Glückliches Neukirchen/Enknach prolongiert Ranshofener Sturzflug

Am achten Spieltag der 1. Klasse Süd-West kam es in der Begegnung zwischen dem WSV-ATSV Ranshofen und der Union Raiffeisen Neukirchen/Enknach zum Duell zwischen dem Schlusslicht der Tabelle und dem Neuntplatzierten. Während die Gästeelf von Trainer Peter Richter bislang eine solide Saison absolviert, kommt der ATSV nach dem Abstieg aus der Bezirksliga auch einen Stock tiefer nicht auf die Beine und ist weiterhin in Besitz der "Roten Laterne". Trotz einer durchaus ansprechenden Leistung konnten die seit 8. April sieglosen Ranshofener ihren Sturzflug auch am Samstagnachmittag nicht stoppen, zogen mit 1:2 knapp den Kürzeren und mussten die 15. Niederlage in den letzten 17 Spielen einstecken. Die Union hingegen ist seit geraumer Zeit im Aufwind, konnte mit dem Glück des Tüchtigen einen "Dreier" einfahren und sich mit dem dritten Sieg in Serie Luft von den unteren Plätzen der Tabelle verschaffen.

 

Bajraktari schnürt früh Doppelpack

Vor rund 400 Besuchern war die Richter-Elf auf der Hans Wallisch Sportanlage von Beginn an gut im Spiel und schlug daraus schon in der Anfangsphase Kapital. Zehn Minuten waren gespielt, als nach einem Distanzschuss von Lucian Stolojescu der Ball an die Latte klatschte, ehe Mendim Bajraktari nach einem Getümmel das Leder im Ranshofener Gehäuse unterbrachte. In Minute 20 durfte sich die 24-jährige Neuerwerbung aus Handenberg abermals als Torschütze feiern lassen - wieder war es Bajraktari, der auf 0:2 und für die  Gäste die Weichen auf Sieg stellte. Nach dem Doppelpack des Kosovaren bewies das Schlusslicht Moral und begegnete der Union mit offenem Visier, der Absteiger konnte zwei Top-Chancen aber nicht nutzen. Aber auch die Neukirchener waren in Halbzeit eins stets gefährlich und hätten den Sack durchaus zumachen können. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs keimte bei den Hausherren Hoffnung auf, als Edis Omerovic eine Unachtsamkeit in der Neukirchener Hintermannschaft zu nutzen wusste und den 1:2-Pausenstand besiegelte.

Engagiertes Schlusslicht läuft Rückstand vergeblich hinterher

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Holzner bekamen dier Zuschauer ein anderes Bild zu sehen. Der Tabellenletzte nahm das Heft in die Hand und setzte alle Hebel in Bewegung, das Blatt zu wenden. Die Ranshofener dominierten im zweiten Durchgang das Geschehen und setzte die Gäste unter Druck. Auch wenn Routinier Patrick Hubner stes gefährlich war, fehlte dem Ranshofener Offensivspiel die nötige Durchschlagskraft, weshalb der ATSV - trotz einer ansprechenden Leistung - dem Rückstand vergeblich hinterherlief. Die Richter-Elf, die in Halbzeit zwei vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäfigt war und in Torwart Hannes Priewasser einen sicheren Rückhalt hatte, brachte mit vereinten Kräften und dem Glück des Tüchtigen die hauchdünne Führung ins Ziel und durfte sich über den vierten Saisonsieg freuen.

Kurt Ebner, Co-Trainer Union Neukirchen/Enknach:
"Auch wenn der Sieg ungemein wichtig war und uns mit diesem Dreier von den hinteren Plätzen etwas Luft verschaffen konnten, hatten wir das nötige Quäntchen Glück, wäre ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen".

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