SV Aschach/Donau feiert Comeback-Sieg gegen Sipbachzell

In der achten Runde der 2. Klasse Mitte-Ost kam es unter anderem zum sportlichen Kräftemessen zwischen dem SV Aschach an der Donau und der Union Sipbachzell. Die Heimelf aus Aschach performte im bisherigen Verlauf der noch jungen Spielzeit durchaus annehmbar. So belegte man vor der aktuellen Runde den achtbaren fünften Platz. Für viele Beobachter etwas überraschend Platz zwei belegte die Union Sipbachzell – vor wenigen Jahren zwar noch in der Bezirksliga, zuletzt in der 2. Klasse jedoch oft enttäuschend unterwegs. Für beide Teams galt es daher, den guten Start zu bestätigen.

 

Aschach zu Beginn besser

Der SV Aschach an der Donau kam gut in die Begegnung rein, zeigte von Beginn an, dass man gewillt war, die Partie als Sieger zu beenden. Man eroberte sich rasch ein Mehr an Spielanteilen, vergab im Verlauf der ersten Halbzeit jedoch eine Reihe hochkarätiger Torchancen. So verpasste etwa Kapitän Leander Jomrich, auch segelte ein Kopfball von Lukas Wimmer nur knapp über das Tor. Besser machten es im ersten Abschnitt die Gäste aus Sipbachzell. Nach einem zu forsch vorgetragenen Aschacher Angriff war die Heimelf in der Mitte völlig offen, Helmut Austerhuber rannte daher völlig allein auf das Tor der Aschacher zu, um dem Tormann keine Chance zu lassen und auf 0:1 zu stellen.

Sipbachzell am Ende mit leeren Händen

Der SV Aschach steckte aber nicht auf und wurde zur Stundenmarke mit dem Treffer zum Ausgleich belohnt. Martin Tawdrous spielte einen Lupfer auf Liridon Berisha, der auf das Tor zuzog, sein abgefälschter Schuss landete schließlich im Sipbachzeller Tor. Die Hausherren hatten damit jedoch noch nicht genug, wollten nun forsch die Entscheidung suchen. Letztere sollte sieben Minuten vor dem Ende auch gelingen. Es handelte sich dabei um ein Tor, welches für einen Arbeitssieg geradezu angemessen erscheint. Demokrat Bytyqi tankte sich über die Seite durch, verlud dabei zwei Gegenspieler, rannte auf das gegnerische Tor zu, um den Ball irgendwie über die Linie zu drücken. Die Gelb-Rote Karte nach Foulspiel, die Liridon Berisha sah, kam aus Sicht der Sipbachzeller zu spät, nur wenige Augenblicke danach wurde die Begegnung abgepfiffen. Die Hausherren erarbeiteten sich einen wichtigen Erfolg.

Basem Tawadrous, Trainer SV Aschach/Donau:

„Wir waren klar besser, sind auch super in die Partie reingestartet. Leider sind wir in der 30. Minute nach einem Offensivakt schlecht gestanden, der Spieler ist praktisch von der Mittellinie allein auf unser Tor zugelaufen und hat das 1:0 gemacht. In der ersten Halbzeit waren wir klar besser, und in der zweiten Halbzeit haben wir dann die Chancen verwertet. Unterm Strich haben wir wirklich verdient gewonnen, es war eine super Mannschaftsleistung – diszipliniert von der ersten bis zur letzten Minute. Mein Pauschallob geht an die gesamte Mannschaft.“

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