Nach bärenstarker Hinrunde, SV Lichtenberg im Sommer wieder erstklassig?

Im Sommer musste sich der SV Lichtenberg aus der 1. Klasse verabschieden, die Mannen von Trainer Gabriel Molski kamen einen Stock tiefer aber exzellent an. Der Absteiger sammelte in der Hinrunde stolze 31 Punkte, ist von Herbstmeister Leonding nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz getrennt und überwintert als Zweiter auf einem fixen Aufstiegsplatz. "Da die 2. Klasse Mitte eigentlich nicht unsere Liga ist, konnten wir die Gegner nicht wirklich einschätzen und haben nicht gewusst, was uns erwartet. Aber es ist alles aufgegangen, was wir uns erhofft hatten und haben eine bärenstarke Hinrunde absolviert", ist der stellvertretende Sektionsleiter Kurt Koblmüller rundum zufrieden.

 

Daheim seit 28. April ungeschlagen - 28 Jerabek-Tore

Der SVL zog gegen den Herbstmeister den Kürzeren und teilte mit Dardania Linz die Punkte, die übrigen zehn Spiele konnte die Molski-Elf allesamt gewinnen. "Gegen Leonding kann man verlieren, aber auch im engen Match gegen den Herbstmeister wäre ein Sieg möglich gewesen. Trotz dieser Niederlage blicken wir auf einen nahezu makellosen Herbst zurück und sind, obwohl der Wiederaufstieg in dieser Saison nicht unbedingt geplant ist, auf einem guten Weg", so Koblmüller. Die einzige Niederlage musste der Tabellenzweite in der Fremde einstecken, auf eigenem Platz sind die Lichtenberger seit 28. April ungeschlagen und feierten in den letzten zehn Heimspielen nicht weniger als neun Siege. Während lediglich der Herbstmeister weniger Gegentore kasssierte, durften zwei Mannschaften mehr Treffer bejubeln. Im Sommer bewiesen die Verantworlichen am Transfermarkt mit der Verpflichtung von Pavel Jerabek ein glückliches Händchen. Denn der 27-jährige Tscheche ist mit 28 Toren Oberösterreichs treffsicherster Angreifer. "Seine Verpflichtung war ein Goldgriff. Dabei war Pavel eigentlich als Zehner vorgesehen. Doch wir hatten vorne Probleme, weshalb Jerabek an vorderster Front eingesetzt wurde. Aber auch Dusan Dostal, der als Abwehrchef agiert, ist eine tolle Verstärkung. Wir haben am Transfermarkt alles richtig gemacht und sind zuversichtlich, dass die beiden Legionäre auch künftig das SVL-Trikot tragen werden", meint Kurt Koblmüller.

 

Langzeitverletzte kehren zurück

Nach einer perfekten Hinrunde besteht in Lichtenberg keine Veranlassung, den Kader zu verändern. "Es sind keine Transfers notwendig und werden auch keine tätigen. Da zwei Langzeitverletzte zurückkehren wird der Kader stärker", spricht der Funktionär Moritz Kaindlstorfer (Bänderriss im Sprunggelenk) und Alexander Obermühlner (Schulterbruch) an. Bereits in der ersten Jänner-Hälfte nimmt der Aufstgiegsaspirant die Vorbereitung in Angriff. In der Aufbauzeit ist ein Trainingslager in Österreich geplant, konnte bislang aber noch nicht fixiert werden.

 

"Im Frühjahr ist alles möglich"

Nach der tollen Herbstsaison ist in Lichtenberg der sofortige Wiederaufstieg ein heißes Thema, möchte die Molski-Elf den eroberten Aufstiegsplatz ins Ziel bringen. "Wenn man genauso viele Punkte gesammelt hat wie der Herbstmeister und auf einem Aufstiegsplatz überwintert, möchte man auch am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben stehen und hätten nichts dagegen, sofort wieder in die 1. Klasse zurückzukehren. Aber es wird nicht einfach, da neben Leonding auch Stahl und Dardania starke Konkurrenten sind und auch die Babenberger noch nicht abschreiben sollte", erwartet Kurt Koblmüller einen packenden Aufstiegskampf. "Aufgrund der aktuellen Tabellenkonstellation ist im Frühjahr alles möglich, vom Fix-Aufstieg bis zum Meistertitel. Aber ein Top-Team wird auf dem undankbaren dritten Platz landen".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten


Transfers Oberösterreich

Fußball-Tracker

Fußball-Tracker
Auto Günther Aktion
Headstart Focus Plus - Empfohlen von SV Ried

Folge uns auf Facebook

Top Live-Ticker Reporter
Top Nachwuchs-Reporter