zu holen, sind wir nicht abgeneigt, Transfers zu tätigen", meint Heinrich Friedl.

 

Zuversicht in Weng

Nach einem verkorksten Jahr nimmt der SV Weng Ende Januar das Training wieder auf und ist bestrebt, die Abstiegszone ehestmöglich zu verlassen. "Die Situation ist ernst, in der Tabelle liegen die Mannschaften aber eng beisammen, trennen uns vom siebenten Platz nur fünf Punkte. Wir wollen von hinten weg und haben den Abstieg nicht am Zettel", krempelt der Obmann die Ärmel hoch. "Wir hoffen, dass unter dem neuen Trainer ein Ruck durch die Mannschaft geht und dem Team die Trendwende gelingt. Auch wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, sehen wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen und sind fest davon überzeugt, den Sprung ans rettende UIfer zu schaffen".

 

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