"Falls die Saison mit 7.März wieder aufgenommen werden kann, werden wir bereit dafür sein" - Manuel Kronberger, sportlicher Leiter des ATSV Rüstorf im Interview

Der ATSV Rüstorf ist mit großen Ambitionen in die diesjährige Meisterschaft der 1. Klasse Süd gestartet und hatte sich schon im Vorfeld erhofft, vorne mitspielen zu können. Dies sollte der Mannschaft um Spielertrainer Taner Ari auch gelingen, sind die Rüstorfer das einzige Team, das bislang noch ungeschlagen ist, wenngleich auf Spitzenreiter Eberstalzell vier Punkte fehlen bei einem weniger absolvierten Spiel. Auch im Frühjahr soll man weiter an der Tabellenspitze dran bleiben und die Entwicklung weiter vorantreiben, so Rüstorfs sportlicher Leiter Manuel Kronberger im Gespräch mit Ligaportal.at.

Ligaportal: Ihr seid die einzige Mannschaft, die die Halbserie ohne Niederlage beenden konnte. Wie erfreulich waren die vergangenen Monate aus sportlicher Sicht?

Kronberger: „Wir sind grundsätzlich mit großen Ambitionen in die neue Saison gestartet, zumal wir mit Gregor Kerschbaumsteiner, Philipp Gross und Philipp Rensch gleich drei hochkarätige Neuzugänge begrüßen durften, die zudem allesamt auch Rüstorfer sind. Im Grunde kann man mit dem Abschneiden auch sicher zufrieden sein, ist der Tabellenführer aufgrund des weniger absolvierten Spiels auch nicht so weit weg. Wir hatten zwar das eine oder andere Mal etwas Pech mit dem Spielverlauf oder unglücklichen Gegentoren, warum wir dann nur Remis gespielt hatten, auf der Gegenseite hat sich das dann aber auch wieder ein bisschen ausgeglichen und wir konnten vielleicht etwas glücklich noch Siege einfahren. Alles in Allem ist der Herbst damit sehr positiv ausgefallen, abgesehen vom Verletzungsteufel, fällt beispielsweise mit Philipp Gross ein sehr wichtiger Spieler schon lange aus, was uns natürlich sehr weh tut.“

Ligaportal: Sie haben die Neuzugänge im Sommer schon angesprochen. Sollen auch im Winter weitere Spieler dazu stoßen, um die vorderen Plätze weiter in Angriff zu nehmen?

Kronberger: „Das Ziel bleibt weiter oben dabei zu bleiben, zumal auch die Ausgangsposition für uns sehr gut ist. Transfers sind aber nicht unbedingt geplant. Die drei Spieler, die im Sommer zu uns gekommen sind, waren ja ohnehin auch Spieler aus Rüstorf, was insofern auch unsere Philosophie und unseren eingeschlagenen Weg festigen soll, mit eigenen Spielern zum Erfolg zu kommen. Wir haben einen guten Nachwuchs, zuletzt auch schon junge Spieler integrieren können und das soll in Zukunft auch weiter so passieren. Insofern planen wir, mit der bestehenden Mannschaft auch in die nächste Saison ab Sommer zu gehen und diese mit Spielern aus unserer starken U16 Mannschaft zu erweitern.“

Ligaportal: Neben Spielertrainer Taner Ari steht mit Wolfgang Bubenik auch ein zweiter Spieler mit großer Erfahrung aus über 200 Bundesliga-Spielen im Kader, der im Herbst jedoch nur dreimal im Einsatz war. Inwieweit soll dieser auch im Frühjahr eine Rolle spielen?

Kronberger: „Wolfgang Bubenik hat seinen Pass bei uns liegen und steht mehr oder weniger zur Verfügung, wenn Not am Mann ist. Über seine Qualitäten müssen wir natürlich nicht sprechen, dennoch wird er auch im Frühjahr nur aushelfen, wenn nötig.“

Ligaportal: Die Rückkehr des Unterhaus-Fußballs im Frühjahr bleibt weiter ungewiss. Wie bereitet ihr euch trotzdem für eine mögliche Rückrunde vor?

Kronberger: „Mit 11. Jänner ist die Mannschaft per Hometraining in die Vorbereitung gestartet und soll sich mit Läufen fit halten. Wir hoffen natürlich, dass bald ein gemeinsames Training, wenn auch zunächst nur in Kleingruppen, möglich sein wird aber muss man hier abwarten. Es wäre auch ein Trainingslager geplant gewesen, mal schauen, ob wir dieses durchführen können. Falls die Saison am 7. März wieder aufgenommen werden kann, werden wir aber dafür bereit sein.“

Ligaportal: Die vergangenen Monate waren für Amateur-Vereine klarerweise sehr fordernd. Wie seid ihr mit dieser Situation zurecht gekommen? Wie schwer wiegen finanzielle Einbußen?

Kronberger: „Bei uns gab es glücklicherweise keine positiven Fälle im Verein, was uns natürlich viele Probleme und Schwierigkeiten erspart hat. Von der finanziellen Seite sind wir auch ganz gut durch diese Zeit gekommen, zumal unser Faschingsball, der für uns die wichtigste Veranstaltung im Kalender ist, 2020 noch stattfinden konnte. Der wird in diesem Jahr natürlich ein großes Loch reißen. Aber auch unsere Sponsoren haben uns weiter die Treue gehalten, worüber wir sehr dankbar sind. Über Facebook haben wir diesen auch täglich eine Bühne bieten wollen, um uns zu bedanken. Dementsprechend sind finanzielle Probleme bei uns doch auch überschaubarer.“


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